vampster - Heavy Metal Magazin. Metal-Blog, RSS-Feeds, News, Clubguide, Metal-Bands, CD-Reviews, Interviews, Festivals, Konzerte, Community, Links
 
News CD-Reviews Interviews Konzertberichte Multimedia-Reviews Hell Of Fame Residenz Evil
Foto-Gallery MP3s Videos
Community / Forum Blog Gästebuch Umfragen fragt dr.vampster
Veranstaltungs-Kalender Festivalübersicht Bands A-Z Clubguide RSS-Feeds News-Ticker Links
Kontakt Impressum vampster-Team Werben auf vampster Link zu uns Hilfe & FAQ Partner vampster unterstützen
vampster RSS-Feeds vampster-Newsletter abonieren Merchandise, CDs, Tickets... Einkaufen bei vampster Translate this site into english
vampster.com > artikel > cdreview

KEEL: The Right To Rock (25th Anniversary Edition)

CD-Review vom 20.03.2010   drucken senden

cdreview - KEEL: The Right To Rock (25th Anniversary Edition)Es war der 26. März 1985. Meiner einer hat selbst gerade erst seine ersten ca. 2 Monate auf der Welt verlebt, als KEELs Zweitling "The Right To Rock" das Licht der Welt erblickte. Begünstigt durch den immer mehr aufkommenden Hype um die Hairspray Metal-Bewegung, markierte diese Scheibe auch den Durchbruch der Kalifornier. Heutzutage kann man zweifelsohne behaupten, "The Right To Rock" ist ein kleiner und geheimer Klassiker dieser von Spandex-Hosen, Make Up und seltsamen Frisuren begleiteten Stilepoche und darum ist es durchaus auch gerechtfertigt, wenn KEEL diesen Geburtstag ausgiebig feiern. Was heißt ausgiebig? Naja, in dem Fall, dass uns KEEL anlässlich dieses Jubiläums mit einem neuen Scheibchen beschenken ("Streets Of Rock `n` Roll") und sie zudem "The Right To Rock" in einer 25th Anniversary Edition unters Volk mischen.

Ja, und eine bessere Vergleichsmöglichkeit hätten uns die Mannen um Ron Keel nicht bieten können: KEEL heute ("Streets Of Rock `n` Roll") und KEEL damals, vor 25 Jahren ("The Right To Rock"). In den 80ern waren die Amerikaner eine, wie bereits im "Bruder"-Review angedeutet, sehr energiegeladene, wuchtige Glam Metal-Formation, damals noch mit der jugendlichen Unbekümmertheit, die auch so ein bisschen den Spirit von Rock `n` Roll und den Geist dieser Epoche ausmacht(e). Man (in diesem Falle die älteren Semester unter euch... ...ich nicht...) erinnere sich beispielsweise nur an die Mitgröl- und zugleich Bandhymne "The right to rock", oder aber an die Uptempo-Raketen "Speed demon" und "You`re the victim (I`m the crime)". Aber "The Right To Rock" hielt noch weitere Schätzchen bereit, wie z.B. "Electric love" und "Easier said and done" mitsamt ihrer Ohrwurmrefrains, oder aber den Stampfer "Get down" und nicht zuletzt das pfiffige THE ROLLING STONES-Cover "Let`s spend the night together". Zu repräsentativen Zwecken könnte ich anstatt der hier genannten aber auch die übrigen Titel erwähnen, denn einen Ausfall hatte das Album nicht zu verzeichnen. Über 30 Minuten feinsten, druckvollen Glam Metal vermochte "The Right To Rock" zu bieten, und daran hat sich bis heute auch nichts geändert.

Naja, das stimmt nicht ganz, anno 2010 haben sich doch ein paar kleine Details verändert. Da wäre zum einen die klangliche Komponente. Im Vergleich zum ursprünglichen Sound hat "The Right To Rock" durchaus ein bisschen an Druck zugelegt, und dann wuchten sich die 25 Lenzen zählenden Nummern eben noch einen Deut kraftvoller ins Ohr. Ach ja, anno 1985 saß im Übrigen die KISS-Monsterzunge Gene Simmons auf dem Produzentenstuhl, das aber nur am Rande. Zweites Detail, das sich im Vergleich zum Original verändert hat, ist die Spielzeit. Dahinter stecken natürlich die allseits berüchtigten Bonus Tracks, die im vorliegenden Fall "The Right To Rock" zum 25. Geburtstag auf über 40 Minuten anwachsen lassen. Ein im wahrsten Sinne des Wortes schlagkräftiger Remix von "Easier said and done" und eine gänzlich neu eingespielte Version von "The Right To Rock" komplettieren von nun an Tracklist. Ob diese beiden Details letztlich jene Leute überzeugen, die bereits das Original im Schrank stehen haben, muss im Prinzip jeder der Angesprochenen für sich selbst entscheiden. Allen anderen, die mit dem Haarspray (nach wie vor) fingerfertig umgehen, mit diesem Werk jedoch noch nie in Berührung gekommen sind, denen stelle ich hiermit für KEEL und deren Recht zum Rocken eine dringende Kaufempfehlung aus.

Veröffentlichungstermin: 29.01.2010

Spielzeit: 41:35 Min.

Line-Up:
Gesang: Ron Keel
Gitarre: Marc Ferrari
Bryan Jay
Bass: Kenny Chaisson
Schlagzeug: Dwain Miller

Produziert von Gene Simmons
Label: Frontiers Records

Homepage: http://www.keelnation.com

MySpace: http://www.myspace.com/keelband

Tracklist:
1.The right to rock
2.Back to the city
3.Let`s spend the night together
4.Easier said and done
5.So many girls, so little time
6.Electric love
7.Speed demon
8.Get down
9.You`re the victim (I`m the crime)
10.Easier said than done (Remix)* (Bonus Track)
11.The right to rock (New Version)* (Bonus Track)


KEEL im vampster-Archiv

Es wurden 1 Artikel zu KEEL im vampster-Archiv gefunden.
Artikelübersicht anzeigen:

CD-Review
KEEL: Streets Of Rock `n` Roll (08.03.2010)




Einkaufen

KEEL im vampster-Shop »