AMON AMARTH: The Crusher

AMON AMARTH: The Crusher

Die Schweden von AMON AMARTH sind nach zweijähriger Abstinenz zurück im Metalzirkus. Dieses Mal mit 10 Todesbleigranaten im Handgepäck. „The Crusher” nennt sich das neue Eisen, welches wiederum via METAL BLADE released wird.

Fans des brutalen, aber dennoch mit viel Melodie gespielten Death Metals können schon mal ihre Kontoauszüge überprüfen und ein paar Steine locker machen. Denn was die fünf Nordlichter vom Stapel lassen ist nicht von schlechten Eltern und dürfte o.g. Anhängerschaft zu einem breiten Grinsen auf allen vier Backen verhelfen.

„The Crusher” ist ein sehr abwechslungsreiches Werk geworden und AMON AMARTH variieren gekonnt zwischen schleppenden, uptempo und rasenden Parts, so dass Langeweile ein Fremdwort bleibt. Besonders wissen die Schweden zu gefallen, wenn die Twin-Gitarren in altbewährter BOLT THROWER- Manier lavamäßig aus den Boxen quillen und die Gehörgänge zermartern. Frontgrunzer Johan Hegg steht seinen musizierenden Kollegen in nichts nach und malträtiert die Stimmbänder von kellertiefen Growls bis hin zu kreischenden Vox. Feine Sache. Was will das Death Metal- Herz mehr?

Vielleicht noch eine gelungene Coverversion, welche AMON AMARTH in Form des POSSESSED- Klassikers „Eyes of horror” als Bonustrack darbieten.

Kurzum eine solide, abwechslungsreiche und trendfreie Death Metal- Platte, die Lust auf mehr macht und keinen Todesbleifanatiker enttäuschen dürfte.

Discographie:

Sorrow Throughout The Nine Worlds MCD (Pulverized Records) 1996

Once Sent From The Golden Hall (Metal Blade) 1998

The Avenger (Metal Blade) 1999

The Crusher (Metal Blade) 2001

Spielzeit: 49:34 Min.

Line-Up:
Johan Hegg- vocals

Olavi Mikkonen- guitar

Johan Söderberg- guitar

Ted Lundström- bass

Fredrik Andersson- drums

Produziert von Amon Amarth & Peter Tägtgren
Label: Metal Blade Rec.

Homapage: http://www.amonamarth.com

Tracklist:
Bastards of a lying breed

Masters of war

The sound of eight hooves

Risen from the sea (2000)

As long as the raven flies

A fury divine

Annihilation of hammerfest

The fall through Ginnungagap

Releasing surtur’s fire

Eyes of horror (Bonustrack)