PANTERA: Cowboys from Hell
Pantera - Cowboys from Hell (Atco Rec./Atlantic)
Pantera werden wohl immer eine umstrittene Band bleiben. Musikpolizisten aller Couleur werfen ihnen wahlweise SellOut, Trendhopping oder den Verrat am HardCore vor. Vielleicht kann man die Anschuldigungen nicht endgültig entkräften und Diamond Darrel, Vinnie Paul und Rex haben sich auf ihren ersten drei Alben auch alle Mühe gegeben, sich der Lächerlichkeit preiszugeben. Schon der Name Pantera zeugt mit Kenntnis der Achtzigerjahre-GlamRockSzene von einem deutlichen Haarsprayeinfluss, O Tempora, O Mores.
Auch ihr erstes Album mit Phil Anselmo "Power Metal" hatte noch ganz klare Glam Rock-Roots und darf ruhig in jeder Plattensammlung fehlen. Aber der radikale Stilbruch auf "Cowboys from Hell" in Richtung zu einem rifforientierten Hardcore, plus der Ausnahmestimme von Phil Anselmo, gibt diesem Album klar die Berechtigung in der "Metal Hall of Fame" zu stehen. So brachte einerseits der "Power Groove" von Pantera der eingeschlafenen HC-Szene neuen Schwung und sei es nur, daß die Szenewächter ein neues Hassobjekt hatten, andererseits wurde "Cowboys from Hell" ein weltweiter Verkaufserfolg und etablierte Pantera bis heute als eine der führenden Bands der härteren Musik. Songs wie "Cowboys from Hell", "Psycho Holiday", "Cemetary Gates" (auf der erstmals Einflüsse verarbeitet werden die sich wohl am besten mit "Southern Doom" umschreiben lassen) oder dem mächtigen "Domination" sind auch heute noch Standards in jedem Metaltanzschuppen.
Der wuchtige Texas-Vierer ließ auf "Cowboys..." anklingen wie Metal in den Neunzigern sich anhören sollte und beeinflußte auf ihre Arte eine Reihe von Neo-HC oder Neo-Thrashies, auch oder gerade weil die folgenden Alben wie "Vulgar Display of Power" nie mehr die Qualität von "Cowboys..." erreichen würden, sind sie trotzdem Statements einer überdurchschnittlichen Band! Pantera werden wohl nie Everybodiesdarling werden, wie es Metallica einmal waren, aber sie sind, ohne jeden Zweifel, über den Status einer Luftnummer weit erhaben.
Tracklist:
1.) Cowboys from Hell
2.) Primal concrete Steel
3.) Psycho Holiday
4.) Heresy
5.) Cemetary Gates
6.) Domination
7.) Shattered
8.) Clash with Reality
9.) Medicine Man
10.) Message in Blood
11.) The Sleep
12.) The Art of Shredding
Phil Anselmo - Vocals
Vinnie Paul - Drums
Diamond Darrel - Guitars
Rex - Bass
Pantera werden wohl immer eine umstrittene Band bleiben. Musikpolizisten aller Couleur werfen ihnen wahlweise SellOut, Trendhopping oder den Verrat am HardCore vor. Vielleicht kann man die Anschuldigungen nicht endgültig entkräften und Diamond Darrel, Vinnie Paul und Rex haben sich auf ihren ersten drei Alben auch alle Mühe gegeben, sich der Lächerlichkeit preiszugeben. Schon der Name Pantera zeugt mit Kenntnis der Achtzigerjahre-GlamRockSzene von einem deutlichen Haarsprayeinfluss, O Tempora, O Mores.Auch ihr erstes Album mit Phil Anselmo "Power Metal" hatte noch ganz klare Glam Rock-Roots und darf ruhig in jeder Plattensammlung fehlen. Aber der radikale Stilbruch auf "Cowboys from Hell" in Richtung zu einem rifforientierten Hardcore, plus der Ausnahmestimme von Phil Anselmo, gibt diesem Album klar die Berechtigung in der "Metal Hall of Fame" zu stehen. So brachte einerseits der "Power Groove" von Pantera der eingeschlafenen HC-Szene neuen Schwung und sei es nur, daß die Szenewächter ein neues Hassobjekt hatten, andererseits wurde "Cowboys from Hell" ein weltweiter Verkaufserfolg und etablierte Pantera bis heute als eine der führenden Bands der härteren Musik. Songs wie "Cowboys from Hell", "Psycho Holiday", "Cemetary Gates" (auf der erstmals Einflüsse verarbeitet werden die sich wohl am besten mit "Southern Doom" umschreiben lassen) oder dem mächtigen "Domination" sind auch heute noch Standards in jedem Metaltanzschuppen.
Der wuchtige Texas-Vierer ließ auf "Cowboys..." anklingen wie Metal in den Neunzigern sich anhören sollte und beeinflußte auf ihre Arte eine Reihe von Neo-HC oder Neo-Thrashies, auch oder gerade weil die folgenden Alben wie "Vulgar Display of Power" nie mehr die Qualität von "Cowboys..." erreichen würden, sind sie trotzdem Statements einer überdurchschnittlichen Band! Pantera werden wohl nie Everybodiesdarling werden, wie es Metallica einmal waren, aber sie sind, ohne jeden Zweifel, über den Status einer Luftnummer weit erhaben.
Tracklist:
1.) Cowboys from Hell
2.) Primal concrete Steel
3.) Psycho Holiday
4.) Heresy
5.) Cemetary Gates
6.) Domination
7.) Shattered
8.) Clash with Reality
9.) Medicine Man
10.) Message in Blood
11.) The Sleep
12.) The Art of Shredding
Phil Anselmo - Vocals
Vinnie Paul - Drums
Diamond Darrel - Guitars
Rex - Bass
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au weia...trinkst du da gerade Schnaps? du wirst immer nebulöser
