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RAVENDUSK-Shadowcoast

CD-Review vom 17.04.2003   drucken senden


RAVENDUSK griffen wirklich tief in die Trickkiste um die Sympathien der Hörer zu gewinnen. Fette orchestrale Arrangements unterstützen hier eine sehr potente Instrumentalisierung. Irgendwo in den düsteren Gefilden des Death/Black Metals siedeln RAVENDUSK ihr Album an. Dem Hörer wird hier wirklich einiges geboten, von einer kompletten klassischen Instrumentalisierung (Spinnette, Pauken, Trompeten etc.p.p.) bis hin zu sehr variablem, und vor allem erträglichem, Gesang/Gesängen baut sich jedes Stück zu einem kleinen Highlight auf. Ich freue mich nach jedem Song auf den Kommenden, da in jedem Song etwas passiert. Eingebettet in nette Intros gleicht jedes Stück einer kleinen aber feinen Aufführung, welche immer den gewissen Hang zu Dramatik und Düsternis behält. So ist in den Songs, 7 an der Zahl, auch eine gewisse Dynamik zu spüren. Stetig greift man alle Tempi, gefühlvoll inzeniert, ab. Die ca. 33 minütige Spielzeit ist für die hohe Qualität des Albums zwar dezent kurz gehalten, sorgt somit aber definitv nicht für "Langeweiler-Passagen"! Vor allem überzeugen mich RAVENDUSK in der Hinsicht, dass aus Polen anscheinend nicht nur konzeptlose Knüppelcombos kommen, was meinen musikalischen Horizont ´gen Osten gesehen angenehm erweitert.

Wer sich gerne mit OPETH auseinandersetzt, wird auch hier seine düstere Freud´ finden und kann ein kleines Highlight sein Eigen nennen.

TRACKLIST:
1. Shadowcoast
2. Beyond dead yesterday
3. Sinful Vinosity
4. Nocturnalia
5. The Fire-Night Essence
6. Ravendusk Dominion
7. Tears shall burn

LINE-UP:
Marcin G.:Vocals
Patryk S.: Guitar
Michael S.:Guitar
Dominik S.:Keys
Grzegorz K.:Bass
Dariusz T.:Drums

LABEL:
Metal Age Productions

SPIELZEIT:
33:28 Min.



Homepage: http://www.ravendusk.hg.pl


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