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SKULLVIEW: Kings Of The Universe

CD-Review vom 28.12.1999   drucken senden auf Facebook teilen

Wahrscheinlich muß ich mir jetzt wieder ellenlange Kommentare darüber anhören, das mir das Scheibchen der Jungs aus Indiana allein wegen des Covers gefällt. Aber mal ehrlich: bei einem DragWaSti-Artwork (Dragon-Warrior-Axe/Sword-of-Stiiiiaaaallll) weiß man doch wenigstens, was einen erwartet. True Metal, a real Onslaught of Stiiiiaaaallll. Und so isses auch. Nach ihrem, im Untergrund wie eine Bombe eingeschlagenen Debüt "Legends Of Valor" gab es nur kleine Veränderungen im Gesamtbild. So singt "Earthquake" Lewis etwas melodischer, ohne den Biß in seiner Stimme zu verlieren und macht seinem Nickname alle Ehre. Seine rauhe, kehlige, alle Extreme auslotende Stimme macht Laune. Besonders natürlich die reichlichst eingesetzen Metal Screams! Die Produktion ist besser, weil transparenter. Musikalisch sind die Stahlwerker sich treu geblieben, Power Metal, der unkonventionell aus den Boxen drückt, sich schleichend seinen Weg zum Hörer sucht. Ein wenig Maiden hier, NWoBHM dort, Manowar und US-Kultklassiker wie Brocas Helm und Cirith Ungol dürfen auch nicht fehlen. Also kein schneller Zugang wie bei der schwedischen Happy-Metal-Fraktion, "Kings Of The Universe" muß man sich anfangs erarbeiten. Danach liebt man diese Scheibe. Das ist wahrer True Metal: unkommerziell, aggressiv, voller Melodien, doomig, schleppend, drückend, aber vor allem: mit einem Sänger, der den Wahnsinn in seiner Stimme hat. He isn’t happy - he’s pissed! Unterstützt Skullview in ihrem Kampf gegen alle Korns und Coal Chambers dieser Welt. In League with Skullview!
Wings

Besetzung:
Quimby Lewis - v
Dean Tavernier - g
Dave Hillegonds - g
Joe Garavalia - dr
Peter Clemens - b

Tracklist:
1. Kings Of The Universe
2. Hand Of Zeus
3. In League With The Dragon
4. Cobwebs And Shadowed Images
5. Mourning Light
6. War Within The Sky
7. Blast Furnace
8. Power Of The Gleam Of The Skull (Part 2)


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