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VETUS OBSCURUM: Blood Revelations

CD-Review vom 09.02.2010   drucken senden

cdreview - Blood RevelationsDiese Band verfügt über eine ungewohnte Konstellation, denn Chef Numinas ist für alle Instrumente alleine zuständig und hat sich dazu gleich zwei Sänger geholt. Aber die Drei haben scheinbar den Dreh raus, denn "Blood Revelations" ist ein ansprechender Rundling geworden. Zwar ist dieser mit knapp 24 Minuten reichlich dürftig ausgefallen, aber das es sich nur um eine MCD handelt, geht die Spielzeit doch in Ordnung.

Die vier Tracks böllern gleich schon los. Für einige mag die Soundqualität vielleicht etwas zu schroff sein, aber zur Musik von VETUS OBSCURUM passt dieses durchaus. Ein glasklarer Sound wäre hier absolut ungeeignet und würde das Feeling komplett zerstören. Bei zwei Sängern darf man beim Gesang schon etwas erwarten und da können die Amis in der Tat punkten. Neben heiserem Röcheln, was meistens hervor herrscht, gibt es auch ein fieses Kreischen. Musikalisch agieren sie ebenfalls breitgefächert. Natürlich sind sie im schnelleren Bereich zu Hause, aber es werden auch immer Melodien eingebaut, die trotz aller Härte etwas zum Wohlfühlen anbieten. Besonders der Titeltrack "Blood Revelations" sticht hervor, da dieser zu Beginn einen ganz kirchlichen Charakter besitzt, um dann - wer hätte es vermutet - auf das Heftigste loszuballern. Bei vier Songs gibt es natürlich kein Füll-Material, so dass jeder der Songs eine Klasse für sich ist und überzeugen kann.

Diese Band kann man durchaus im Auge behalten, denn die MCD macht Appetit auf mehr. Bleibt zu hoffen, dass die neue Platte nicht lange auf sich warten lässt.

Spielzeit: 23:23 Min.

Line-Up:
Numinas - Gitarre, Bass, Drums
Nihilist - Gesang
Death - Gesang

Label: Debemur Morti
MySpace: http://www.myspace.com/vetusobscurum

Tracklist:
1.Vetus Obscurum
2.The Omen from the East
3.Antidote to Humanity
4.Blood Revelations


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