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#1 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ich selbst empfand Irreligious als etwas ein gutes Album, welches jedoch keine ähnlichen Höhepunkte zu bieten hatte wie der Vorgänger. "Mephisto", "Ruin & Misery" und auch den Opener "Opium" fand ich selbst sehr unterhaltsam und auch die Black Metal Vocals machten die Songs noch sehr druckvoll. Auch war die Einspielung von Aleister Crowleys Stimme ein netter Einfall um die Musik zu unterlegen. Aber das neue Album ist schlichtweg ohne Worte. Das ist...das ist...schlecht!
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#2 (permalink) |
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vampster-Süchtiger
Registriert seit: 14.07.2000
Beiträge: 143
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Hoi Daemion,
ich frage mich allerdings wie man der "Irreligious" einen gesteigerten Unterhaltungswert zumessen kann. Nettes Album, aber glorreich? Schon damals haben Moonspell einen mehr oder minder schläfrigen Rock geboten...Also bleibt nur das bis heute geniale "Wolfshear" (und natürlich der böse Erstling)... bisdemnäx Tak |
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#4 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ich frage Euch ihr Weisen des allmächtigen Stahls: wie konnte das passieren. Das neue Album der portugiesen Moonspell ist die Vollendung, die Krone der absoluten und ungeteilten...
...Langeweile... Nachdem schon das letzte Album der Mannen um Fernando sehr gothisch ausfiel ist nun auch die letzte Barriere gefallen und man hat bewiesen, daß die glorreichen Zeiten von "Irreligious" oder "Wolfheart" endgültig vorbei sind. Einziges Argument für dieses Album: einem Schläfchen steht es nicht im Wege, sondern katapultiert im Gegenteil den Hörer in ungeahnter Geschwindigkeit in das Land der Träume. Wer die Komaerfahrung nicht missen möchte, dem empfehle ich das geradezu gigantisch anmutende Gezupfe des Songs Can t bee... Der Schmetterling schlug mit seinen Flügeln und es folgte der Butterfly Defect....Chaos nimm Deinen Lauf... |
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#5 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Sicher kann eine Band einiges bewegen, wenn sie eine gute Live-Performance bietet, doch muß sie sich auch für ihre Alben der Kritik stellen: ich habe mir in großer Erwartung erste Hörproben vom Deathforce-Server gezogen und was ich da hörte war ein Trauerspiel. Gesanglich keine Variationen mehr, sondern eine gleichförmige Stimmlage, die Fernandos Möglichkeiten fast nicht ausschöpft, eine sehr einfallslose Melodie und kaum Tempiwechsel: diese Band hat sich von einer Kapazität aus dem Bereich Gothic-/Black Metal zu einer Gruppe von Schmalspur Mainstream Chart Anwärtern entwickelt. Traurig geht die Welt zugrunde...und Moonspell machen den ersten Schritt..
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#6 (permalink) |
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vampster-Team
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schöne Einleitung... Nur Inhaltlich - da kann ich Dir nicht folgen! ;-)
>> Nachdem schon das letzte Album der Mannen um Fernando sehr gothisch ausfiel ist nun auch die letzte Barriere gefallen und man hat bewiesen, daß die glorreichen Zeiten von "Irreligious" oder "Wolfheart" endgültig vorbei sind. Einziges Argument für dieses Album: einem Schläfchen steht es nicht im Wege, sondern katapultiert im Gegenteil den Hörer in ungeahnter Geschwindigkeit in das Land der Träume. |
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#7 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Sei gegrüßt Boxhamster!
Ich stimme Dir teilweise zu, denn Irreligious zeigte bereits den zukünftigen Lebensweg der Band auf, einen Weg, den ich mir nach ihrem sehr starken Album "Wolfheart" keinesfalls gewünscht hätte. "Irreligious" ist jedoch insgesamt wesentlich druckvoller ausgefallen und auch hier kommt ein Freund der kleineren Spielereien, sei es nun lyrisch oder musikalisch nicht zu kurz. Man kann natürlich geteilter Auffassung sein, ob alle Songs des Albums wirklich den Standard zu halten in der Lage waren, doch "Herr Spiegelmann", "Full Moon Madness" oder auch "Opium" sind ein gelungener Spagat zwischen düsterem Black Metal und radiokompatiblem Goth-Pop. "The Butterfly Defect" erfüllt meiner Ansicht nach diese Vorraussetzungen nichtmehr, ebensowenig wie das vorrausgegangene "Sin/Pecado".Ich habe nach ersten Gerüchten über "Sin" in die Schreibe reingehört und war danach keinesfalls motiviert Fernando und seine Band live zu erleben, daher muß ich die Frage verneinen. May darkness guide thee Daemion |
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#9 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Sei gegrüßt Boxhamster!
Ich gebe Dir Recht, wenn Du sagst, daß "The Butterfly Defect" anders ist als "Sin/Pecado", aber das macht das Album nicht unbedingt besser. Für mich ist es eine Form von "anders schlecht". Der Unterschied ist derselbe, wie wenn mir ein großer Granitbrocken oder ein Amboss aus dem 12 Stock auf den Kopf fällt. In beiden Fällen ist das Ergebnis für mich nicht sehr zufriedenstellend... Das schlimme ist, daß mich "The Butterfly Defect" nichtmal wirklich aufregen kann, sondern ich lediglich analysiere. Dieses Album säuselt dahin wie ein Blatt im Wasser ohne daß dadurch ein Atom gespalten oder ein Krieg verhindert würde. Eine trübe Masse ohne viel Sinn und Schönheit... CU Daemion |
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#10 (permalink) |
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vampster-Team
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Hi Daemion!
>> "Irreligious" ist jedoch insgesamt wesentlich druckvoller ausgefallen und auch hier kommt ein Freund der kleineren Spielereien, sei es nun lyrisch oder musikalisch nicht zu kurz. Man kann natürlich geteilter Auffassung sein, ob alle Songs des Albums wirklich den Standard zu halten in der Lage waren, doch "Herr Spiegelmann", "Full Moon Madness" oder auch "Opium" sind ein gelungener Spagat zwischen düsterem Black Metal und radiokompatiblem Goth-Pop. > "The Butterfly Defect" erfüllt meiner Ansicht nach diese Vorraussetzungen nichtmehr, ebensowenig wie das vorrausgegangene "Sin/Pecado".Ich habe nach ersten Gerüchten über "Sin" in die Schreibe reingehört und war danach keinesfalls motiviert Fernando und seine Band live zu erleben, daher muß ich die Frage verneinen. |
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