THE SPIRIT: Sounds From The Vortex [Re-Release]

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Es ist noch kein Jahr her, da veröffentlichten THE SPIRIT ihr Debütalbum “Sounds From The Vortex”. Meine Rezension zu besagtem Album ist sogar noch deutlich weniger lange her – nämlich gerade mal von Anfang Mai. Da war die Tinte unter dem Vertrag mit Nuclear Blast gerade mal trocken und ich fragte mich, was da wohl als nächstes passieren würde. Ganz einfach – Nuclear Blast veröffentlichen “Sounds From The Vortex” erneut. Was erstmal nach schnellem cash in klingt, macht bei der stark limitierten Auflage der ursprünglichen Veröffentlichung allerdings durchaus Sinn. Wir reden hier von knapp tausend Stück, wenn man Vinyl und CD addiert.

“Sounds From The Vortex” – Donzdorf Edition, mit neuem Cover!

Und damit sich der Nuclear Blast-Release ein wenig von der ursprünglichen Version abhebt, wurde “Sounds From The Vortex” ein neues Cover-Artwork spendiert – aus der Feder des ohne Zweifel sehr talentierten Costin Chioreanu, der die Grundidee des alten Artworks übernommen und ihr seinen Stil übergestülpt hat. Mir gefallen beide Cover, rein von der Farbgebung her würde das alte aber wohl im Plattenregal deutlich eher ins Auge springen. Aber hey, so etwas sollte natürlich nie ein Grund für die Wahl eines Artworks sein. Und weil es so schön passt, schicken Nuclear Blast die Band unter dem Motto “Death…Is Just The Beginning” zusammen mit den beiden Label-Platzhirschen KATAKLYSM und HYPOCRISY zusammen auf Tour. Eine riesige Chance für die Band, sich neue Fans zu erspielen.

Egal in welcher Form – als Anhänger des schwedischen Metal of death muss man “Sounds From The Vortex” haben!

Zur Platte an sich habe ich eigentlich in meiner ursprünglichen Rezension, die ja nun noch nicht all zu alt ist, alles gesagt. THE SPIRIT spielen den klassischen, schwedischen Death/Black Metal-Sound, wie man ihn von DISSECTION, UNANIMATED oder SACRAMENTUM kennt. “Sounds From The Vortex” ist eine einzige Huldigung der grandiosen Werke dieser Bands. Wer Alben wie “The Somberlain”, “Storm Of The Lights Bane”, “Ancient God Of Evil” oder “Far Away From The Sun” zu Hause stehen hat, der kann, nein muss sich dieses saarländische Kleinod des schwedischen Metal Of Death daneben stellen. Eisige Gitarrenläufe, majestätische Melodien – THE SPIRIT haben den Dreh raus, schaffen es aber gleichzeitig, dabei nicht zu sauber oder überproduziert zu klingen.

THE SPIRIT haben großes Potential und ich bin mehr als gespannt auf das nächste Album der Band. Bis dahin gibt es aber noch mehr als genug Menschen, die “Sounds From The Vortex” kennenlernen müssen. An mangelnder Publicity sollte es nicht scheitern, an der musikalischen Qualität erst recht nicht.

Veröffentlichungsdatum: 10.08.2018

Spielzeit: 38:02

Line Up:
MT – guitars, vocals
AK – guitars
AT – bass
MS – drums

Label: Eternal Echoes

Facebook: https://www.facebook.com/thespiritband
Bandcamp: https://thespiritmetal.bandcamp.com

THE SPIRIT „Sounds From The Vortex“ Tracklist:
01. Sounds From The Vortex
02. Cosmic Fear
03. The Clouds Of Damnation (Lyric Video bei YouTube)
04. Cross The Bridge To Eternity (Lyric-Video bei YouTube)
05. Illuminate The Nights Sky
06. The Great Mortality
07. Fields Of The Unknown