SALLOW: I – The Great Work

SALLOW: I – The Great Work

 

Das vorliegende “Great Work” ist eigentlich schon anno 2015 erschienen – am 1. April, als Kassette. Als Aprilscherz wollen sich SALLOW aus dem Staate New York natürlich nicht verstanden wissen, man macht hier schließlich trve-äs-fvck USBM! Dieser kommt neu auf CD raus, bewahrt jedoch zum Glück die schauderhafte Scherbelproduktion, die das fehlende Zusammenspiel schmerzhaft präsent macht.

Stilbedingt erwachen gruselige Erinnerungen an die Amis BROWN JENKINS oder AZRAEL, wenngleich SALLOW etwas von den technischen Fortschritten, die inzwischen stattgefunden haben, zu profitieren vermögen. Schade, dass es in diesem Zusammenhang nicht für ein Metronom bzw. einen Clicktrack gereicht hat – so verpufft jegliche schwarzmetallische Atmosphäre nämlich viel schneller, als sie gekommen ist. Der Gesang ist ebenfalls zum Vergessen – umso besser, dass er in den Hintergrund gemischt worden ist, wo er ziellos im Unterholz umherirrt bis zu seinem stillen Tod.

Fazit: SALLOW sind ein weiteres Kapitel USBM, auf das man getrost verzichten kann. Die eigene schwarzmetallische Existenz wird durch das Fehlen von “I – The Great Work” nicht negativ beeinträchtigt, im Gegenteil.

VÖ: 16.12.2016
Spielzeit: 31:58
Label: Sick Man Getting Sick Records / Soulfood

Web:
https://www.facebook.com/sallowblackmetal
http://www.sallow.bandcamp.com

Line Up:
Kotgott, The Cynic – Vocals, Gitarre
Edimmu – Gitarre, Bass
Pugna – Drums

1. Naked in moonlit bliss, drunk on fire
2. Awaiting black flames
3. Nocturnal reprieve
4. Der Winter Kalt (sic!)

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