vampster - Heavy Metal Magazin. News, Metal-Genres, RSS-Feeds, Clubguide, Metal-Bands, CD-Reviews, Interviews, Konzerte, Festivals, Community
 
News CD-Reviews Interviews Konzertberichte Multimedia-Reviews Hell Of Fame Residenz Evil
Foto-Gallery MP3s Videos
Community / Forum Blog Gästebuch Umfragen fragt dr.vampster
Veranstaltungs-Kalender Festivalübersicht Bands A-Z Clubguide RSS-Feeds News-Ticker Links
Kontakt Impressum vampster-Team Werben auf vampster Link zu uns Hilfe & FAQ Partner vampster unterstützen
vampster @ Facebook vampster RSS-Feeds vampster-Newsletter abonieren Merchandise, CDs, Tickets... Einkaufen bei vampster Translate this site into english
vampster.com > artikel > cdreview

HUMAN DECAY: Perfect Visions

CD-Review vom 17.04.2003   drucken senden



HUMAN DECAY zeichnen sich durch eine angenehme Zeitlosigkeit aus. An Vorläufer wie FRONT 242 gemahnende verzerrte Rhythmen stehen einträchtig neben modernsten Synthieklängen, während zeitgeistige Technoanleihen im Electrosound der Drei fehlen. Somit ist der Weg frei für vielschichtige Songs voller elektronischer Spielereien, die jedoch nie den Sinn für´s Wesentliche vermissen lassen. Gerade bei "Sale", "Underlined Necessity" und "Tour d´horizon" kommen die Stärken der Band voll und ganz zum Tragen. Besonders auffällig sind die ständig auftauchenden treibenden Rhythmussequenzen, die dem meist im Midtempobereich angesiedelten Material den richtigen Kick und Groove verpassen, um die im Electrobereich stilbildende Monotonie nicht in Langeweile übergehen zu lassen. Und so sind es vor allem die komplexen Beats und das wabernde Synthieflirren, die den großen Reiz von "Perfect Visions" ausmacht. Etwas kurz kommt dafür der Gesang, der sich auf eintöniges aggressives Proklamieren der Texte beschränkt. Ein wenig Melodie hätte hier und da sicher den Songs dazu verholfen, zu echten Perlen zu werden. So dürften HUMAN DECAY sich jedoch hauptsächlich in die Herzen all jener spielen, die Wert legen auf atmosphärisch dichte, tanzbare und doch nicht vorhersehbare elektronische Musik. Instrumental also ein wirklich überzeugendes, intelligentes Album, dem lediglich etwas mehr Sorgfalt im Gesangsbereich gut getan hätte. Ist vielleicht aber auch nur Geschmackssache...die musikalische Vielfalt beißt sich halt mit der ewig gleichen Stimmfarbe...

Spielzeit: 68:00 Min.

Line-Up:
Danny E.
Sascha S.
André J.

Produziert von HUMAN DECAY
Label: Accession Records/EFA

Homepage: http://www.humandecay.de


Tracklist:
Intro
Drive-Live
Sale
Stony Angel
Furious Desperation
Guise of Love
Body of Knowledge
Underlined Necessity
Entrance
In Search
Sale (edit)
Tour d´horizon
Conscience (Wave in Head-RMX)
State (Medronho-Mix)
Pray Man



HUMAN DECAY im vampster-Archiv

Es wurden 1 Artikel zu HUMAN DECAY im vampster-Archiv gefunden.
Artikelübersicht anzeigen:

CD-Review
HUMAN DECAY: Disbelieve (27.11.2004)




Einkaufen

HUMAN DECAY im vampster-Shop »