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ALEX MASI: In The Name Of Mozart

CD-Review vom 08.03.2004   drucken senden



Mit "In The Name Of Mozart" legt der italienische Ausnahmegitarrist nach "In The Name Of Bach" ein weiteres Album vor, welches beim Großteil der Metallerfraktion auf Ablehnung beziehungsweise Desinteresse stoßen dürfte, denn mit Metal hat die Scheibe, abgesehen davon, dass auch im Metal hin und wieder Einflüsse aus der Klassik verarbeitet werden, rein gar nichts zu tun. Also kein "Mozart goes Metal", sondern schlicht und einfach die Interpretation von ausgewählten und Klavier- und Violinstücken Mozarts auf einer Gitarre, bis auf einen sehr im Hintergrund gehaltenen Elektrobass keinerlei Rockinstrumentarium weit und breit. Masi spielt die Stücke dabei auf einer halbakustischen Gitarre, was einen guten Kompromiss darstellt. Nur manchmal, wenn die Saiten, gerade in den höheren Lagen, stärker angeschlagen werden, ist der Klang unangenehm metallisch hart, insgesamt aber klingt das Gitarrenspiel Masis aufgrund des Resonanzkörpers richtig schön warm und unaufdringlich, man muss den Klang wohl irgendwo zwischen extrem cleaner E-Gitarre und einer akustischen stahlbesaiteten Gitarre einordnen.
Beim "Guitar (piano) Concerto #24 C min K.491" erhält Masi zwar Unterstützung vom Stuttgarter Symphonieorchester, doch die hat er eigentlich gar nicht nötig, wie die restlichen Stücke eindrucksvoll belegen. Denn dort zeigt er, dass die äußerst anspruchsvollen Kompositionen Mozarts, die musikalisch ohnehin über jeden Zweifel erhaben sind, nicht nur technisch perfekt, sondern auch sehr gefühlvoll darbietet. So sind auf der einen Seite das unheimlich schnelle Wechselschlagspiel oder die rasanten Arpeggios in "Allegro C maj. K.545" aus spieltechnischer Sicht äußerst beeindruckend und insbesondere für andere Gitarristen sehr interessant. Auf der anderen Seite hat "In The Name Of Mozart" aber viel mehr zu bieten als nur Zurschaustellung von technischem Können durch Hochgeschwindigkeitsspiel, denn dieses dominiert das Album keineswegs. Vielmehr kann Masi auch durch sein äußerst ausdrucksstarkes, dynamisches Gitarrenspiel begeistern, welches gerade in den langsameren, leiseren Passagen sehr gefühlvoll rüberkommt.

Sicherlich ist "In The Name Of Mozart" nur etwas für Leute, die gerne einmal über den Metal-Tellerrand hinausschauen und sich für klassische Gitarrenmusik begeistern können. Diese jedoch werden an der Scheibe ganz sicher ihre Freude haben.

Veröffentlichungstermin: 23.02.2004

Spielzeit: 44:09 Min.

Line-Up:
Alex Masi - Halbakustische Gitarre und E-Bass

Gäste:
Stuttgarter Symphonieorchester beim "Guitar (piano) Concerto #24 C min K.491"

Produziert von Alex Masi
Label: Lion Music/Alive Music

Homepage: http://www.alexmasi.net


Tracklist:
1. Allegro from Eine kleine Nachtmusik K.525
2. Romanza from Eine Kleine Nachtmusik K.525
3. Allegro C maj K.545
4. Guitar (piano) Concerto #24 C min K.491
5. Rondo´ ala Turca A maj K.331
6. Andante K.545
7. Thema with 12 Variations D maj K.284




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