vampster - Heavy Metal Magazin. News, Metal-Genres, RSS-Feeds, Clubguide, Metal-Bands, CD-Reviews, Interviews, Konzerte, Festivals, Community
 
News CD-Reviews Interviews Konzertberichte Multimedia-Reviews Hell Of Fame Residenz Evil
Foto-Gallery MP3s Videos
Community / Forum Blog Gästebuch Umfragen fragt dr.vampster
Veranstaltungs-Kalender Festivalübersicht Bands A-Z Clubguide RSS-Feeds News-Ticker Links
Kontakt Impressum vampster-Team Werben auf vampster Link zu uns Hilfe & FAQ Partner vampster unterstützen
vampster @ Facebook vampster RSS-Feeds vampster-Newsletter abonieren Merchandise, CDs, Tickets... Einkaufen bei vampster Translate this site into english
vampster.com > artikel > cdreview

HELLLIGHT: Funeral doom

CD-Review vom 16.07.2008   drucken senden

cdreview - HELLLIGHT: Funeral doomIn São Paulo, Brasilien, gibt es mehr als heiße Latina-Miezen und feurige Fiestaklänge. Das belegen HELLLIGHT mit ihrem zweiten Album und jagen uns lieber kalte Schauer über den Rücken und tiefe Melancholie ins Herz.

Wohin die musikalische Reise geht, das besagt natürlich bereits der Albumtitel, hier ist Funeral-Doom angesagt. Der erste Durchgang war durchaus ernüchternd, zu präsent sind teils schräge Keyboardklänge, nicht zu Ende gedachte Melodien sowie etwas unschlüssige Songaufbauten. Dass besagte Elemente gerade den Beginn des Albums auszeichnen, macht den Zugang recht schwer. Je mehr Chancen man der Scheibe gibt, umso mehr kann sie doch von den Mängeln ablenken und dann eine schöne schwere Atmosphäre aufbauen.
Streckenweise bewegen sich HELLLIGHT nur Nuancen neben dem, was aus einer guten Doom-CD eine intensive Gänsehaut-Scheibe macht, Songs wie "Nexus alma" deuten in die richtige Richtung und können fesseln. Mit zunehmender Spieldauer der prall gefüllten CD umweben einen immer erfolgreicher dunkle Schatten, es geht also doch. Natürlich sollte man "Funeral doom" nicht nebenher beim Frühstück hören, die erwünschte Wirkung erfordert eine entsprechende Stimmung und Atmosphäre. Aber nachts bei Kerzenschein und schwerem Wein entwickelt die Scheibe einen dunklen Charme, den man ihr anfangs nicht zutrauen würde. Auch die Aufmachung ist sehr stimmungsvoll. Um komplett zu begeistern, fehlt es noch hier und da, das wird dann hoffentlich das nächste Album schaffen. So ist "Funeral doom" "nur" eine schöne Trauerscheibe für dunkle Stunden geworden. Für echte Funeral-Doomer empfehlenswert, aber kein Pflichtkauf.


Veröffentlichungstermin: 09.05.2008

Spielzeit: 79:43 Min.

Line-Up:
Fabio De Paula – Guitars, Vocals
Alexandre Vida – Bass
Eric – Keyboards
Robson Antonio – Drums


Produziert von Fabio De Paula & Robson Antonio
Label: Ancient Dreams Records

Homepage: http://www.helllight.com


Tracklist:
1. Deep siderial silence
2. Funeral doom
3. Nexus Alma
4. The diary
5. Life in darkness
6. After life
7. In memory of the old spirits




Keine weiteren Artikel gefunden.


Einkaufen

HELLLIGHT bei Amazon im vampster-Shop »