SHINEDOWN: Attention Attention

SHINEDOWN: Attention Attention

SHINEDOWN veröffentlichen mit ihrer sechsten Studioscheibe „Attention Attention“ ein Konzeptalbum. Die Rockband aus Jacksonville, Florida erzählt mit ihrem aktuellen Werk die Geschichte einer Person, die sich von ganz unten langsam wieder hochkämpft. Sie entwickelt die nötige Entschlossenheit, baut etwas auf und gewinnt so ihre Selbstsicherheit zurück. Sänger Brent Smith meint hierzu:“ You`ve got to fall in a hole to figure out, how to get out of it“. In „Attention Attention“ stecken, laut Band, die vergangenen vier Jahre ihres Lebens. Produziert wurde das Album von Basser Eric Bass. Und dieser hat ganze Arbeit geleistet. Der Hörer bekommt eine glasklare Produktion auf die Ohren.
„The Entrance“ klopft an. Eine Tür öffnet sich, Schritte sind hörbar…und los geht`s… „Devil“ wurde vorab schon als Single veröffentlicht. Hier treffen harte Gitarrenriffs auf weichere Parts, ein paar Backing-Chöre schleichen sich ein. Typischer kann SHINEDOWN nicht klingen! Danach geht „Black Soul“ mit unnötigen Synthies in die Vollen. Schade, denn der Song hätte durch Zach Myers cooles Gitarrensolo echt Potential gehabt.

Achtung! Achtung! SHINEDOWN rocken „Attention Attention“!

Aber dann ist der da! Der Superhit, der auf keinem SHINEDOWN-Album fehlen darf: Eingängig und minimal poppig ist der Titeltrack „Attention Attention“ eine unglaublich energiegeladene Rocknummer, die wirklich Spaß macht! Dass sich der Frontman gleich anschließend bei „Kill Your Conscience“ in den Sprechgesang wagt, gehört dann leider in die Eher-Contraproduktiv-Schublade, denn auch dieser Titel wäre ohne unnötige Experimente durchaus okay gewesen. Aber danach geht es glücklicherweise mit „Pyro“ wieder back to the roots.

NICKELBACK lassen auf „Attention Attention“ grüßen!

Aus dem anschließenden „Monsters“ höre ich Chad Kroeger, bzw. NICKELBACK deutlich heraus, was mich weder verblüfft noch stört. Die obligatorische Ballade wird mit „Creatures“ abgefeiert. Powervoll und slow, ganz nach meinem Geschmack! Noch zwei etwas poppig angehauchte Gute-Laune-Macher draufgepackt: „Get Up“ und „Special“ lassen mich bei strahlendem Sonnenschein die Autofenster runterfahren und mir mit einem Grinsen im Gesicht den Wind durch die Haare wehen. Der 14-Songs Silberling wird mit zwei ganz typischen SHINEDOWNs abgeschlossen. „The Human Radio“ und „Brilliant“. Bei beiden Titeln wechseln sich härtere Parts mit sanften ab und Sänger Brent Smith beweist noch einmal was er kann.

Ein Album, dass meinen Player sicher nicht so schnell wieder verlassen wird. SHINEDOWN ist mit „Attention Attention“ ein weiteres Highlight-Album gelungen. Diese Scheibe knüpft perfekt an den Vorgänger „Threat To Survival“ von 2015 an. Es ist ein bisschen abwechslungsreicher, was nicht hätte sein müssen, aber auf jeden Fall ein MUSS für Fans!!!

Veröffentlicht: 04.05.2018

Spielzeit: 52:28 min.

Line-Up:
Brent Smith: Vocals
Zach Myers: Guitars
Eric Bass: Bass
Barry Kerch: Drums

Produzent: Eric Bass

Label: Warner Music

Band-Homepage: http://www.shinedown.com

Mehr im Netz: https://de-de.facebook.com/Shinedown/

Tracklist SHINEDOWN „Attention Attention“:

1. The Entrance 0:40
2. Devil 3:33
3. Black Soul 3:29
4. Attention Attention 3:57
5. Kill Your Conscience 3:59
6. Pyro 3:56
7. Monsters 4:15
8. Darkside 4:00
9. Creatures 4:03
10. Evolve 3:01
11. Get Up 4:13
12. Special 3:50
13. The Human Radio 4:16
14. Brilliant 4:41