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#1 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Da es bereits ziemlich deutlich aussieht und ich der einzige bin, der "Auch wenn es Metalbands in die Charts geschafft haben, ist Metal noch immer Underground. Daher stören mich diese Meldungen sehr." gewählt hat, muß ich leider abschließend sagen: Nein, Metal ist kein Underground mehr! Selbst wenn er es noch sein sollte, der Underground definiert sich nicht in den Verkaufszahlen, sondern in den Köpfen der "Underground"-Fans und es ist klar geworden, daß der Underground leidiglich EIN erstrebenswertes Ziel in deren Köpfen hat: "Ihm zu entrinnen." Das kann nicht der wahre Underground sein, wenn Charts-Erfolge eine höhere Befriedigung für Band und Fans darstellen.
Aladdin |
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#2 (permalink) |
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vampster-Team
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Hi Aladdin!
Wir werden uns wohl nie einigen ;-) Zum Thema Underground gibt es ja verschiedene Thesen, haben wir in der letzten Diskussion ja auch festgestellt. Aber sind wir doch mal ehrlich: Viele, die "underground" sind, *wollen* doch in Wirklichkeit erfolg haben! Ob sich das nun unbedingt in Chart-Platzierungen wiederspiegeln muss, sei mal dahin gestellt. Aber jeder der ernsthaft Musik macht und sagt, er *will* keinen Erfolg, er will nicht irgendwann seinen scheiß Job aufgeben und von der Musik leben können, lügt - meine Meinung ;-) "Underground" ist zweifellos gut und schön und es gibt viele gute Bands ohne Deal - aber ich sehe nichts schlimmes darin, wenn eine Band verdient Erfolg hat und somit den Undergroundstatus verliert. gruß, boxhamster |
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#3 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Nun ja, letztlich, wenn man sich die kommerziellen und Underground-Veröffentlichungen anschaut, so gedeiht im Underground neben viel Müll, doch deutlich tiefsinnigerer, emotionellerer Metal. Deshalb ist der Underground etwas besonderes und deshalb ist es Wert, auch zu ihm zu stehen und ihm nicht den Rücken zuzukehren. Wenn es war ist was Du sagst, daß alle Musiker sich wünsche dem Underground zu entrinnen, dann hat es nie einen Underground in dem Sinne gegeben, wie sich die Definition im laufe der Zeit entwickelt hat: "Musik von Fans, für Fans".
Aladdin |
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#5 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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>>Und wenn sich die Band ein paar Jahre im Underground tummelt und ihr irgendwann *mehr* vorschwebt, dass ohne Unterstützung eines Labels und Vertriebs nicht zu bewerkstelligen ist, entschwindet sie eben dem Underground. Das ist doch kein Qualitätsverlust! (zumindest nicht zwingend).
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#6 (permalink) |
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vampster-Team
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Hi Aladdin!
>> Nun ja, letztlich, wenn man sich die kommerziellen und Underground-Veröffentlichungen anschaut, so gedeiht im Underground neben viel Müll, doch deutlich tiefsinnigerer, emotionellerer Metal. > Metal. Deshalb ist der Underground etwas besonderes und deshalb ist es Wert, auch zu ihm zu stehen und ihm nicht den Rücken zuzukehren. > Wenn es war ist was Du sagst, daß alle Musiker sich wünsche dem Underground zu entrinnen, dann hat es nie einen Underground in dem Sinne gegeben, wie sich die Definition im laufe der Zeit entwickelt hat: "Musik von Fans, für Fans". |
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