RAVENDUSK-Shadowcoast
RAVENDUSK griffen wirklich tief in die Trickkiste um die Sympathien der Hörer
zu gewinnen. Fette orchestrale Arrangements unterstützen hier eine sehr
potente Instrumentalisierung. Irgendwo in den düsteren Gefilden des
Death/Black Metals siedeln RAVENDUSK ihr Album an. Dem Hörer wird hier
wirklich einiges geboten, von einer kompletten klassischen
Instrumentalisierung (Spinnette, Pauken, Trompeten etc.p.p.) bis hin zu sehr
variablem, und vor allem erträglichem, Gesang/Gesängen baut sich jedes Stück
zu einem kleinen Highlight auf. Ich freue mich nach jedem Song auf den
Kommenden, da in jedem Song etwas passiert. Eingebettet in nette Intros
gleicht jedes Stück einer kleinen aber feinen Aufführung, welche immer den
gewissen Hang zu Dramatik und Düsternis behält. So ist in den Songs, 7 an der
Zahl, auch eine gewisse Dynamik zu spüren. Stetig greift man alle Tempi,
gefühlvoll inzeniert, ab. Die ca. 33 minütige Spielzeit ist für die hohe
Qualität des Albums zwar dezent kurz gehalten, sorgt somit aber definitv
nicht für "Langeweiler-Passagen"! Vor allem überzeugen mich RAVENDUSK in der
Hinsicht, dass aus Polen anscheinend nicht nur konzeptlose Knüppelcombos
kommen, was meinen musikalischen Horizont ´gen Osten gesehen angenehm
erweitert.
Wer sich gerne mit OPETH auseinandersetzt, wird auch hier seine düstere Freud´ finden und kann ein kleines Highlight sein Eigen nennen.
TRACKLIST:
1. Shadowcoast
2. Beyond dead yesterday
3. Sinful Vinosity
4. Nocturnalia
5. The Fire-Night Essence
6. Ravendusk Dominion
7. Tears shall burn
LINE-UP:
Marcin G.:Vocals
Patryk S.: Guitar
Michael S.:Guitar
Dominik S.:Keys
Grzegorz K.:Bass
Dariusz T.:Drums
LABEL:
Metal Age Productions
SPIELZEIT:
33:28 Min.
Homepage: http://www.ravendusk.hg.pl

who, what, when???!