THE MIST: Cemetary Gates E.P. [Eigenproduktion]

THE MIST: Cemetary Gates E.P. [Eigenproduktion]

THE MIST kommen aus Trier und wurden im Jahre 2002 gegründet. Verschrieben hat sich das Quartett dem melodischen Heavy Metal mit einem Schuss Power Metal.

Allerdings sind die Musik und die Produktion noch nicht so gereift, um für großes Aufsehen zu sorgen.

Die drei enthaltenen, jeweils über sechs Minuten langen, Stücke sind einfach zu vorhersehbar gestrickt und irgendwie hat man den Anschein, dass die Combo bei den Aufnahmen etwas aufgeregt war. Diesen Eindruck bekomme ich zumindest beim Hören von Cemetary Gates. Es fehlt das Herzblut, die Räudigkeit und vor allem die Power. Es wirkt alles überkonzentriert, ja, nahezu krampfhaft eingespielt, um nur keine Fehler zu hinterlassen. Ist natürlich in Ordnung, eine Scheibe ohne Fehler einzuspielen, nur wenn der Biss auf der Strecke bleibt, macht es dem Hörer keine Freude den Ergüssen zu lauschen. Hier wird nichts riskiert, die Kompositionen bewegen sich überwiegend im Midtempobereich und gesanglich gibt es ebenso nur Hausmannskost. Sänger Marc Wolf agiert mit einer noch nicht gereiften Stimme, oft zittrig und die Vocallines reißen keinen Metaller wirklich vom Hocker.

THE MIST sollten meiner Meinung nach nochmals ihre Songstrukturen überdenken, die Songs um einiges kürzen und vor allem mehr Mut zum Risiko zeigen, um nicht schneller als sie da waren wieder in der Versenkung zu verschwinden.

Die Cemetary Gates E.P. gibt es für 5.- Euro (zuzüglich 2.- Euro für Porto und Verpackung) auf der unten stehenden Homepage der Band.

Veröffentlichung: 2004

Spielzeit: 19:15 Min.

Line-Up:
Richard Pöschel – guitars

Nico Langen – drums

Andreas Schneider – bass

Marc Wolf – vocals, guitars

Label: Eigenproduktion

Hompage: http://www.themist.de

Email-Adresse der Band: ritchie@themist.de

Tracklist:
Last Pharao

The Strangler

New World Order

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