THEM: Sweet Hollow

THEM: Sweet Hollow

Tja, mit THEM hat sich wieder einmal eine Supergroup gebildet, die mit namhaften Musikern gespickt ist, die in Bands wie SYMPHONY X, SUFFOCATION, LANFEAR, SYLENCER oder COLDSTEEL engagiert sind. Dem nicht genug, fanden THEM (gemäß ihrem Namen) ihren Ursprung als KING DIAMOND-Cover-Band, was man dem Debütalbum des internationalen Musiker-Zusammenschlusses, Sweet Hollow, auch anhört, wenngleich manche Songs ein Plus an Härte mitbringen.

Mit Forever Burns und Down the Road to Misery legen THEM auch gleich einmal richtig fett los und lassen mit coolen Riffs, Soli und Tempo nichts anbrennen. Da steckt Qualität und Erfahrung dahinter – egal an welcher Position man suchen will. Allerdings hat es danach den Anschein, als hätten THEM mit dieser Eröffnung ihr Pulver etwas verschossen, als dass darauf müdere (Ghost in the Graveyard) und etwas langweiligere, wenn auch eingängige Songs (Dead of Night) folgen.

Doch THEM bekommen im letzten Drittel dann doch wieder die Kurve, was sich mit dem im Rhythmus beschwingteren FestEvil schon leicht ankündigt. In die richtige Richtung eingelenkt nimmt das Album dann mit dem thrahsigen Blood from Blood und mit The Harrowing Road to Hollow wieder ordentlich Fahrt auf, so dass man am Ende wieder versöhnt ist.

Musikalisch gibt es an den Fertigkeiten der Protagonisten so rein gar nichts auszusetzen, als dass diese allesamt ihre Qualitäten zur Schau stellen dürfen, ohne aber damit den Flow der Musik über die Maßen zu strapazieren. Weiterhin ist auch der Mix sehr ausgewogen und entsprechend der KING DIAMOND-Parallele weiß auch Troy Norr mit mitunter sehr hohem Gesang zu überzeugen, ohne aber gänzlich auf seine Thrash Metal-Stimme verzichten zu müssen. Somit ein rundes und gutes Album, das lediglich in der Mitte seine Durchhänger hat.

Veröffentlichungstermin: 30.09.2016

Spielzeit: 54:12 Min.

Line-Up:
Troy Norr – Gesang
Markus Johansson – Gitarre
Markus Ullrich – Gitarre
Mike LePond – Bass
Kevin Talley – Schlagzeug
Richie Seibel – Keyboards

Produziert von Dave Otero
Label: Empire Records

Mehr im Netz: http://www.facebook.com/thembandofficial

Tracklist:
1. Rebirth
2. Forever Burns
3. Down the Road to Misery
4. Ghost in the Graveyard
5. The Quiet Room
6. Dead of Night
7. FestEvil
8. The Crimson Corpse
9. Blood from Blood
10. The Harrowing Road to Hollow
11. Salve
12. When the Clock Struck Twelve

Christian Wögerbauer
Seit 2005 bei Vampster und Lieferant für Reviews, News, Live-Berichte und -Fotos.Genres: Doom, Death, Gothic, Sludge