vampster - Heavy Metal Magazin. Metal-Blog, RSS-Feeds, News, Clubguide, Metal-Bands, CD-Reviews, Interviews, Festivals, Konzerte, Community, Links
 
News CD-Reviews Interviews Konzertberichte Multimedia-Reviews Hell Of Fame Residenz Evil
Foto-Gallery MP3s Videos
Community / Forum Blog Gästebuch Umfragen fragt dr.vampster
Veranstaltungs-Kalender Festivalübersicht Bands A-Z Clubguide RSS-Feeds News-Ticker Links
Kontakt Impressum vampster-Team Werben auf vampster Link zu uns Hilfe & FAQ Partner vampster unterstützen
vampster RSS-Feeds vampster-Newsletter abonieren Merchandise, CDs, Tickets... Einkaufen bei vampster Translate this site into english
vampster.com > artikel > klassiker

PRETTY MAIDS: Red, Hot And Heavy

Hell of Fame vom 12.03.2007   drucken senden

klassiker - PRETTY MAIDS: Red, Hot And Heavy1984 erschien das offizielle Debütalbum der PRETTY MAIDS und schon dieses Album zeigte das Talent der Dänen, durchweg eingängige, griffige Songs zu schreiben, die schnell ins Ohr wandern und nicht mehr raus wollen.

Die PRETTY MAIDS waren seit jeher eine Band, die es verstand sowohl gefühlvolle, aber keineswegs kitschige Balladen, als auch knallharte Heavy Metal Hymnen aus dem Hut zu zaubern und dieses Talent besitzen wahrlich nicht viele Bands. Auch wenn "Red, Hot And Heavy" noch nicht die obligatorische Ballade wie zum Beispiel "Yellow Rain" auf "Future World" oder "Savage Heart" auf "Jump The Gun" enthält und sich eher noch an der selbstbetitelten Mini-CD, die 1983 veröffentlicht wurde, orientiert, weiß dies Album durchweg zu gefallen. "Red, Hot And Heavy" zeigt die dänische Melodic Metal- Institution noch von ihrer ungestümen, rauen Seite.

Über die nach dem ursprünglich von Carl Orff kreierten Intro "Fortuna Imperatrix Mundi" folgenden Songs "Back To Back" und "Red, Hot And Heavy" muss wohl nicht mehr viel gesagt werden, denn diese beiden Songs (heute noch festen Bestandteile des Livesets) sollte eigentlich jeder, der nur annähernd was von Heavy Metal versteht, bereits gehört haben. Für den, der sie tatsächlich noch nicht gehört hat: "Back To Back" ist einer der schnellsten und härtesten Stücke der Bandgeschichte und ein Highlight des Albums und "Red, Hot And Heavy" ist ein packender, mitreißender Midtempo-Stampfer, der vor allem Live richtig zu überzeugen weiß. Aber auch der Rest des Materials braucht sich wahrlich nicht zu verstecken. "Waitin´ For The Time", überrascht mit einer Akkustikgitarre im Refrain und ist das ruhigste Stück des Albums, ganz im Gegensatz zu "Cold Killer". Der brachialste und kompromissloseste Song von "Red, Hot And Heavy" ist ebenfalls ein absoluter Livekracher (man höre sich nur die Version auf dem aktuellen Live-Scheibchen "Alive At Least" an) und verführt aufgrund des treibenden, von Phil Moorheads Doublebass untermalten Riffs zum Mitnicken. Dies sollte dem geneigten Hörer aber auch bei den folgenden "Battle Of Pride" und "Night Danger"nicht allzu schwer fallen, denn diese beiden flotteren Stücke erweisen sich schon beim ersten Durchlauf als Bangerhymnen erster Güte. Das ebenfalls von einer Doublebass getragene "Queen Of Dreams", das durch einen einen catchigen "gute Laune"-Refrain begeisternde "A Place In The Night" und das gut interpretierte THIN LIZZY-Cover "Little Darling" runden schließlich einen überaus gelungenen Erstling ab.

Letztlich könnte man nur die Produktion als einziges Manko von "Red, Hot And Heavy" ansehen. Diese ist zwar keineswegs schlecht und zudem glasklar, jedoch ein bisschen zu dünn ausgefallen. Im Vergleich wirken die Stücke auf den Livealben "Screamin´ Live" und "Alive At Least" allesamt wesentlich druckvoller. Aber trotzdem ist "Red, Hot And Heavy" unterm Strich ein absolut hörenswertes Melodic Metal-Scheibchen einer der Bands, die aus unerklärlichen Gründen den Durchbruch nie wirklich geschafft haben. Mit etwas mehr Radio-Airplay und natürlich etwas Glück, wäre dies sicher gelungen. Das steht aber auf einem anderen Blatt und außerdem haben die Dänen ja über die Jahre hinweg ausnahmslos überdurchschnittliche Platten veröffentlicht, sodass ich davon überzeugt bin, dass auch die Folgende dieses Format aufweist und wer weiß . . . vielleicht klappt´s ja dieses Mal. Verdient hätten sie´s allemal.

Spielzeit: 36:16 Min.

Line-Up:
Vocals: Ronnie Atkins
Guitar: Ken Hammer
Guitar: Pete Collins
Bass: John Darrow
Drums: Phil Moorhead
Keyboard: Alan Owen

Produziert von Billy Cross und Tommy Hansen
Label: Sony Music Entertainment

Homepage: http://www.prettymaids.dk


Tracklist:
1.Fortuna imperatrix mundi (carmina burana)
2.Back to back
3.Red, hot and heavy
4.Waitin´ for the time
5.Cold killer
6.Battle of pride
7.Night danger
8.A place in the night
9.Queen of dreams
10.Little darling




PRETTY MAIDS im vampster-Archiv

Es wurden 13 Artikel zu PRETTY MAIDS im vampster-Archiv gefunden.
Artikelübersicht anzeigen:

CD-Review
PRETTY MAIDS: It Comes Alive - Maid In Switzerland [2CD+DVD] (25.03.2012)
PRETTY MAIDS: Wake Up To The Real World (11.05.2007)
PRETTY MAIDS: Live at Least (28.04.2003)
PRETTY MAIDS: Planet Panic (16.03.2002)
PRETTY MAIDS: Carpe Diem (17.10.2000)


Interview
PRETTY MAIDS: Ken und der große Koffer (26.03.2012)


News
PRETTY MAIDS: "Pandemonium" am 14.05., Kenn Jeckson raus! (28.04.2010)
PRETTY MAIDS: neues Album im Mai (30.03.2010)
PRETTY MAIDS: arbeiten an neuem Album (16.02.2010)
PRETTY MAIDS: Deal bei Frontiers Records (12.07.2006)
PRETTY MAIDS: Livealbum zum Jubiläum (10.03.2003)
PRETTY MAIDS: Live-Album im Frühjahr (08.01.2003)
PRETTY MAIDS: "Planet Panic" am 25. März (20.02.2002)




Einkaufen

PRETTY MAIDS im vampster-Shop »