BURNING POINT: Empyre

BURNING POINT: Empyre

Ist das schön, endlich mal wieder eine Band, die ohne Umwege über trendy Sounds schlichtweg coolen melodischen Metal macht. BURNING POINT aus Finnland überraschen mit einer Scheibe, die immer nahe dran bleibt, aber nie wirklich nach Tralala-Metal klingt, sondern schlichtweg klasse abrockt.

Auf ihrem vierten Album drücken sie nach einem kurzen Intro energisch nach vorn, mit eindeutig skandinavischer Herkunft und dem passenden Gespür für gute Melodien. Hier wird schnell gebangt, die Luftgitarre ausgepackt. Dezente Keyboards sorgen für Fülle, ansonsten haben die Gitarren das Wort. Die starken, ausreichend rauen Vocals werden mit guten Backings aufgemotzt, die Soli kommen souverän, ebenso wie Bass und Beat. Drücken sie dann bei Face the truth gnadenlos auf die Tube, dann kommt bei dem Sound JUDAS PRIESTs Pain Killer trifft Turbolover in den Sinn. Es wird melodisch gegroovt, aber auch ruhigere Töne beherrschen die Finnen. Meistens wird man irgendwo zwischen MALMSTEEN, TREAT, frühen EUROPE und STRATOVARIUS auf eingängigen Melodien getragen, die aber nie die Klischees zu sehr austreten. Ja ja, genau, so wie viele anderen Bands, aber BURNING POINT machen das eben richtig gut. Für einen echten Überflieger fehlt allerdings das gewisse Etwas.

Veröffentlichungstermin: 27.02.2009

Spielzeit: 46:02 Min.

Line-Up:
Pete Ahonen: Vocals, Guitars
Pekka Kolivuori: Guitars
Jukka Jokikokko: Bass
Pasi Hiltula: Keyboards
Jussi Ontero: Drum

Produziert von Burning Point
Label: Metal Heaven

Homepage: http://www.burningpoint.net

MySpace: http://www.myspace.com/burningpointband

Tracklist:
1. Intro (The godfather theme)
2. Empyre
3. Manic Merry-go-round
4. Face the truth
5. Fool´s parade
6. Was it me
7. Walls of stone
8. Sacrifice
9. Cruel world
10. Blinded by the darkness
11. Only the wrong will survive

Frank Hellweg
Lebensmotto "stay slow", Doomer halt.... Love & Peace geht auch immer, nur ohne Musik geht nichts!