ENID: Nachtgedanken
Mit "Silentium Obscuritate" empfängt uns das Album mit einem Choral, doch dann beginnt "Institutio Immortales" und man fühlt sich an Summoning erinnert.
Ein wirkliche Besonderheit ist der baritonale Gesang von Martin, doch ist dies der einzige Aufhänger in punkto Eigenständigkeit.
Sicher weisen alle Songs in ihrer Polyphonie eine gewisse kompositorische Reife auf, allerdings ist das Durcheinander der Arrangemants ein gravierendes Problem.
Knüppelparts werden von kindlich verspielten Parts abgelöst und somit trifft des Lichte´s Schein die gerade beginnende Dämmerung.
Ebenso ist das Experiment mit dem Saxophon mißlungen, da es in seiner Lebendigkeit absolut deplaziert wirkt.
Fazit 1:
Drumcomputer, gesampelte Gitarren und Keyboards erschaffen ein Soundgebilde, daß in seiner Unwirklichkeit nicht ansatzweise zu überzeugen weiß.
Fazit 2:
Solche "Bands" sind Gift für alle Musizierenden, die sich im Umgang mit Ihren Instrumenten verstehen.
Thomas Helm
Tracklist:
Silentium Obscuritate
Institutio Immortales
Of Wisdom´s Shadows
Aurora
Nachtgedanken
Art Of The Blacksmith
Nebelthron
Intransitority
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