AW: Babylon Whores
Hallo Andrea,
danke für Deine Tipps.
Gandalf sagen mir jetzt erstmal gar nichts, aber Deine Vergleiche mit den Babylon Whores und The Black League im Review haben mich zumindest schonmal dazu bewogen, mich nicht vom Namen abschrecken zu lassen und ihnen mal 'ne Chance zu geben.
The Beasts of Bourbon kannte ich bisher nur vom Namen. Habe mal reingehört, gefällt mir eigentlich ganz gut, sind mir aber fast schon wieder zu rockig. Da fehlt mir so'n bißchen das düstere Element.
Bei vielen Bands, die aber gerade das haben, wirkt es allerdings oftmals beim Gesang etwas aufgesetzt und musikalisch, vielleicht durch den Metal-Hintergrund, leicht hüftsteif (z.B. bei Angel Blake, Jack Frost oder Tenebre). Mir gefällt gerade diese Kombination aus distanziert, unterkühltem Gesang und düster groovenden Rock, wie man sie z.B. in den besten Momenten von Danzig, Type O Negative, Tiamat oder eben den Babylon Whores findet. Also quasi Resignation ohne Weinerlichkeit und übertriebenem Pathos.
Die Utopia A.D. finde ich super, habe sie allerdings schon länger nicht mehr am Stück gehört.
Ist auf jeden Fall, gerade durch Taneli Jarvas Gesang, ein ganz schöner Brocken und ich glaube, ich hab dem Album auch nie so ganz die Zeit gegeben, die es braucht. Jedenfalls merkt man ihm zu jeder Sekunde die Mühe und das Herzblut an, das da reingesteckt wurde. Das einzige, was ich kritisieren würde, wäre, daß mir die Refrains manchmal etwas zu koventionell erscheinen und nicht ganz das halten, was die Strophen versprechen, z.B. bei "Voice of God" oder auch "Empiria"(obwohl das einer meiner Favoriten ist). Am besten finde ich übrigens "Harbour of Hatred", da stimmt alles.
Werde mir wohl als nächstes mal die Doomsday Sun besorgen, da hat mich Dein Review echt neugierig gemacht.
Gruß,
C.
Geändert von Cincinnatus (16.04.2009 um 14:32 Uhr)
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