ZEKE: Hellbender

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15 Songs, alle unter zwei Minuten: Mit ihren Songs haben’s ZEKE eilig, mit ihren Alben nicht so sehr: „Auf „Hellbender“ musste man 14 Jahre warten.

Seit dem 2004er Album „Til The Livin End“ wurde die Besetzungsliste der Ami-Punks mit Ausnahme von Oberkrawallmacher Marky Felchtone einmal komplett neu geschrieben.

Auf „Hellbender“ hört man allerdings so gut wie nichts von neuen Einflüssen – aber wer würde das auch wollen?

ZEKE sind MOTÖRHEAD auf Speed

ZEKE sind noch immer die punkige Version von MOTÖRHEAD. ZEKE kann man dann auflegen, wenn der Jack Daniels längst leergesoffen ist und die Party dreckig und eklig wird. „Hellbender“ ist kompromisslos, knüppelhart und knallt.

Drei Riffs pro Song reichen vollkommen

Auf „Hellbender“ ist nichts überflüssig – hier sitzt jeder Ton. ZEKE zocken ihre rotzigen Punk-Standards vollkommen unbeeindruckt von Anspruch, Progressivität oder gar stilfremden Einflüssen runter und schütteln einfach nur eingängige Riffs (drei pro Songs, bloß nicht mehr!) über ihren punkigen Uffta-Uffta-Beat. Das ist prima, denn in ihrem Falls liegt die Kunst in der Reduktion – „Hellbender“ ist ein intensives Album, dass in seiner vermeintlichen Einfachheit so richtig Spaß macht, einfach weil’s auf den Punkt kommt.

VÖ: 30. März 2018

Label: Relapse Records

Produzent: Jack Endino

Besetzung:
“Blind” Marky Felchtone –Gitarre, Gesang
Kurt Kilfelt –Bass
Dayne Porras – Drums
Kyle Whitefoot – Gitarre

ZEKE „Hellbender“ Tracklist

1. All The Way
2. Two Lane Blacktop (Video bei YouTube)
3. On The Road (Audio bei YouTube)
4. Working Man (Audio bei YouTube)
5. Hellbender (Audio bei YouTube)
6. County Jail (Audio bei YouTube)

7. Burn
8. Goin‘ Down
9. White Wolf
10. AR-15
11. Cougar Rock
12. Devil’s Night
13. Ride On
14. Redline
15. Big Rig

andrea
Kümmere mich seit 1999 um Reviews, Interviews und den größten Teil der *Verwaltung*, Telefon-Dienst, Beschwerdestelle, Versandabteilung, Ansprechpartner für alles, Redaktionskonferenz-Köchin...