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#2 (permalink) |
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vampster-Team
Registriert seit: 03.09.2006
Ort: Steinheim a. d. Murr
Alter: 39
Beiträge: 700
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Seit wir im Mai 1998 vampster ins Leben gerufen haben, müssen wir uns mit dem Problem der Raubkopiererei und den Gegenmaßnahmen durch die Musikindustrie auseinandersetzen. Schon damals waren wir dem Vorwurf ausgesetzt, dass es eben die Onliner seien, die Promos vor dem Veröffentlichungsdatum ins Netz stellen und somit für die sinkenden Absatzzahlen mitverantwortlich sind. In den letzten Monaten müssen wir uns wieder verstärkt über die Gegenmäßnahmen der Labels ärgern. Wir bekommen mehr und mehr Voice-Over- (über den Songs liegt eine weitere Tonspur mit Sprachaufnahme), Audiostamps (in regelmäßigen Abständen mit Piepsern versehene CDs) Fade-Out- (ein Song komplett, die restlichen nach 1:30 min. ausgefadet) und Teaser-Promos (nur angespielte Songs) zugeschickt. Deshalb haben wir uns entschlossen, diese Veröffentlichungen nicht mehr zu besprechen, so schwer uns das im Einzelfall auch fallen mag. Wir sind der Meinung, dass verstümmelte Songs es unmöglich machen, ein Urteil zu fällen.
Wir hoffen dabei auf euer Verständnis und euren Rückhalt. Eure Meinung zu diesem Thema würde uns brennend interessieren. |
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#3 (permalink) |
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vampster-Stammgast
Registriert seit: 25.04.2008
Beiträge: 92
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Es ist doch so: verstümmelte Alben sind für Menschen, die es mit der Musik ernst meinen, nicht besprechbar. Man bespricht eben dann nicht das Album, sondern das verstümmelte Album, und das ist einfach Mist. Deshalb ist die Entscheidung von vampster völlig richtig.
Weiterhin: wer allen Ernstes im Zeitalter von Breitband-DSL und P2P den jetzigen Zustand bejammert, hat den Schuß nicht gehört und will zurück in die Steinzeit. Reviews haben schlicht und einfach nicht mehr die werbende Funktion, die sie einmal hatten, denn jeder kennt das Album, das bworben werden soll, bereits, da es ja zum Download im Internet steht. Die Funktion von Reviews verschiebt sich also weg von der Werbung hin zum Journalismus - man liest nicht mehr, weil man wissen will, wie etwas klingt, sondern weil man wissen will, wie andere darüber schreiben. Ich halte das für eine ganz großartige Entwicklung für Musikliebhaber, und wer sich als solchen bezeichnet und dennoch dagegen ist, muß sich fragen, warum. Kann man vielleicht den Gedanken nicht ertragen, daß die Musikindustrie evtl. darunter leidet? Wieso? Was tut das Pack denn für die Musik? "copy" killt ja nicht "music", sondern "music industry". Who cares? Und schließlich: wenn ich Musikliebhaber bin, will ich nicht nur die Musik in MP3-Form hören, sondern auch einen schicken Tonträger besitzen. In Punk/HC-Kreisen sind deshalb aufwendig gestaltete Vinyl-Veröffentlichungen Standard, und die werden auch gekauft. Im Metal gibt´s das nicht, weil Metal überwiegend aus langhaarigen Spießern besteht, die es unglaublich geil finden, für schlechte Musik in Jewelcaseform 20 Euro hinzulegen und User von P2P-Diensten zu beschimpfen. Verständnis für Labels? Pah. Coole Labels verschicken gar keine Promos, die stecken die Kohle in tolle Verpackungen und Konzerte ihrer Bands. So. |
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#4 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Moin Kollegas !!!
So, ich möchte jetzt auch mal was dazu sagen. Ich stimme dem zu, was die Jungs von Vampster sagen, aber, woran leigt es denn? Haufenweise unehrliche Schreiber setzen die CD´s Wochen vorher in Emule rein, vertickern die im Ebay etc.., und das ist eine Riesenschweinerei in meinen Augen und da stehe ich gewiss nicht alleine da. Wenn ich Kollegen höre, hast die neue XY schon gehört und ich sag ja, aber wo hast du die denn her, dann platzt mir die Sacknaht vor Wut. Onlinemags bemühen sich wirklich und wegen ein paar unehrlichen Deppen und Arschlöchern(mehr sind das nicht), müssen andere darunter leiden. Ich kann die Labels allerdings auch verstehen, irgendwas müssen die dagegentun und solche Fade Out´s, Voice Over´s(wie bei der neuen und genailen Cult of Luna) sind da wohl scheinbar die einzige, wenn auch nervige Lösung. Jetzt ist die Grage, was können wir Webzines dagegen machen? Soll man sich zusammenschliessen und da Lösungen finden um solchen Dingen das Handwerk zu legen? Ich wäre gerne bereit da mitzumachen, denn mir geht es mittlerweile immer mehr auf den Zeiger, was da passiert. Und bei jedem Verständnis dafür, Rezis von solchen CD´s zu verweigern, so verstehe ich auch die Labels. Also, was kann man tun? Greetz, Holger www.planetheavymetal.de |
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#6 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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ich denke auch, mit dem besprechen von selbstgekauften alben ist es nicht getan jedenfalls nicht bei einem großen mag wie vampster. ich als leser erwarte hier viel info und alle alben die auf den markt kommen, kann sich kein mensch selbst kaufen. es ist schon richtig sich gegen solche maßnahmen zu wehren und ich komme auch deshalb gerne hier her weil ich weiß, dass sich hier leute gedanken über sowas machen. wünsche euch viel erfolg, denn davon profitiert letztendlich auch der leser u. potentielle käufer.
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#7 (permalink) |
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vampster-Team
Registriert seit: 06.02.2006
Ort: Dörfchen bei Düren
Alter: 25
Beiträge: 602
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eine längst überfällige maßname. allerdings wäre es notwendig sich dabei mit anderen webzines zu organisieren um damit nennenswerte erfolge zu machen.
@anonymus: nut selbstgekaufte alben zu rezensieren wäre wohl kontraproduktiev.
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(_c@_____)))~~ ~ ~ |
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#8 (permalink) |
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vampster-Frischling
Registriert seit: 22.11.2004
Beiträge: 4
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was für eine schwachsinnige Antwort! Ich bin Musiker und mir tut´s auch manchmal weh, meine Alben praktisch an mags zu verschenken, aber man kann ja wohl nicht verlangen, daß sie die CDs kaufen. In den meisten Fällen profitieren die bands auch von den Besprechungen. Ich kann dem Vamster-Team nur zustimmen. Solche bands gehören nicht besprochen. Basta!
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#9 (permalink) |
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vampster-Frischling
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Das Problem, denke ich, ist auch, dass es für Labels zum Teil schon sehr gut nachvollziehbar ist, wer Sachen ins Netz stellt und dass es zum größten Teil eben NICHT die Webzines sind. Die Promos landen bei den Printmagazinen viel früher als bei den Webzines, und wenn ein Album drei Monate vor VÖ im Netz zu finden ist, ist es klar, dass die Webzines zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Promos erhalten haben.
Meiner Ansicht nach sollte von Seiten der Webzines genau dieser Punkt den Labels nochmals deutlich gemacht werden, wenn pauschale Anschuldigungen der Webzines als Argument für zerstückelte CDs vorgebracht werden. Vielleicht ist es ja möglich, andere Webzines zu kontaktieren und gemeinsam eine Stellungnahme zu veröffentlichen, die an die Labels geschickt wird. Weiß zwar nicht, ob es viel bringt, aber zumindest sollte man sich doch gegen pauschale Verurteilungen wehren, wenn Labels genau wissen, dass die Onliner nicht dahinter stecken. |
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#10 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Sehr begrüßenswert! Dass Online-Mags NICHT hauptsächlich für die Verbreitung von Promo-CDs im Netz verantwortlich sind, hat doch erst der letzte MEGADETH/KERRANG Skandal gezeigt. Kurzinfo: Mustaines "Lieblingsjournalist" hat Wochen vor dem MEGADETH Release die Scheibe zum Download angeboten! Und so weiter.... D!
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