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| CD-Reviews Diskutiert über unsere CD-Reviews |
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#1 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hi Andi!
>Im übrigens glaube ich nicht, daß es bei "Schatten..." hauptsächlich um die Musik geht. Die typische Atmosphäre des Werks erreicht man nämlich nicht, wenn man die Hörspielstellen ausläßt. Wobei ich allerdings finde, daß genau DIE der Atmosphäre in letzter Konsequenz eher ab- denn zuträglich sind. Was nicht am gedanklichen/seelischen/inhaltlichen Hintergrund liegt, sondern daran, daß sie überwiegend einfach unprofessionell, da schlecht gesprochen sind. Mag ja kleinkariert sein, aber ich bin ein zu großer Fan von Hörspielen, als daß ich über derlei Schwächen hinweg hören will/kann, und gerade innerhalb des Gesamtkontextes finde ich es verdammt schade, daß man da nicht Nägel mit Köpfen gemacht hat und der äußeren Form genauso viel Zuwendung wie der inneren hat angedeihen lassen. Für mich ein klarer Schwachpunkt in der Gesamtästhetik... Grüße, Thomas |
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#2 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Kommentar zum vampster-Artikel BETHLEHEM: Schatten aus der Alexander Welt
Hallo Dirk, wenn der Mann wirklich so heißt, ist das wirklich ein im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinniger Zufall... *g* Dann bleibt natürlich die Frage, ob man mit einem solchen Namen nicht prädestiniert dazu ist, "kranke" Musik zu machen. ;-) >> Deine Rezension ist recht interessant, aber ganz ehrlich: wenn ich die Scheibe nicht kennen würde, hätte ich sie darin auch nicht wiedererkannt. Es wäre nicht schlecht gewesen, neben dem Textkonzept auch einmal auf die Musik einzugehen. Denn darum geht es hier doch, oder? |
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#3 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Thomas,
findest du das Hörspiel tatsächlich so schlecht? Gut, die Sprecher sind nicht die besten, gerade die Erzengel klingen wirklich nicht sehr überzeugend. Aber den Protagonisten finde ich absolut brilliant (gerade weil er so lethargisch daherredet), und die Hummer-Szene ist auch großartig umgesetzt. Was konkret findest du denn so schlecht? Gruß, Andi |
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#4 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Also, eigentlich bin ich es gewohnt bei euch sehr gute Reviews zu lesen, doch Andreas schlägt wieder mal dem Fass den Boden aus. Was für eine Grützgülle, darf man sowas eigentlich frei rumlaufen lassen? Einer der gerde mal der Pubertät entsprungen ist meint, er müsse den pseudo-intelektuellen spielen und versuchen, Bartsch zu kopieren! Das wäre ja genauso, als wenn DARKTHRONE plötzlich Power Metal spielen würden! Junge, schreib vernünftige, informative Reviews, aber lass das Gesülze, du hast es echt nicht drauf!
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#5 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Phobos,
eine sehr gute Rezension hast du da geschrieben. Besonders der ausgezeichnete Schreibstil hat es mir angetan (findet man nicht oft bei Online-Magazinen). Du argumentierst nachvollziehbar und sachlich. Da liegt aber auch das Problem, denn mit Sachlichkeit erreicht man nichts, rein gar nichts, bei diesem Werk. "Schatten aus der Alexander Welt" ist in meinen Ohren wirklich als surrealistisches, abstrus-absurdes Werk zu verstehen, das hin und wieder einige verständliche und sinnige Stellen aufzuweisen hat (z.B. die Hummer-Szene oder der Dialog über Nächstenliebe). Somit kann man bei dem Versuch, das Werk sachlich zu beurteilen, nur scheitern, was mich zu meiner Art von Rezension geführt hat - ich habe ein Experiment vollführt, indem ich einfach aufgeschrieben habe, was mir in den Sinn gekommen ist, unter dem Einfluß des zu besprechenden Albums. Insofern habe ich meine Emotionen versucht, in einem Prosa-Text umzusetzen (was mir hier gegenüber der Poesie am passendsten erschien - eigentlich wollte ich den Text gar nicht für die Rezension verwenden, die Idee kam mir erst beim Schreiben). Ich für meinen Teil war einfach überwältigt von diesem Werk - beim Hören mußte ich manchmal grinsen, manchmal lachen, manchmal gebannt lauschen, und manchmal liefen mir Schauer über den Rücken. Es IST genial, ALLES! Und wenn das Hörspiel hundertmal dilettantisch gesprochen ist, das interessiert mich nicht. So wie es ist, wirkt es, denn es ist nichts weltliches, es ist Musik, Kunst, Phantastik, und somit nur mit der Seele zu verstehen. Gruß, Andi |
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#6 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Prost.
Das habe ich erwartet. Nein, man darf mich NICHT frei herumlaufen lassen, das ist gesetzlich verboten. Oder meintest du die Grützgülle? Nun, ich weiß nicht, wie viele frei herumlaufende Grützgüllen du kennst, aber die in meinem Bekanntenkreis dürfen das, ja. Handelt es sich bei dem von dir angesprochenen Faß um ein Bierfaß? Wenn ja, so wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mir ein solches zukommen ließest, zu dem Zweck, es auszutrinken. Danach werde ich mit Freuden versuchen, dem Faß den Boden auszuschlagen, meine Hand freut sich schon. Bist du im Besitz von Verbandszeug? Was die Pseudo-Intellektualität angeht, nun, darauf bin ich schon in einer älteren Nachricht eingegangen; aber ich möchte noch eines anfügen: Wenn man versucht, pseudo-intellektuell zu sein, dann ist man doch wohl zweifellos pseudo-pseudo-intellektuell. Minus mal minus ergibt plus; insofern bin ich quasi per definitionem voll intellektuell. Cool! Den Vorwurf des Kopierens weise ich in meinem intellektuellen Hochmut übrigens weit von mir. Ich habe lediglich einen Text geschrieben, nachdem ich mehrere Tage lang das Album "Schatten aus der Alexander Welt" der Band BTEHLEHEM gehört hatte. Ich bin ein kreativer Mensch, der sich in seiner Kreativität beeinflussen läßt. "Kopieren" ist das mutwillige Vervielfältigen von etwas. Wenn man in einer Rezension die Stimmung des zu rezensierenden Werks zu verdeutlichen versucht, wird man zwangsläufig gewisse Dinge ähnlich machen; das bringt die Rezension so mit sich. Ob ich so etwas drauf habe oder nicht, das mag jeder für sich entscheiden; ich will es nicht jedem recht machen - dafür sind andere da. Ein "vernünftiges, informatives Review" für eine verstörende, durchgeknallte, aber nichtsdestoweniger geniale Platte zu schreiben, ist doch schon fast eine Beleidigung... es geht hier schließlich um die Stimmung, um die Atmosphäre, nicht um seelenlose Fakten. Andi P.S.: Ich finde es immer wieder toll, daß Leute im Metal-Bereich, die ein paar Jahre älter sind als ich, mich aufgrund meines Alters unterschätzen, diskriminieren, belächeln, mich auf dieses Alter reduzieren etc. Langsam kotzt mich das wirklich an, und ich frage mich, wie viel Intelligenz man eigentlich braucht, um zu verstehen, daß Dinge wie Alter, Aussehen, Musikgeschmack etc. keine Kriterien für Bewertungen oder Beleidigungen sein dürfen. Ist das denn zuviel verlangt? Gut, mittlerweile lacht man drüber, aber irgendwo stört es mich doch, diese offenbar menschliche Arroganz der ach so truen "Alt-Metaller", die nicht verstehen können, daß es auch Menschen gibt, die intellektuell mit ihnen mithalten können (oder sie gar übertreffen), obwohl sie ein paar Jahre jünger sind. Das waren die heiligen Worte für den Donnerstag. Amen. |
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#7 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hab inzwischen auch meine Rezension zur Platte fertig und vielleicht ist meine detaillierte Meinung ja auch interessant für die Diskussion. Über den oben aufgeführten Link kommt Ihr direkt zur Rezension...
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#8 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Wobei ich mir bei Bartsch auch nicht sicher bin, ob er zeitweise weiß, was er da schreibt... Manchmal klingt es einfach so, als ob er Fremdwörter aneinanderhängt, um einen guten Klang zu erzielen. Die Bedeutung der Wörter scheint ihm nicht immer klar zu sein und so bleibt auch schon einmal die Bedeutung des gesamten Satzes oder eines kompletten Textes auf der Strecke. Mir stellt sich sowieso noch immer die Frage, ob es wirklich eine Bedeutung hinter Bartsch Texten gibt oder ob er nur Literatur im Allgemeinen ad adsurdum führen will. Mir ist auf jeden Fall noch immer schleierhaft, was er uns mit seiner Alexanderwelt sagen will? Und die Webpage ist ja leider immer noch nicht online...
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#9 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Bin seit "Dictius Te Necare" Bewunderer Bethlehems. Auch wenn ich anfangs ein wenig skeptisch war, was denn von diesem angekündigten Hörspiel und dem quasi Komplettaustausch des Line-ups zu erwarten ist, muss ich sagen, dass sich Jürgen Bartsch und die neue Besetzung damit selbst übertroffen haben. Gerade auch mit dem neuen Sänger ist ein unglaublicher Glücksgriff gelungen. Diese Platte ist das faszinierendste, verstörendste und bewegendste Tondokument, das mir bislang untergekommen ist. Ich beneide niemanden, der diese Scheibe rezensieren muss, denn mir würden da schlichtweg auch die Worte fehlen. Bin mir nicht sicher, welche Herangehensweise in diesem Fall angemessen ist. Sehe z.T. auch ein wenig die Gefahr, beim Versuch des Eindringens in den Kosmos der Band zum Zweck der Rezension oder eines Interviews übers Ziel hinauszuschiessen und sich selbst vorzuführen.
In wie weit die Hörspielteile auf Dauer fesseln können, wird sich zeigen müssen. Habe gehört, dass es auch ein abgespeckte Version der CD, also ohne das Hörspiel geben soll. Wäre mir eine weitere Anschaffung wert. |
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