ROCK HARD FESTIVAL 2007: Der Bericht

Das Festival
Freitag, 25. Mai 2007
Bullet | Crucified Barbara | Cataract | Heaven Shall Burn | Grave Digger | Hammerfall
Samstag, 26. Mai 2007
Metal Inquisitor | Maroon | Turisas | Korpiklaani | Ross The Boss | Vader | Armored Saint | Death Angel | Amon Amarth
Sonntag, 27. Mai 2007
Sabaton | Hardcore Superstar | Dew-Scented | Dark Funeral | Tankard | Paul Di Anno | Spock´s Beard | Axel Rudi Pell | Thin Lizzy
Das Festival
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Mehr weibliche Crowdsurfer wünschte sich die einmal mehr überaus sympathische Security. |
Das Billing war sicherlich nicht das stärkste der bisherigen Festival-Geschichte. Zwar hatte man mit ARMORED SAINT und DEATH ANGEL zwei echte Highlights am Start, ansonsten gab es aber viel "Festival-Standard" ala GRAVE DIGGER, TANKARD, AMON AMARTH oder HAMMERFALL. An sich war das Billing in diesem Jahr äußerst traditionell ausgerichtet, um nicht sogar zu sagen etwas rückwärtsgewandt. Mit PAUL DI ANNO und ROSS THE BOSS waren gleich zwei Ex-Mitglieder bekannter Metal-Bands am Start, deren Setlists sich zum größten Teil aus Songs ihrer Ex-Arbeitgeber zusammen setzten, und THIN LIZZY haben ohne Phil Lynnot ja durchaus auch ein wenig den Charakter einer Tribute-Band. Dazu noch äußerst retro ausgerichtete Bands wie BULLET und METAL INQUISITOR, da wirkten die drei (mehr oder weniger) Metalcore-Bands fast schon wie Fremdkörper. Dementsprechend waren dieses Jahr auch etwas weniger Besucher anwesend als in den vorangegangenen Jahren.
Nichtsdestotrotz war auch das fünfte ROCK HARD FESTIVAL eine gelungene Veranstaltung mit jeder Menge hervorragender Auftritte. Nächstes Jahr, zum 25-jährigen Heft-Jubiläum, sollten die ROCK HARD-Macher sich allerdings wieder etwas mehr reinhängen bei der Zusammenstellung des Billings.
Freitag, 02. Juni 2006
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BULLET
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BULLET machten bereits optisch deutlich, dass sie mit zeitgemäßen Klängen nichts am Hut haben. |
Die bunt gemischte Truppe - zwei dynamische, junge Gitarristen treffen auf einen Altrocker am Bass und einen Fleischklops am Mikro - machte bereits optisch deutlich, dass sie mit zeitgemäßen Klängen nichts am Hut haben. Ihre Achtiger-Klamotten waren, je nach Betrachter, kultig oder peinlich. Musikalisch bedienten sich BULLET vor allem bei ACCEPT (besonders, was den Gesang betrifft) und AC/DC, angereichert durch einige THIN LIZZY-Twin-Guitars. Das daraus entstehende simple Hardrock/Heavy-Metal-Gebräu hätte klischeebehafteter kaum sein können. Originell geht definitiv anders. Im Grunde war das, was die Schweden musikalisch zu bieten hatten, ziemlich platt, denn die mangelnde Originalität konnte man auch nicht durch herausragende Songs wettmachen. Durch ihre enorme Spielfreude, verbunden mit der Party-Kompatibilität ihrer Musik, gelang es der Band jedoch, einen gar nicht mal so kleinen Teil des Publikums mitzureißen und sich von diesem ordentlich abfeiern zu lassen. Und weil es so rund lief für die Schweden, beendeten sie ihren regulären Set bereits fünfzehn Minuten zu früh, um noch eine Zugabe geben zu können. Trotz aller musikalischen Defizite: Als Auftakt eines Festivals war diese Band genau das Richtige - Auftrag erfüllt. (danielw)
CRUCIFIED BARBARA
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Schwedisch ging es dann auch gleich weiter mit CRUCIFIED BARBARA, so dass im Publikum die auch gegen Ende des Tages nochmal zu sehenden blaugelben Fahnen herausgeholt wurden. Das Quartett spielte zwar bereits im letzten Jahr auf dem ROCK HARD FESTIVAL. Aufgrund von Problemen mit dem Einlass konnte damals jedoch kaum jemand ihren Auftritt in voller Länge verfolgen, so dass sie auf Wunsch der Festivalbesucher für dieses Jahr erneut gebucht wurden.
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Schwächelten etwas im Vergleich zum Vorjahr: CRUCIFIED BARBARA. |
Wer solche Sympathien genießt, dann aber schlechtere Publikumsreaktionen einfährt als die Newcomer von BULLET und auch als man selbst im letzten Jahr, muss irgendetwas falsch gemacht haben. Im Falle von CRUCIFIED BARBARA war es die Tatsache, dass man leider spürbar weniger tight spielte als noch vor einem Jahr. Immer wieder schlichen sich leichte Unsauberheiten ein, sowohl was den an sich sehr ordentlichen Gesang, als auch die Gitarren angeht. Auch war das Auftreten der vier hübschen Damen im Vergleich zu BULLET trotz fast ständigen Headbangens etwas reservierter, so dass das Publikum ebenfalls etwas weniger enthusiastisch reagierte. Schade, denn eigentlich machten CRUCIFIED BARBARA trotz dieser Mängel immer noch richtig Spaß. Party-Hymnen wie "Losing The Game", "Play Me Hard" oder der Titelsong des noch aktuellen Albums sind einfach gute Songs, die durch die leicht heisere, charismatische Stimme von Frontfrau Mia zusätzlichen Reiz gewinnen. Hätten sie zu einem späteren Zeitpunkt gespielt, wären CRUCIFIED BARBARA wahrscheinlich sehr viel besser angekommen - der typische alkoholisierte Festivalbesucher ist immun gegen Spielfehler, und wenn er männlich ist, oft auch nicht mehr in der Lage, angesichts der optischen Reize eine differenzierte Beurteilung abzugeben. Bezeichnend, dass das Quartett die besten Reaktionen erntete, als sie für die MOTÖRHEAD-Coverversion "Killed By Death" die Kollegen von BULLET zurück auf die Bühne holten. (danielw)
CATARACT
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Verbesserungsbedarf in Sachen Stageacting: die Schweizer CATARACT. |
Aber zurück zu CATARACT. Diese mussten sich erst mal mit weniger Leuten als die vorangegangenen Bands zufrieden geben. Gegen die geballte Attraktivität von CRUCIFIED BARBARA kommt man halt nur schwer an. Trotz allem mühten sich CATARACT redlich und lieferten fette Mosh-Parts im Minutentakt ab. Dankenswerterweise waren im Publikum deutlich mehr Headbanger als Kickboxer anwesend, so dass sich auch unsereins relativ ungefährdet in die vorderen Reihen wagen konnte. Auch erste Crowdsurfer wagten sich nach oben, scheiterten allerdings, bedingt durch die recht ausgedünnten Reihen, teilweise kläglich. Abgesehen davon, dass ich das Gemurmel von Frontmann Federico Carminitana mal wieder kaum verstanden habe, lieferten CATARACT einen ordentlichen Gig, der allerdings nicht darüber hinweg täuschen konnte, dass sich nach einigen Songs doch eine gewisse Ähnlichkeit einschleicht. Auch was das Stageacting angeht bestand hier definitiv noch Verbesserungsbedarf. Bei dieser Art von Musik sollte sich die Band ruhig etwas mehr bewegen als die Schweizer, die dieses hauptsächlich ihrem Frontmann überließen. (agony&ecstasy)
War Of Cultures Sacrificed On This graveyard Denial Of Life As We Speak Skies Grow Black Killing Tool Tongues Spitting Hate Vanished In The Dark Nothings Left |
HEAVEN SHALL BURN
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HEAVEN SHALL BURN: die beste Metalcore-Band Deutschlands? |
GRAVE DIGGER
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Spielten mit einem "nur" guten Auftritt den Headliner an die Wand: GRAVE DIGGER. |
In the dark of the sun Grave in a nomans land Excalibur The last supper Headbanging man The grave digger Silent revolution Valhalla Knights of the cross Rebellion Liberty or death Heavy metal breakdown |
HAMMERFALL
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Ich gebe es zu: Ich halte nichts von all den Verwünschungen, die Richtung HAMMERFALL abgefeuert wurden und werden. Ihre erste Schaffensperiode ist umwerfend und ich fühlte mich bis heute bei ihren Liveshows stets bestens unterhalten. Man kann über HAMMERFALLs Musik, ihre ebenso pompösen wie kitschigen Bühnenaufbauten oder Oscar Dronjak denken was man will, die Band ist noch immer ein Publikumsmagnet und hat mit ihren ersten beiden Veröffentlichungen einige herausragende Songs in petto. Des Weiteren ist die heutige Bühnendekoration geradezu human. Waren es zu Zeiten von "Chapter V: Unbent, Unbowed, Unbroken" noch Pappgletscher, gab es heute nur handelsübliche Riser und ganze zehn Bassdrums auf eben diese verteilt.
Ja, ich kann mit Fug und Recht behaupten mich auf den heutigen Auftritt besonders gefreut zu haben. Das Konzert sollte ganz im Zeichen des Debüts "Glory to the brave" stehen. Immerhin hauchte diese herausragende Power Metal-Platte vor zehn Jahren dem damals stagnierenden Genre neues Leben ein. Passenderweise gab der neue alte Bassist Fredrik Larsson an diesem Abend seinen Festival-Einstand. Er ersetzt Magnus Rosén und spielte anno ´97 das Debüt mit ein. Man konnte sich also auf einen Abend voller Klassiker freuen. Songs, die bei HAMMERFALL sonst zugunsten der schwächeren aktuellen Alben unter den Teppich gekehrt werden... Pustekuchen! Joacim Cans wurde zwar nicht müde zu erwähnen, dass "Glory to the brave" nun eine ganze Dekade alt wird, aber trotz mehrfacher Ansagen verirrten sich gerade mal zwei Songs des Debüts in die Setlist! Ganz, ganz schwach. Auch ansonsten präsentierten sich HAMMERFALL an diesem Abend eher wie eine betrunkene Schülerband bei ihrem zweiten Konzert in der Schulaula Dinkelsbühl. Seien es die dämlichen Ansagen von Herrn Cans oder die peinlichen Sprungkicks in die Pyrosäulen von Latexnudel Oscar. Mehr als einmal möchte man sich die Haare raufen! Gegen Ende des Sets flog Dronjak nach einem gewagten Sprung von den erhöhten Bühnenaufbauten gar mal fast in den Bühnengraben, während Joachim Cans während einer Gesangspause vollkommen uninspiriert auf die Bühnendeko eindrosch.
Was das unprofessionelle Auftreten kaputtmachte, konnte auch die Setlist über weite Strecken nicht retten. Spätestens nach dem "Renegade" Album ging es mit HAMMERFALL in meinen Augen bergab. Demnach zündeten nur wenige Songs neueren Datums und auch bei der Auswahl aus der "Legacy of kings"- und "Glory to the brave"-Phase bewies das Quintett kein glückliches Händchen. Infolgedessen flauten die anfangs euphorischen Publikumsreaktionen im Laufe des Abends mehr und mehr ab. Nach dem Ende der regulären Show warteten viele die Zugaben gar nicht mehr ab. Ich habe HAMMERFALL nun schon mehrfach live erlebt, aber ein derartiges Debakel gab es noch nie. Sorry, aber mit so einer Leistung würde man selbst auf einer Clubtour als Headliner grandios durchfallen, von der großen Bühne mal ganz abgesehen. Aber das Jahr ist ja noch jung und eventuell schaffen es die Schweden sich im Laufe des Jahres noch zu steigern. (Gastautor Philipp Rauf)
Riders of the storm Fury of the wild Rebel inside Renegade Glory to the brave The fire burns forever Let the hammer fall Crimson thunder Hammerfall Heeding the call Hearts on fire |
Samstag, 03. Juni 2006
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METAL INQUISITOR
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Eine höhere Kutten-Quote gab es bei keiner anderen Band: METAL INQUISITOR. |
Restricted Agony Take Revenge Logans Run Persuader Daze Of Avalon Zombie Driver M4-A1 Resistance Is Futile |
MAROON
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Metalcore ist ja nicht so meins. Weder SHADOWS FALL, noch HEAVEN SHALL BURN schafften es, mich in ihrer Metalcore-Phase (die ja inzwischen bei beiden bekanntermaßen vorbei ist) zu überzeugen. HEAVEN SHALL BURN´s kleiner, nicht ganz so erfolgreicher Bruder MAROON konnte mich aber zumindest live für sich gewinnen.
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MAROON-Frontmann Andre Morawack und seine homoerotischen Spielchen. |
Für Frontlama Andre Moraweck war es ja der zweite Besuch auf dem Festival und er schien sich auch gleich heimisch zu fühlen. Zumindest rotzte er rum wie ein Rasensprenger und machte dabei auch nicht vor den Instrumenten seiner Bandkollegen halt, wenn er nicht gerade mit einem Gitarristen oder Bassisten homoerotische Spielchen auf der Bühne trieb. Nein, das ist kein Witz. Ich hatte mich gerade erst von dem HAMMERFALL-Debakel erholt und sah nun, wie eine noch junge Band sich auf der Bühne zum Affen machte. Dabei hat sie diesen Blödsinn gar nicht nötig! Der Sound drückte ordentlich, die Songs peitschten einem die Matte aus dem Gesicht, das vorhandene Publikum ging ordentlich mit. Wieso also diese idiotischen Kindereien? Egal, vergessen wir das und hoffen auf Besserung. Kennen tat ich bis zu dem Auftritt übrigens nichts von MAROON, aber "Shadow of the vengeance" und "Wake up in hell" blieben mir gleichwohl positiv im Gedächtnis. Zum Abschluss wurde als besonderes Schmankerl SODOMs "Ausgebombt" zum Besten gegeben.(Gastautor Philipp Rauf)
TURISAS
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Zogen mit Akkordeon und Geige in den Krieg: TURISAS. |
Sieht man einmal von vereinzelten Rückkopplungen ab, so gehörte der Auftritt der Finnen soundtechnisch zu den besten, die das diesjährige ROCK HARD FESTIVAL bis zu diesem Zeitpunkt zu bieten hatte: Die einzelnen Instrumente waren gut ausgesteuert und der Lautstärkepegel war angenehm, also weder zu laut noch zu leise. Dadurch kam die Musik noch um einiges besser rüber als etwa auf dem DONG OPEN AIR 2006. Dies galt zumindest, wenn man sich auf den unteren Rängen des Amphitheaters aufhielt, denn, wie berichtet wurde, war der Sound weiter oben keineswegs zufriedenstellend und ziemlich unausgeglichen.
Neben den bekannten Songs ihres Debütalbums warteten TURISAS im übrigen auch mit einigen Stücken vom neuen Album auf. Einer dieser Songs überraschte mit einem gesteigerten Anteil von klarem Gesang, was der Band ausgesprochen gut zu Gesicht stand, ein anderer Zeigte die Finnen von einer recht wirren Seite - anscheinend ein Versuch, die Musik durch Pseudo-Progressivität anspruchsvoller zu gestalten. Wirklich live-tauglich war diese Komposition aber nicht, ganz im Gegenteil zum Debüt-Titelsong "Battle Metal", bei dem es TURISAS tatsächlich schafften, beinahe alle auf den Rängen sitzenden Festivalbesucher dazu zu bringen, aufzustehen und auch während des gesamten Songs stehen zu bleiben. Angesichts der besonders hohen Schwerkraft, die im Amphitheater vorherrscht, eine durchaus respektable Leistung, die in diesem Jahr nur von wenigen Bands vollbracht wurde. Die Zugaberufe, unter denen die Band die Bühne verließ, haben sie sich definitiv verdient. Dass sie ihren Auftritt nicht, wie so manch andere Kapelle, bereits fünfzehn Minuten zu früh beendeten, um eine solche auch noch spielen zu können, machte sie aber erst so richtig sympathisch. (danielw)
KORPIKLAANI
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Im Gegensatz zu ihren Kollegen von TURISAS, die durch ein martialisches und barbarisches Auftreten auf sich aufmerksam machten, bedienten KORPIKLAANI dann eher die tanz- und trinkfreudige Folk-Metal-Fraktion. Man sah den Jungs schon zu Beginn an, wieviel Spaß es ihnen machte, auf dem ROCK HARD FESTIVAL zu spielen - insbesondere Frontmann Jonne, der die Bühne mal wieder mit einem breiten Grinsen betrat. Im Vergleich zu früheren Auftritten machten die Finnen einen noch selbstbewussteren Eindruck, hier machte sich die mittlerweile größere Live-Erfahrung deutlich bemerkbar.
Musikalisch gab es bei KORPIKLAANI keine allzu großen Überraschen zu verzeichnen. Zwar gab es mit "Let's Drink", das thematisch nahtlos an Songs wie "Beer Beer" und "Happy Little Boozer" anschließt, sowie "Karhunkaatolaulu (Bear Hunt Song)" zwei Songs des brandneuen, zum Zeitpunkt des Auftritts noch nicht veröffentlichten Albums "Tervaskanto" zu hören. Der Rest der Setlist war aber ziemlich vorhersehbar - was nichts an der hohen Qualität der dargebotenen Stücke änderte. So kam es bei Songs wie der Hymne "Korpiklaani", "Cotagges & Saunas" oder "Wooden Pints" zu einem erhöhten Aufkommen von Crowdsurfern, während Stücke wie "Pellonpekko", der Klassiker vom Debütalbum, nicht wenige Besucher das Tanzbein schwingen ließen.
Eine Überraschung gab es dann aber doch: Nach dem "Wooden Pints" verklungen war: Das Intro zum "Hunting Song" hatte frappierende Ähnlichkeiten mit "Black Sabbath".
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KORPIKLAANI überzeugten durch selbstbewusstes Auftreten und Spielfreude. |
Zwar wurde auch dieser Auftritt mit zunehmender Spielzeit etwas eintönig - ein grundsätzliches Problem von KORPIKLAANI -, aufgrund der einzeln betrachtet starken Songs, der Spielfreude und der Souveränität der Musiker handelte es aber denoch um eine gelungene Performance, an der die Fans sichtlich Spaß hatten. So gab es dann mit "Happy Little Boozer" auch noch die verdiente Zugabe. (danielw)
ROSS THE BOSS
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Nachdem ROSS THE BOSS bereits auf dem KIT eine gute Figur gemacht hat, bekam er nun die Gelegenheit sich auch vor größerem und etwas heterogenerem Publikum zu beweisen. Die Rechnung ging auf, denn es war ordentlich was los, als Götz den Ex-MANOWAR-Gitarristen ankündigte und das anwesende Publikum dann auch gleich mal fragte, ob man bereit sei für den Metal zu sterben. Und wenn man sich die dargebotenen MANOWAR-Klassiker so anhörte, wurden zwei Dinge recht schnell klar: Zum einen ist Patrick Fuchs sicher kein schlechter Sänger, kommt aber bei den wirklich harten Stellen durchaus mal ins Schleudern. Der Gute hat natürlich auch ein schweres Erbe anzutreten, und man muss ihm zu Gute halten, dass es sich insgesamt durchaus passabel schlägt. Zum anderen wäre da der Star selbst, der seinen Nachfolger Karl Eisenherz mal ganz locker an die Wand soliert. Los ging es mit ordentlich rock´n´rolliger Schlagseite in Form von "Manowar", "Shellshock" und "Deathtone". Nach dem mächtigen "Gloves Of Metal" kündigte Ross einen neuen Song an, den man mit der Band geschrieben hatte. Du meine Güte, ich dachte ja, die ziehen als MANOWAR-Revival-Tross durch die Lande, was schreiben die denn jetzt eigene Songs? Das mit "We Will Kill" in bester MANOWAR-Tradition betitelte Stück war indes durchaus stark, konnte aber mit der Übermacht der es umgebenden MANOWAR-Klassiker nicht mithalten. Das wurde sehr deutlich, als der höfliche Applaus in brandenden Jubel über das folgende "Thor (The Powerhead)" überging.
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Überraschte mit einem neu geschriebenen Song: ROSS THE BOSS. |
Eine kleine Überraschung hatte man bei "Kill With Power", bei dem mit Rhino ein weiteres Ex-MANOWAR-Mitglied die Bühne enterte und hinter seinem Drumkit mal so richtig abging. Dies war das erste Mal, dass die beiden, die sich seit immerhin zwanzig Jahren kennen, gemeinsam auf der Bühne standen, wie Frontmann Patrick Fuchs zu berichten wusste. Immerhin ein kleines bisschen Metal-Historie, hier auf dem ROCK HARD FESTIVAL. Beendet wurde dieser starke Auftritt durch ein fantastisches Medley aus "Gates Of Valhalla" und dem mächtigen "Defender". Hier lief mir doch tatsächlich mal ein Schauer über den Rücken, und man wurde sich mal wieder der Tatsache bewusst, was für eine unglaubliche Band MANOWAR mal waren und noch sein könnten wenn die Egos nicht über die Musik triumphiert hätten. Schade, aber in dieser Form sehe ich mir ROSS THE BOSS gerne ein weiteres Mal an. (agony&ecstasy)
Shell Shock Death Tone Gloves Of Metal We Will Kill Thor (The Powerhead) Fighting The World Hail And Kill Kill With Power Hail To England Gates Of Valhalla/Defender |
VADER
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Fliegende Matten auf der Bühne und im Pit: VADER. |
ARMORED SAINT
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Tobte wie von der Tarantel gestochen über die Bühne: John Bush, dessen Vollbart zum Gesprächsthema Nummer eins für alle modebewussten Metaller im Amphitheater wurde. |
ARMORED SAINT indes legten mit "Long Before I Die" los und schoben direkt mal "Can U Deliver" hinterher. Wow, das nennt man einen Start nach Maß. John Bush hat sich inzwischen einen stattlichen Vollbart wachsen lassen und tobte wie von der Tarantel gestochen über die Bühne. Da konnte nur noch Joey Vera, die coolste Bass-Sau im Lande, mithalten der ebenfalls wie irre über die Bühne sprang. Phil Sandoval hielt sich da eher zurück, poste dafür aber wie ein Weltmeister. Und diese Setlist! AAAAAARGH! ARMORED SAINT konzentrierten sich hier ganz klar auf die frühen Werke. Das Comeback "Revelations" wurde lediglich mit "The Pillar" bedacht, während dem Hit-Album "Symbol Of Salavation" immerhin drei Songs gewidmet wurden. Bei "Upon My Departure" fiel dann leider Mr. Sandovals Gitarre aus und es sollte bis zur Mitte von "Symbol Of Salvation" dauern bis die Axt wieder zu hören war. Das änderte aber nicht an der Tatsache, dass ARMORED SAINT, die hier wie entfesselt aufspielten, einen absolut überragenden Gig ablieferten, und als John Bush sich beim abschließenden "Lesson Well Learned" seines Hemdes entledigte, fragte ich mich ernsthaft, wer dass an diesem Wochenende noch überbieten sollte. (agony&ecstasy)
Can U Deliver The Pillar Glory Hunter Last Train Home For The Sake Of Heaviness Upon My Departure Symbol Of Salvation Raising Fear March Of The Saint Reign Of Fire Lesson Well Learned |
DEATH ANGEL
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Tjaaaaaaa... die Antwort folgte auf dem Fuße. Wenn ich zu Beginn auch nur geringste Zweifel daran hatte, ob DEATH ANGEL mit dem vorangegangenen ARMORED SAINT Auftritt mithalten könnten, so wurden diese mit den ersten Takten von "Seemingly Endless Time" hinweg gefegt. Als direkt darauf das göttliche "Voracious Souls" vom Debüt erklang, wähnte ich mich schon tot und im Thrasher-Himmel. Und weiter ging es mit "Mistress Of Pain". Im Moshpit war unterdessen die Hölle los. Das war definitiv der härteste Pit, den ich je selbst erleben durfte, da können die Metalcore-Kampftänzer einpacken. Vom letzten Album gab es mit "Thrown To The Wolves", "5 Steps Of Freedom" und "Thicker Than Blood" gleich die drei besten Songs am Stück zu hören. Als es bei letzterem, während der Textzeile "Try as you will but you´ll never forget this dark night" anfing zu blitzen war der magische Moment perfekt. Diese drei Nummern brauchen sich keineswegs hinter den alten Klassikern zu verstecken, was die Meute im Pit recht ähnlich sah.
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Bei DEATH ANGEL gab es nur zwei Alternativen: Nass werden oder sich im Pit die Knochen brechen lassen. |
Frontmann Mark Osegueda war mit seiner Flasche Gin in der Hand agil wie immer und auch der Rest der Band war wie aufgedreht. Nach "Devil Incarnate", dem vierten und letzten Song von "The Art Of Dying", stellte Mark die Band vor und outete sich selbst als langjährigen ROCK HARD-Leser und dankte dem Magazin für die Möglichkeit hier zu spielen. Gleichzeitig öffnete der Himmel seine Schleusen und kippte das Wasser eimerweise auf das Amphitheater, was die Ränge, bis auf einige Unermüdliche, recht zügig leer fegte. Es gab auch nur zwei Varianten: Nass werden oder sich die Knochen im Pit brechen lassen. Ich entschied mich für die lustigere der beiden Varianten. Schon mal versucht Notizen zu machen während um euch herum alles durchdreht? Mit "Veil Of Deception" gab es immerhin einen kurzen Moment zum durchatmen, bevor mit "Stagnant" wieder Feuer unterm Dach war. Das funkige "Bored" und der obligatorische Old School-Brecher "Kill As One" beendeten diesen perfekten Auftritt einer der besten Bands, die die Bay Area je hervor gebracht hat. Ja, ich gebe es zu, ich kann hier nicht mehr objektiv bleiben. Dieser Auftritt war, zusammen mit Jon Oliva vor zwei Jahren, das Beste, was ich je auf diesem Festival gesehen habe, und DEATH ANGEL sind hiermit heilig gesprochen! (agony&ecstasy)
AMON AMARTH
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Vor Jahren einmal bezeichneten wir DORO und HYPOCRISY scherzhaft als Festivalflittchen, da sie an wirklich jeder Steckdose auftraten. Es war ein Ding der Unmöglichkeit auf ein Festival zu gehen, ohne dass eine der beiden Bands, sei es regulär oder als Überraschungsgast, auf die Bühne platzten. Dieser unrühmliche Titel kann inzwischen reinen Gewissens an AMON AMARTH weitergegeben werden. Mal ehrlich, wo tritt das Quintett dieses Jahr denn nicht auf? Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass nach den sintflutartigen Regenfällen, die auch nach DEATH ANGEL anhielten, viele ihr Heil in der Flucht suchten. Im späteren Verlauf des Konzertes kamen dann aber doch noch ein paar unverbesserliche aus ihren Zelten gekrochen, um sich die Wikinger um Fronthüne Johann Hegg anzutun. Da stellt sich einem doch die Frage, ob die klügeren unter uns, die sich in den Schutz ihrer Zelte zurückgezogen haben, etwas verpasst haben.
Hand aufs Herz: Nein, eigentlich nicht. Diejenigen, die AMON AMARTH noch nie gesehen haben, haben noch auf ungefähr jedem anderen Festival dieses Jahr die Gelegenheit dazu (inklusive Jomswikinger), und für alte Hasen wie mich bot die Show keinerlei Überraschungen. Das soll nicht heißen, dass AMON AMARTH mich gelangweilt hätten. Ganz im Gegenteil! Wie beim Pawlow’schen Hund lösen Schlachtenhymnen wie der Opener "Gods of war arise" bei mir den Moshreflex aus. Hochkarätig ging es weiter mit "Runes to my Memory" und dem Evergreen "Death in fire". In einem fort folgten weitere Highlights aus dem reichen Hitrepertoire. Wer nach DEATH ANGEL noch nicht genug hatte, prügelte sich vor der Bühne im Moshpit. Ich hingegen zog den nasskalten, aber dafür sicheren Rang vor. Nach dem Doppelschlag "Bleed for ancient gods" (Kult!) und "An ancient sign of coming storm" war es vorerst vorbei. Aber selbstverständlich fehlte noch der vielfach geforderte "Victorious march", ehe mit dem mächtigen "The pursuit of vikings" auch die letzten Kraftreserven pulverisiert wurden und die Zuhörerschaft mit einem breiten Grinsen im Gesicht gen Zelt wankte. Neben dem sehr routinierten und selbstsicher Bandauftreten, wen wundert's bei der Bühnenerfahrung, fügte sich auch die neue Bühnenshow (die wärmenden Flammensäulen waren bei diesem Wetter ein Segen) stimmig ins Bild ein. Frontberg Johann Hegg hat sich mittlerweile zu einem sehr sympathischen und kommunikativen Frontmann gemausert, der es versteht sein Publikum anzufeuern und bei Laune zu halten. Nebenbei vergaß er natürlich auch nicht das deutsche Bier zu loben. Spätestens da, hatte er zumindest den Bier trinkenden Teil des Publikums in der Tasche. (Gastautor Philipp Rauf)
Runes to my memory Death in fire With Oden on our side Cry of the blackbirds Fate of norns Asatur Masters of war Where silent gods stand guard Bleed for ancient gods An ancient sign of coming storm Victorious march The pursuit of vikings |
Sonntag, 04. Juni 2006
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SABATON
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Sangen über den zweiten Weltkrieg und machten ordentlich Party: SABATON. |
SABATON, die mir als Opener auf der EDGUY-Tour noch in guter Erinnerung geblieben sind, eröffneten ihren Auftritt mit "Panzer Battalion" vom "Primo Victoria"-Album. Wo gibt es sonst noch Party-Stimmung bei Songs über das dritte Reich und den zweiten Weltkrieg? Wo feiert man ausgelassen, während einem der Sänger "Berlin is burning" entgegen singt? Richtig, bei den schwedischen Spaß-Garanten von SABATON. Auch der Wasserball machte während des Konzertes weiter munter seine Runde durch Publikum und sogar SABATON-Frontmann Joakim Broden konnte nicht widerstehen den Ball wieder ins Spiel zu bringen, als dieser auf der Bühne landete. So gelang es SABATON mit ihrem melodischen Power Metal beste Laune im Publikum zu verbreiten, während sich das Rund zaghaft füllte. Auch der später einsetzende Regen konnte die Leute nicht von den Rängen vertreiben. Sehr spaßig waren auch die "Noch ein Bier"-Gesänge der Fans, die nach jedem Song ein weiteres Bier dazu packten. "Rise Of Evil", so ließ uns Joakim Broden wissen, handele dann doch nicht vom Aufstieg Hitlers sondern von seinem Schwanz. Na dann, Prost Mahlzeit! Beim Smasher "Primo Victoria" waren wir dann gesangstechnsich bei "6 Bier" angelangt und nach "Back In Control" gab es bereits lautstarke SABATON-Rufe, bevor mit "Metal Machine" der letzte Song zum Besten gegeben wurde. (agony&ecstasy)
In The Name Of God Light In The Black Into The Fire Attero Dominatus Rise Of Evil Primo Victoria Back In Control Metal Machine |
HARDCORE SUPERSTAR
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Starker Auftritt bei unpassendem Wetter: die Schweden HARDCORE SUPERSTAR. |
Passend zur erstklassigen musikalischen Darbietung war auch die Bühnenshow der Band sehr dynamisch. Das Posen haben die Jungs wirklich im Blut, und Sänger Jocke, dessen Körperhaltung teilweise an Axl Rose erinnerte, hüpfte wie ein Gummiball auf der Bühne herum. Einzig das Wetter wollte nicht so recht zu der fröhlichen und unbeschwerlichen Musik der Schweden passen. Der graue, bewölkte Himmel war definitiv nicht der richtige Kontext für diese Art von Musik, die geradezu nach Sonnenschein schreit. Welche Ironie, dass dieser dann später ausgerechnet bei DARK FUNERAL hervorkam. Trotz dieser Umstände ein starker Auftritt, der seinen Höhepunkt in der als Zugabe gespielten Hymne "Kick On The Upperclass" fand. (danielw)
DEW-SCENTED
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Konnten als NAGLFAR-Ersatz absolut überzeugen: DEW-SCENTED. |
Cities Of The Dead Turn To Ash That's Why I Despise You Bitter Conflict New Found Pain Into The Arms Of Misery Soul Poison Acts Of Rage |
DARK FUNERAL
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Black Metal bei Sonnenschein: DARK FUNERAL. |
Black Metal und fein Sonnenlicht
Sind gut für die Atmosphäre nicht.
Für den Sound schien außerdem der Praktikant oder der Putzwart zuständig gewesen zu sein. So hatten DARK FUNERAL mit einer mehr als suboptimalen Abmischung zu kämpfen, der ein oder andere Song ging demnach im Soundmatsch baden.
Folglich ließen sich nur wenige motivieren DARK FUNERAL gebührlich abzufeiern. Dabei gaben sich der tapsige Emperor Caligula und seine Waldschrate alle Mühe und versuchten mit der Songauswahl ihre Schaffensperiode größtenteils abzudecken. Uralt-Schoten wie "My dark desires" (vom Debüt "The secret of the black arts") wurden ebenso bedacht wie neuere Ergüsse a la "The arrival of satan's empire" oder "666 voices inside". Trotzdem ernteten die rüstungsbewehrten Pandas nicht mehr als Höflichkeitsapplaus. DARK FUNERAL wären wahrscheinlich die einzige Band gewesen, die aufgrund von Platzregen und bewölktem Himmel verstärkten Zuschauerzuspruch erhalten hätten. Sehr schade. So bleibt zum Schluss nur die Erkenntnis, dass ernsthafter Black Metal auf großen Festivalbühnen in der Regel nichts verloren hat. (Gastautor Philipp Rauf)
TANKARD
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TANKARD feierten ihre fünfundzwanzigjähriges Bestehen. |
Zombie Attack Slipping From Reality Beermuda The Beauty And The Beer Need Money For Beer Chemical Invasion Die With A Beer Rectifier Freibier Empty Tankard |
PAUL DI ANNO
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ROSS THE BOSS war nicht der Einzige, der auf diesem Festival alte Songs seiner ehemaligen Band zum Besten geben sollte. Auch Ex-IRON MAIDEN-Frontmann PAUL DI ANNO wurde verpflichtet, um nostalgische Alt-Metaller glücklich zu machen und Spätgeborenen zu zeigen, was sie verpasst haben. Götz Kühnemund erwähnte in seiner Ankündigung zwar, dass Paul eigentlich gar keinen Bock mehr auf die alten MAIDEN-Songs habe, für das ROCK HARD FESTIVAL aber nochmal eine Ausnahme mache. Wenn man bedenkt, wie extensiv Di Anno in der jüngsten Vergangenheit mit eben einem solchen Programm durch Europa und vor allem Südamerika getourt ist, scheinen hinter dieser Entscheidung wohl eher finanzielle Gründe zu stecken.
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Trotz astreiner Leistung seiner Begleitband keine Glanzleistung: der Auftritt von PAUL DI ANNO. |
Leider schaffte PAUL DI'ANNO es nur ganz selten, die Magie alter MAIDEN-Zeiten hinaufzubeschwören. An seiner Begleitband, den PHANTOMS OF THE OPERA, lag das definitiv nicht. die Jungs um Bassist Chris Lücker, die sonst mit der hier nicht zum Line-up gehörenden Sängerin Anke die Band RE-VISION bilden, spielten tight, hatten Spaß und legten eine engagierte Bühnenshow hin. Es war allein die Performance von Paul, die mitunter zu wünschen übrig ließ. Hatte man zu Beginn noch den Eindruck, er sei heute gut bei Stimme, zeigte sich recht bald, dass die Momente, in denen er stimmlich überzeugen konnte, Ausnahmen blieben. Dass das Publikum bestimmte Passagen eines Songs übernimmt, ist ja gerade bei solchen Klassikern, wie sie hier gespielt wurden, absolut legitim und üblich. Dass in diesem Fall diese Passagen systematisch diejenigen waren, die besonders schwer zu singen waren (etwa bei "Remember Tomorrow"), zeigte dann aber die wahren Gründe für diese Mitsingspielchen: Herr Di'Anno traute es sich einfach nicht zu, die ganz hohen Töne sauber zu singen. Immer dann, wenn er sich nicht anders zu helfen wusste und das Mitsingspielchen nicht überstrapazieren wollte, brüllte er hingegen einfach nach PANTERA-Art brutal ins Mikro.
Nein, das war ganz und gar keine Glanzleistung, sondern ein Trauerspiel. Dass PAUL DI'ANNO trotzdem abgefeiert und zur Zugabe aufgefordert wurde, hatte er keinesfalls seiner eigenen Darbietung zu verdanken, sondern zur Hälfte seinem Status, zur Hälfte der astreinen Leistung seiner Musiker. (danielw)
SPOCK´S BEARD
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SPOCK´S BEARD-Keyboarder Ryo Okumoto trieb seine Späße mit den Fotografen. |
Die Band und die anwesenden Prog-Fans sowie der aufgeschlossenere Teil des Publikums hatten trotzdem ihren Spaß. Besonders Keyboarder Ryo Okumoto entpuppte sich als Bühnenkaspar, der seine Späßchen mit den anwesenden Fotografen machte, während er gerade eine Spielpause hatte. Aber auch musikalisch ließen SPOCK´S BEARD natürlich nichts anbrennen. Der mehrstimmige Satzgesang war perfekt, was man dank des sehr guten Sounds auch wunderbar heraushören konnte. Und dann waren da natürlich Gast-Drummer Jimmy Keegan und Ex-Schlagzeuger-und-jetzt-auch-Gitarrist Nick Virgilio, die sich auf den zu diesem Zweck aufgebauten zwei Drumkits ein fulminantes Schlagzeug-Duell lieferten. Grandios! Spätestens jetzt wachte auch der Teil des Publikums auf, der sich auf den Rängen tummelte. Auch den letzten mitreißen konnten die Progger dann aber erst mit dem letzten Song, dem LED ZEPPELIN-Cover "Whole Lotta Love". Gesungen wurde das Stück von Jimmy Keegan, der dafür seine Position hinter dem Drumkit verließ und als Frontmann fungierte. Die tolle Gesangsleistung und die straight nach vorne rockende Musik waren genau das Richtige, um auch diejenigen zu überzeugen, die mit Prog gar nichts am Hut haben. (danielw)
AXEL RUDI PELL
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Die wohl beste Stimme des Festivals: Muskelpaket Johnny Gioeli, Frontmann von AXEL RUDI PELL. |
Nach "Casbah" kam dann auch Kanonen-Mike-Terrana zum Zuge und lieferte ein mit sechs Minuten für seine Verhältnisse fast noch kurzes und wie immer atemberaubendes Schlagzeugsolo ab. Ich konnte ja nicht ahnen, dass Tommy Aldridge diese Leistung kurz darauf noch toppen würde... Man muss einfach mal erwähnen, dass sich bei AXEL RUDI PELL einige echte Ausnahmetalente versammelt haben. Neben dem Meister höchst selbst wäre da vor allem der eben erwähnte Drum-Dynamo Mike Terrana und Goldkehlchen Johnny. Dieses Trio degradierte den Rest der Band beinahe zu Statisten.
Bei "Mystica" kam dann Herr Pell zu seinem Solo-Spot. Abgesehen davon wurde natürlich auch sonst bei fast jedem Song ausgiebig gejammt und gedudelt, aber warum sollten sich solche Musiker auch an profane Dinge wie Studio-Versionen halten? Wer will so was denn schon hören? Abgeschlossen wurde der Auftritt mit "Call Her Princess", während dessen Jam-Part die Herren Musiker noch mal so richtig von der Leine gelassen wurden. Keyboarder Ferdy Dornberg schulterte sein Instrument mal eben und bewegte sich damit in Richtung Bühnenmitte. Ich hatte einen soliden Auftritt erwartet, aber was AXEL RUDI PELL an diesem Abend geboten haben, war deutlich mehr als das. Hier bewies der Bochumer, dass seine Nominierung zum Co-Headliner auf jeden Fall gerechtfertigt war und lieferte bestes Hard-Rock-Entertainment ab. (agony&ecstasy)
Strong As A Rock Masquerade Ball Casbah Kanonen Mike Tear Down The Wall Mystica Rock The Nation Temple Of The King Fool Fool Call Her Princess |
THIN LIZZY
(nach oben...)
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THIN LIZZY-Frontmann und -Gitarrist John Sykes wirkte etwas gelangweilt. |
Als die Band dann endlich ihren Auftritt begann, schien die Verärgerung dann aber wie verflogen - vorerst. Schließlich hatten die Mannen um Gitarrist John Sykes ausnahmslos Klassiker in ihrer Setlist. Los ging es mit "Jailbreak", welches vom Publikum begeistert aufgenommen wurde und das, ebenso wie das kurze Zeit später folgende "Cold Sweat", auch solchen Leuten ein Begriff war, die mit THIN LIZZY eigentlich gar nicht vertraut waren. Mit Ausnahme des etwas gelangweilt wirkenden John Sykes legten sich zudem sämtliche Bandmitglieder sehr ins Zeug und lieferten eine energiegeladene Show. Dass die Band dann aber trotz der Verspätung und der schon zu erwartenden Kürzung des Sets nicht auf das übliche Drumsolo von Tommy Aldridge verzichtete, war ärgerlich, denn auch wenn das Solo durchaus überzeugen konnte ( welcher andere Drummer schmeißt schon seine Sticks fort, um mit den Händen weiter zu spielen?), schmerzt es doch, wenn man im Fotograben die ursprünglich geplante Setlist gesehen hat und weiß, dass THIN LIZZY dem Drumsolo den Klassiker schlechthin, das von allen erwartete und geliebte "Emerald", opferten.
So endete das diesjährige ROCK HARD FESTIVAL mit einem musikalisch erstklassigen Auftritt, der aber aufgrund der Verspätung und der Art und Weise, wie die Band damit umging, dennoch dafür sorgte, dass nicht wenige das Festivalgelände mit einem Gefühl der Enttäuschung verließen. (danielw)
Bericht: agony&ecstasy, danielw, Philipp Rauf
Fotos und Layout: danielw
ROCK HARD FESTIVAL im vampster-Archiv
Es wurden 129 Artikel zu ROCK HARD FESTIVAL im vampster-Archiv gefunden.Artikelübersicht anzeigen:
Interview
ROCK HARD FESTIVAL 2011: Der Bericht (01.08.2011)
ROCK HARD FESTIVAL 2010: Der Bericht (02.07.2010)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: Der Bericht (01.08.2009)
ROCK HARD FESTIVAL 2008: Sommer, Sonne, Soundmatsch (23.06.2008)
ROCK HARD FESTIVAL 2006: Der Bericht (18.07.2006)
ROCK HARD FESTIVAL 2005: Der Bericht (04.06.2005)
ROCK HARD FESTIVAL 2004: Der Bericht (19.06.2004)
ROCK HARD FESTIVAL: Der Bericht 2003 (25.07.2003)
News
ROCK HARD FESTIVAL 2012: Billing ist komplett (16.03.2012)
ROCK HARD FESTIVAL 2012: DR. LIVING DEAD! und HIGH SPIRITS bestätigt (03.03.2012)
ROCK HARD FESTIVAL: KVELERTAK bestätigt (02.02.2012)
ROCK HARD FESTIVAL 2012: KRISIUN und TURBONEGRO bestätigt (30.12.2011)
ROCK HARD FESTIVAL: UNISONIC bestätigt (20.12.2011)
ROCK HARD FESTIVAL 2012: mit BOLT THROWER (18.11.2011)
ROCK HARD FESTIVAL 2012: UNLEASHED und GRAVEYARD bestätigt (17.11.2011)
ROCK HARD FESTIVAL: GIRLSCHOOL bestätigt (19.10.2011)
ROCK HARD FESTIVAL: MOTORJESUS und MAGNUM bestätigt (03.09.2011)
ROCK HARD FESTIVAL: Erste Bands für 2012 bestätigt. (03.08.2011)
ROCK HARD FESTIVAL 2011: vampster verlost Karten! (29.05.2011)
ROCK HARD FESTIVAL 2011: ICED EARTH und CONTRADICTION als letzte Bands bestätigt (23.03.2011)
ROCK HARD FESTIVAL 2011: BULLET, VICIOUS RUMORS und PROCESSION bestätigt, AGENT STEEL sagen ab (27.02.2011)
ROCK HARD FESTIVAL 2011: DOWN, POSTMORTEM und DREAMSHADE bestätigt (13.02.2011)
ROCK HARD FESTIVAL 2011: AMORPHIS, PRIMORDIAL und VANDERBUYST bestätigt (31.01.2011)
ROCK HARD FESTIVAL 2011: mit MORGOTH (02.01.2011)
ROCK HARD FESTIVAL 2011: DISBELIEF und zwei weitere Bands bestätigt (26.11.2010)
ROCK HARD FESTIVAL 2011: mit OVERKILL und ATLANTEAN KODEX (29.10.2010)
ROCK HARD FESTIVAL 2011: ENSLAVED, ANACRUSIS und IN SOLITUDE bestätigt (23.09.2010)
ROCK HARD FESTIVAL 2011: Termin und die ersten drei Bands (10.09.2010)
ROCK HARD FESTIVAL 2010: das Billing ist komplett (14.04.2010)
ROCK HARD FESTIVAL 2010: mit RAGE & LINGUA MORTIS ORCHESTRA und SACRED STEEL (08.04.2010)
ROCK HARD FESTIVAL 2010: CRASHDIET bestätigt (05.04.2010)
ROCK HARD FESTIVAL 2010: EXHORDER und ACCEPT bestätigt (02.03.2010)
ROCK HARD FESTIVAL 2010: KEEP OF KALESSIN bestätigt (03.02.2010)
ROCK HARD FESTIVAL 2010: NEVERMORE bestätigt (14.10.2009)
ROCK HARD FESTIVAL 2010: mit BLOODBATH, KATATONIA (02.10.2009)
ROCK HARD FESTIVAL 2010: mit KREATOR, ARTILLERY und BULLDOZER (02.09.2009)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: vampster verlost Karten! (15.04.2009)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: SAXON komplettieren das Billing (24.03.2009)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: PRONG und drei weitere Bands bestätigt (27.02.2009)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: UFO bestätigt (30.01.2009)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: mit EVOCATION (24.12.2008)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: DRAGONFORCE und DESTRÖYER 666 bestätigt (22.12.2008)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: mit SACRED REICH (18.12.2008)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: mit OPETH und HEATHEN (06.12.2008)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: FORBIDDEN bestätigt (17.10.2008)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: HAIL OF BULLETS und drei weitere Bands bestätigt (14.10.2008)
ROCK HARD FESTIVAL 2009: CHILDREN OF BODOM und vier weitere Bands (04.09.2008)
Gewinner der ROCK HARD FESTIVAL Karten-Verlosung (03.05.2008)
vampster verlost Karten für das ROCK HARD FESTIVAL (02.05.2008)
vampster verlost nochmals Karten für das ROCK HARD FESTIVAL (30.04.2008)
ROCK HARD FESTIVAL 2008: Gewinner der 5x2 Karten stehen fest (24.04.2008)
ROCK HARD Festival 2008: EXODUS Co-Headliner am Samstag (15.04.2008)
ROCK HARD Festival 2008: TESTAMENT sind Headliner am Freitag (10.04.2008)
vampster verlost Karten für das ROCK HARD FESTIVAL 2008 (08.04.2008)
ROCK HARD FESTIVAL 2008: Running Order (02.04.2008)
ROCK HARD FESTIVAL 2008: EXCITER und STORMWARRIOR komplettieren das Billing (28.03.2008)
ROCK HARD FESTIVAL 2008: ENEMY OF THE SUN bestätigt (25.03.2008)
ROCK HARD Festival 2008: ASPHYX spielen (28.12.2007)
ROCK HARD Festival 2008: mit THE SORROW (17.12.2007)
ROCK HARD Festival 2008: mit PARADISE LOST und LAKE OF TEARS (30.11.2007)
ROCK HARD Festival 2008: AMORPHIS und THE CLAYMORE (26.11.2007)
ROCK HARD Festival 2008: Y&T bestätigt (24.11.2007)
ROCK HARD FESTIVAL 2008: SIEGES EVEN spielen (22.11.2007)
ROCK HARD Festival 2008: HELSTAR und zwei weitere Bands besätigt (18.10.2007)
ROCK HARD Festival 2008: die ersten Bandbestätigungen (30.09.2007)
ROCK HARD Festival 2007: NAGLFAR sagen ab (25.05.2007)
ROCK HARD Festival 2007: Billing ist komplett (23.03.2007)
ROCK HARD Festival 2007: VADER bestätigt (20.02.2007)
ROCK HARD Festival 2007: HAMMERFALL sind Headliner (19.02.2007)
ROCK HARD Festival 2007: mit ARMORED SAINT (27.01.2007)
ROCK HARD Festival 2007: SPOCK´S BEARD kommen (23.10.2006)
ROCK HARD Festival 2007: CATARACT mit dabei (17.10.2006)
ROCK HARD Festival 2007: HARDCORE SUPERSTAR bestätigt (11.10.2006)
ROCK HARD Festival 2007: die nächste Band (05.10.2006)
ROCK HARD Festival 2007: mit AXEL RUDI PELL (04.10.2006)
ROCK HARD Festival 2007: 5 weitere Bandbestätigungen (30.09.2006)
ROCK HARD Festival 2007: zwei neue Acts (14.09.2006)
ROCK HARD FESTIVAL 2007: Termin und die ersten Bands (01.09.2006)
ROCK HARD Festival 2006: MYSTIC PROPHECY sind special guest (10.05.2006)
ROCK HARD Festival 2006: SODOM bestätigt, Billing komplett (22.04.2006)
ROCK HARD Festival 2006: Bands vom Freitag stehen fest (21.04.2006)
ROCK HARD Festival 2006: drei neue Bestätigungen (08.03.2006)
ROCK HARD Festival 2006: DIO ist Headliner am Sonntag (23.02.2006)
ROCK HARD Festival 2006: VOLBEAT auf dem Billing (06.02.2006)
ROCK HARD Festival 2006: CELTIC FROST und CALIBAN (25.01.2006)
ROCK HARD Festival 2006: LEGION OF THE DAMNED kommen (22.12.2005)
ROCK HARD FESTIVAL 2006: weitere Bands im Billing (17.10.2005)
ROCK HARD Festival 2006: Termin und erste Bands (22.06.2005)
ROCK HARD Festival 2005: ABANDONED gewinnen Contest (04.05.2005)
ROCK HARD FESTIVAL 2005: Die Gewinner der Eintrittskarten (18.04.2005)
ROCK HARD FESTIVAL: Karten zu gewinnen (12.04.2005)
ROCK HARD FESTIVAL 2005: SAMAEL als letzte Band bestätigt (30.03.2005)
ROCK HARD FESTIVAL 2005: GIRLSCHOOL kommen (22.03.2005)
ROCK HARD Festival 2005: SUNRIDE bestätigt (11.03.2005)
ROCK HARD Festival 2005: SENTENCED bestätigt (22.02.2005)
ROCK HARD FESTIVAL 2005: REGICIDE als Freitags-Opener bestätigt (26.01.2005)
ROCK HARD Festival 2005: WOLF auf dem Billing (24.01.2005)
ROCK HARD Festival 2005: THRESHOLD spielen (18.01.2005)
ROCK HARD Festival 2005: COMMUNIC auf dem Billing (12.01.2005)
ROCK HARD Festival 2005: JON OLIVA & PRETTY MAIDS gebucht (13.12.2004)
ROCK HARD Festival 2005: HELLFUELED bestätigt (08.11.2004)
ROCK HARD Festival 2005: SONATA ARCTICA bestätigt (28.10.2004)
ROCK HARD Festival 2005: ACCEPT erster Headliner (27.10.2004)
ROCK HARD Festival 2005: OVERKILL spielen (21.10.2004)
ROCK HARD Festival 2005: UNLEASHED auf dem Billing (14.10.2004)
ROCK HARD FESTIVAL 2005: MASTERPLAN bestätigt. (08.10.2004)
ROCK HARD FESTIVAL 2005: ENSIFERUM auf dem Billing (06.10.2004)
ROCK HARD Festival 2005: CHILDREN OF BODOM bestätigt (05.10.2004)
ROCK HARD Festival 2005: Und noch eine... (05.10.2004)
ROCK HARD FESTIVAL 2005: die ersten Bands (14.09.2004)
ROCK HARD FESTIVAL: Die Gewinner (19.05.2004)
ROCK HARD Festival 2004: DESTRUCTION spielen für MARDUK (18.05.2004)
ROCK HARD FESTIVAL: Doomsword und Malevolent Creation können nicht spielen (14.05.2004)
ROCK HARD FESTIVAL: vampster verlost Karten! (06.05.2004)
ROCK HARD FESTIVAL 2004: GAMMA RAY letzte Band auf dem Billing (31.03.2004)
ROCK HARD FESTIVAL 2004: KROKUS und METAL CHURCH auf dem Billing (25.03.2004)
ROCK HARD FESTIVAL 2004: Zuwachs durch MARDUK, GLUECIFER und PINK CREAM 69 (24.03.2004)
ROCK HARD Festival 2004: zwei weitere Bands (22.03.2004)
ROCK HARD FESTIVAL 2004: EXODUS spielen (02.02.2004)
ROCK HARD FESTIVAL 2004: erneuter Zuwachs (31.01.2004)
ROCK HARD FESTIVAL: Billing wächst (29.01.2004)
ROCK HARD FESTIVAL 2004: die nächste Band (27.01.2004)
ROCK HARD Festival 2004: IN EXTREMO auf dem Billing (14.01.2004)
ROCK HARD Festival 2004: LACUNA COIL bestätigt (09.01.2004)
ROCK HARD Festival 2004: die nächste Band (05.01.2004)
ROCK HARD Festival 2004: die ersten Bands (20.12.2003)
Rock Hard-Festival 2003: BOLT THROWER canceln Show (06.06.2003)
Rock Hard Festival: SODOM als Ersatz für BOLT THROWER (06.06.2003)
Rock Hard-Festival 2003: ARCH ENEMY als Ersatz für DEATH ANGEL (24.05.2003)
























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