MARDUK: Serpent Sermon

MARDUK: Serpent Sermon
Seit 22 Jahren sind MARDUK wohl das Flaggschiff des schwedischen Black Metals und auch ihr 12. Full Length-Album Serpent Sermon zeigt keine Ermüdungserscheinungen bei den Herren aus Norrköping. Erfinden sich MARDUK mit Serpent Sermon neu?
Natürlich nicht. Das will nämlich auch niemand. Das einzige, was man von MARDUK will, ist kalter, schneller Black Metal mit streckenweise Nähmaschinendrums und ohne Firlefanz. Die klare, leicht künstlich wirkende Produktion von Serpent Sermon kommt MARDUKs Musik entgegen – kein Wunder, hat die Band ihr 12. Werk doch selber produziert. Der Titeltrack fungiert als Opener und Highlight des Albums, ja, man kann gar kurz Früh-NAGLFAR-mässige Gitarrenmelodien ausmachen. Danach rasen MARDUK durch ihre Songs, tönen trotz eines Titels wie Hail Mary (Piss-soaked Genuflexion) nicht nach IMPALED NAZARENE und huldigen der Geschwindigkeit, selbst wenn sie in Souls for Belial mal vom Gaspedal runtergehen…
Fazit: So krass wie Panzer Division Marduk werden MARDUK nie mehr, das ist klar, aber Serpent Sermon dürfte Anhänger der neueren MARDUK-Zeiten nicht enttäuschen. Klar, Abwechslungsreichtum und Innovation sind Fremdwörter für die schwedische Black Metal-Institution, aber eben: Serpent Sermon stellt sicher, dass man auch in Zukunft nicht will, dass sich MARDUK diese Art von musikalischem Wortschatz aneignen.

Veröffentlichungstermin: 25.05.2012

Spielzeit: 46:22 Min.

Line-Up:

Morgan – Gitarren
Devo – Bass
Mortuus – Vocals
Lars – Drums

Produziert von MARDUK
Label: Century Media

Homepage: http://www.marduk.nu/

Mehr im Netz: http://www.facebook.com/Mardukofficial

Tracklist:

1. Serpent Sermon
2. Messianic Pestilence  
3. Souls for Belial 
4. Into Second Death  
5. Temple of Decay  
6. Damnation`s Gold  
7. Hail Mary (Piss-soaked Genuflexion)  
8. M.A.M.M.O.N.  
9. Gospel of the Worm 
10. World of Blades