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HAVAYOTH: His Creation Reversed

CD-Review vom 26.06.2000   drucken senden

Aus Skandinavien kommt ja so einiges; vorrangig Death und Black Metal und Eläkeläiset. Da fällt eine richtig schön altmodisch klingende Gothic Rock-Band doch so richtig aus dem Rahmen. HAVAYOTH besteht aus drei renommierten skandinavischen Musikern, die in ihren Hauptbands allerdings ganz andere Musik machen: Andreas Hedlund von Otyg/Vintersorg singt, Morgan Hansson von Naglfar spielt Bass und Marcus E. Normann von Ancient Wisdom/Bewitched spielt Gitarre und Keyboard. Den Drummer macht Freund Computer. Wer bei dieser Konstellation ein folkloristisch angehauchtes Death Metal-Album erwartet, hat sich allerdings, wie oben bereits angedeutet, gehörig geschnitten - denn "His Creation Reversed" bietet lupenreinen Gothic Rock der Marke Sisters Of Mercy oder vielleicht auch neue Paradise Lost. Angenehmer sonorer Gesang, ziemlich glatte Gitarren, träumerisches Keyboard und wunderschöne Melodien sorgen für Tagtraum-Melancholie und wabern geradezu gespenstisch harmonisch durch den Raum, so harmonisch, daß man immer schon im Voraus weiß, welcher Ton als nächstes kommt. Das mögen einige als negativ beurteilen, ich dagegen finde es äußerst erholsam und gut, mal ein simples Album zu hören, das aber trotzdem immer noch genügend Anspruch besitzt, um nicht als Pop-Musik abgestempelt zu werden. Das ginge auch gar nicht, sind die Songs doch viel zu schön, um sie mit einem so negativen Attribut zu versehen. Da wäre zum Beispiel das mitreißende "Mirrors" oder die traumhaften mehrstimmigen Gesänge in "Teloah" oder "Fallen". Träumer kommen hier voll auf ihre Kosten, Gothics sowieso - allgemein gesagt, dies ist ein erstklassiges Album für harmoniesüchtige Menschen mit einem Hang zur Melancholie und Romantik. Wunderschön!

Spielzeit: 44:42 Min.

Line-Up:
M. Norman - guitars, keyboards & programming
A. Hedlund - lead & backing vocals
M. Hansson - bass
Label: Hammerheart Records

Tracklist:
1. Transcendence
2. Mirrors
3. The Watcher
4. Burn
5. Starfall
6. Teloah
7. Wound
8. Dreaming
9. Fallen




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