AURA NOIR: Aura Noire

AURA NOIR: Aura Noire

Sechs Jahre sind seit «Out to die» vergangen, doch an AURA NOIR scheint Zeit spurlos vorüberzugehen.

Frauengesang, Keyboards oder – keuch – Innovation können in der hässlichen Black Thrash Metal-Wüste der Norweger nämlich nicht überleben, ja nicht mal der Gedanke daran vermag hier zu spriessen. Das ist 2018 auf «Aura Noire» keine Spur anders.

AURA NOIR auf den Spuren von VENOM

Roh und authentisch produziert rumpeln AURA NOIR durch ihre knapp über 30minütige Black Thrash Metal-Landschaft und erinnern hierbei noch immer an die alten Zeiten von VENOM oder KREATOR. Da darf in «Hell`s Lost Chambers» ruhig «From the underground…» gekrächzt werden, denn AURA NOIR sind so «uh» und «ufta ufta», dass sie immer trve im Underground bleiben werden. Positiv hervorzuheben sind bei «Hell`s Lost Chambers» zudem die Basslines. Der stärkste Song des Albums – der an wütende alte NIFELHEIM gemahnt – dürfte «The Obscuration» sein, da hier die Gitarrenriffs so herrlich aggressiv sind, dass es eine wahre Freude ist.

32 Minuten Old School Black Thrash

Das einzige Fazit, das «Aura Noire» zulässt, ist, dass hier der Stillstand und die Hässlichkeit gepriesen werden, als gäbe es kein Morgen, keine elektronische Musik und keinen Mainstream. Es mag 2018 sein, aber bei AURA NOIR ist es für immer 1988, irgendwo in einem finsteren Übungsraum, wo Black Thrash Metal ohne Trigger und Chichi hemmungslos zelebriert wird. Kaufempfehlung für alle, die im gleichen Jahrzehnt leben wie AURA NOIR!

 

Veröffentlichungstermin: 27.04.2018

Spieldauer: 32:33

Label: Indie Recordings

Website: https://auranoir.bandcamp.com/

Facebook: https://www.facebook.com/auranoirofficial

 

Line Up

Aggressor – Bass, Vocals

Apollyon – Drums

Blasphemer – Gitarren

 

AURA NOIR „Aura Noire“ Tracklist

1. Dark Lung Of The Storm (Audio bei YouTube)

2. Grave Dweller

3. Hell’s Lost Chambers

4. The Obscuration

5. Demoniac Flow

6. Shades Ablaze (Audio bei YouTube)

7. Mordant Wind

8. Cold Bone Grasp

9. Outro

26.04.2018 – Arlette Huguenin Dumittan