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PERPETUAL FIRE: Endless World

CD-Review vom 21.08.2006   drucken senden

cdreview - PERPETUAL FIRE: Endless WorldAuf dieser CD gibt es melodischen Power Metal aus Italien im Fahrwasser von SONATA ARCTICA. "Endless World" ist also eine Herausforderung für jeden Heavy Metal-Fan. Wird man es schaffen, hinreichend Eigenständigkeit auszumachen, damit man sich nach dem Anhören noch an einzelne Teile oder zumindest den Bandnamen erinnern kann? Die Austauschbarkeit der Songtitel deutet bereits auf ein schwieriges Unterfangen hin.

Tatsächlich entwickelt sich das Album zu einem Déjà-vu-Erlebnis, da Sound und Songs stilistisch durch die gleiche Schablone passen, wie all die anderen HELLOWEEN-inspirierten Bands der Neuzeit. Spieltechnisch zu präzise und gerade im Schlagzeugbereich zu klinisch und schnell agierend fehlt der Musik die Frische und Vitalität der Keeper-Kürbisköpfe. Die Synthies tragen ihren Teil zur Leblosigkeit bei, gegen die die alltägliche Stimme von Sänger Roby Beccali wenig auszurichten vermag. PERPETUAL FIRE bemühen sich sogar um Abwechslung durch Keifgesangeinlagen und dynamische Songstrukturen. Im Endeffekt hält sich die Spannung jedoch in Grenzen. Denn aus sich heraus zeigen die Stücke nicht die Motivation dafür. Vielmehr entsteht der Verdacht, dass die Musiker einfach Elemente, die sie bei anderen Bands mögen, aneinandergestückelt haben.

Kaum ist der letzte Ton verklungen, greift man automatisch zu einem SONATA ARCTICA-Album um zu hören, wie man mit den gleichen Zutaten durch raffinierte Songwritingrezepte wesentlich leckere Mucke fabrizieren kann. Unterdessen verblasst die Erinnerung an die eben gehörte CD rapide. War da jetzt eine Ballade dabei? Oder waren es nur ruhige Passagen und ein Hauch Bombast? Flitzefingersoli gab es auf alle Fälle, ja. Da kann man nicht meckern. Die Lieder am Anfang klangen tendenziell besser. "Maybe" war sogar fast schon eingängig. Vielleicht hat auch nur die Konzentration nachgelassen. Leider führt mehrmaliges Anhören zum gleichen Fazit: uninteressant.

Veröffentlichungstermin: 25.01.2006

Spielzeit: 50:19 Min.

Line-Up:
Roby Beccali: Gesang
Steve Volta (PANDAEMONIUM): Gitarre, Keyboard
Mark Zampetti: Bass
Federico Ria (SKYLARK, PANDAEMONIUM): Schlagzeug
Label: Steelheart Records

Homepage: http://www.perpetualfire.net


Tracklist:
1. Medusa´s Secret
2. Superstitions
3. Shadow´s Call
4. Maybe
5. Leave Me Alone
6. Hurricane
7. The End Of A Dream
8. Blind Soldier
9. Castle Of My Soul
10. The Calm Before The Storm
11. Prelude
12. Endless World
13. Call Me (BLONDIE-Cover)

+ Video: Maybe



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