Stoppt den Vorband-Wahnsinn!!!
Veröffentlicht: 19.10.2011 um 10:55 von agony&ecstasy
Mein letztes Konzert waren REDEMPTION im Turock, Essen. Als Vorbands waren KINGCROW und SOLAR FRAGMENT mit dabei von denen wir erstere aufgrund.. ähm... logistischer Unwägbarkeiten leider verpassten. KINGCROW waren dann eher mäßig spannend, REDEMPTION wie erwartet grandios.
Und wenn man gerade mal im Turock ist, schaut man natürlich auch, was denn sonst so in den nächsten Wochen und Monaten an Konzerten stattfindet. Da waren mit, unter anderem POWERWOLF oder VOMITORY auch einige durchaus nicht uninteressante Kandidaten dabei. Und jetzt habe ich gesehen, dass NEGURA BUNGET im Dezember auch noch nach Bochum kommen.
Vermutlich werde ich bei keinem dieser Konzerte anwesend sein. Wieso? Zu viele Vorbands! Bei jedem der genannten Packages sind, zusätzlich zum Headliner noch drei bis vier weitere Bands am Start. Warum??? Reicht nicht eine Support-Band plus vielleicht noch ein Opener? Hat doch früher auch geklappt. Früher kannte man diese Massen-Veranstaltungen, bei denen ja schon fast mehr Musiker als Zuschauer am Start sind hauptsächlich aus dem Extrem-Metal und schon da war es größtenteils einfach nur ermüdend, insbesondere unter der Woche. Inzwischen haben fast alle kleineren bis mittelgroßen Bands einen ganzen Arsch voll Vorbands mit dabei.
Ich will ja keiner kleinen Band die Chance nehmen, auf einer großen Tour als Opener dabei zu sein aber müssen es diese Massen sein? Reicht es nicht, wenn eine Band einen festen Support mit auf Tour nimmt und dann je nach Stadt einen lokalen Opener dazu bucht? Steht es so schlecht um die Zuschauerzahlen und sind diese Pakete wirklich die Lösung? Bringt jede zusätzliche Band wirklich so viele zusätzliche Fans, dass es die Leute ausgleicht, die zu viele Bands eher abschrecken?
Ich persönlich habe weder Zeit noch Lust mich - gerade unter der Woche - durch bis zu vier Vorbands zu quälen um die Band zu sehen, wegen der ich da bin. Vor allem, wenn die dann, aufgrund der vielen Vorbands wahrscheinlich auch nicht all zu lang spielt. Dann lieber ein bis zwei Bands weniger und dafür eine längere Headliner-Show. Und wenn ich mich in meinem Freundeskreis so umhöre bin ich nicht der einzige, der dieser Meinung ist.
Und wenn man gerade mal im Turock ist, schaut man natürlich auch, was denn sonst so in den nächsten Wochen und Monaten an Konzerten stattfindet. Da waren mit, unter anderem POWERWOLF oder VOMITORY auch einige durchaus nicht uninteressante Kandidaten dabei. Und jetzt habe ich gesehen, dass NEGURA BUNGET im Dezember auch noch nach Bochum kommen.
Vermutlich werde ich bei keinem dieser Konzerte anwesend sein. Wieso? Zu viele Vorbands! Bei jedem der genannten Packages sind, zusätzlich zum Headliner noch drei bis vier weitere Bands am Start. Warum??? Reicht nicht eine Support-Band plus vielleicht noch ein Opener? Hat doch früher auch geklappt. Früher kannte man diese Massen-Veranstaltungen, bei denen ja schon fast mehr Musiker als Zuschauer am Start sind hauptsächlich aus dem Extrem-Metal und schon da war es größtenteils einfach nur ermüdend, insbesondere unter der Woche. Inzwischen haben fast alle kleineren bis mittelgroßen Bands einen ganzen Arsch voll Vorbands mit dabei.
Ich will ja keiner kleinen Band die Chance nehmen, auf einer großen Tour als Opener dabei zu sein aber müssen es diese Massen sein? Reicht es nicht, wenn eine Band einen festen Support mit auf Tour nimmt und dann je nach Stadt einen lokalen Opener dazu bucht? Steht es so schlecht um die Zuschauerzahlen und sind diese Pakete wirklich die Lösung? Bringt jede zusätzliche Band wirklich so viele zusätzliche Fans, dass es die Leute ausgleicht, die zu viele Bands eher abschrecken?
Ich persönlich habe weder Zeit noch Lust mich - gerade unter der Woche - durch bis zu vier Vorbands zu quälen um die Band zu sehen, wegen der ich da bin. Vor allem, wenn die dann, aufgrund der vielen Vorbands wahrscheinlich auch nicht all zu lang spielt. Dann lieber ein bis zwei Bands weniger und dafür eine längere Headliner-Show. Und wenn ich mich in meinem Freundeskreis so umhöre bin ich nicht der einzige, der dieser Meinung ist.
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Kommentare
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Irgendwo hab ich mal gelesen, dass es in der Tat um die Besucherzahlen geht. Es gibt mittlerweile so viele Bands, dass selbst bei den größeren Labels wie Metal Blade, Century Media, Nuclear Blast usw. genügend Bands unter Vertrag stehen, die Probleme haben, alleine eine Halle zu füllen. Da liegt der Schritt zu den umfassenden Tourpaketen durchaus nahe. Vor allem im Metalcore-/Deathcore-Bereich hat das dann eine Zeitlang zu überfüllten Hallen geführt.
Der Nachteil, und da sprichst du mir aus der Seele, ist die regelrechte Inflation an Bands, die mitunter recht anstrengend werden kann. Wenn plötzlich sieben Bands auf dem Flyer stehen, dann wirkt das auf mich mittlerweile auch ziemlich abschreckend. Einen Headliner und zwei Supportbands mit moderater Spielzeit fände ich bei diesen kleineren Tourpackages wesentlich angenehmer. Aber der Trend geht wohl aus kommerziellen Gründen leider in eine andere Richtung...Veröffentlicht: 19.10.2011 um 15:57 von Schaffi
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Veröffentlicht: 01.11.2011 um 19:24 von Schaffi
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