Von kompakten Info-Giganten und Verfolgungen...
Veröffentlicht: 07.05.2010 um 10:40 von agony&ecstasy
Stichworte festivals, journalismus, konzerte, medien, print
Was mir immer mal wieder auf Konzerten, Festivals und so weiter in die Hände fällt sind kleine, kostenlose Print-Magazine die dort ausliegen. Finde ich ne super Sache, da hat man zwischen den Umbaupausen was zum lesen oder man nimmt es eben mit nach Hause. Klasse Service, schließlich hat man auf Konzerten selten ein Netbook mit drahtosem Internetzugang dabei um bei vampster zu schmöckern, es sei denn, man heißt Jutze ;-) Vor kurzem auf dem KEEP IT TRUE lag auch so ein Ding haufenweise rum. Was ich da aber gelesen habe hat mich dann doch etwas irritiert. Da steht im Editorial etwas von einem "kompakten und für jeden Metal-Fan als essentiell einzustufenden Info-Giganten im kleinen, praktischen Taschenbuch-Format". Nun ja, ein bisschen Promo-Gerappel mag ja legitim sein, dann sollte man aber inhaltlich auch halbwegs den eigenen Ansprüchen gerecht werden.
Wenn ich dann im Interview mit der Cover-Band investigative Fragen lese wie "Kannst du für alle, die noch nicht in Kontakt mit eurer Musik gekommen sind , erläutern, welche Art von Metal ihr verfolgt?" oder "Woher, glaubst du, stammt eure Liebe und Begeisterung für traditionellen Heavy Metal?". Bei der ersten Frage würde ich noch gerne wissen wohin genau sie diesen Metal verfolgen und wieso und ob sie ihn jemals einholen werden. Aber gut, lassen wir das und schauen mal weiter. Nach anderthalb weiteren Interviews gibt es eigentlich nur noch Anzeigen und Promo-Texte. So sieht er also aus, der "kompakte und für jeden Metal-Fan als essentiell einzustufende Info-Gigant".
Andererseits, wieso sollten wir Schreiber es anders machen als die Plattenfirmen, die schließlich auch jede neue Durchschnitts-Combo gleich als die neuen Heilsbringer des Heavy Metal, wenn nicht der Musik an sich an den Mann und die Frau bringen wollen?
Wenn ich dann im Interview mit der Cover-Band investigative Fragen lese wie "Kannst du für alle, die noch nicht in Kontakt mit eurer Musik gekommen sind , erläutern, welche Art von Metal ihr verfolgt?" oder "Woher, glaubst du, stammt eure Liebe und Begeisterung für traditionellen Heavy Metal?". Bei der ersten Frage würde ich noch gerne wissen wohin genau sie diesen Metal verfolgen und wieso und ob sie ihn jemals einholen werden. Aber gut, lassen wir das und schauen mal weiter. Nach anderthalb weiteren Interviews gibt es eigentlich nur noch Anzeigen und Promo-Texte. So sieht er also aus, der "kompakte und für jeden Metal-Fan als essentiell einzustufende Info-Gigant".
Andererseits, wieso sollten wir Schreiber es anders machen als die Plattenfirmen, die schließlich auch jede neue Durchschnitts-Combo gleich als die neuen Heilsbringer des Heavy Metal, wenn nicht der Musik an sich an den Mann und die Frau bringen wollen?
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