SUIDAKRA: The Arcanum
Suidakra’s vierter Silberling präsentiert sich als eine kleine Black Metal Perle für Freunde von gut produzierten Schwarzmetal-Scheiben. Akustische Passagen verschmelzen mit geprügeluntersetzten Melodien, und auch der heroische Touch mit Heldengesängen (die unter anderem dadurch bestechen, dass richtig gesungen wird - es ist also weder ein Gejaule noch ein biergetränktes Gejohle) schafft immer wieder schöne Abwechslungen. Die treibenden Gitarren erinnern nicht selten ein bisschen an neuere Sentenced’s "Down", aber die blackmetallische Atmosphäre leidet überhaupt nicht darunter.
Das ruhigere akustische "Rise of Taliesin" erinnert daran, dass es trotz der neuen Black Metal "Technologie" (man höre sich nur die heutigen Scheiben von Troll, Mayhem oder The Kovenant an) auch noch gute Stücke mit einer unverzerrten Gitarre geben kann. Diese "natürlichen" Teile ihrer Songs untermalen Suidakra ausserdem noch mit Flötenklängen - eine Mischung, die selbst bei Regen dazu zu motivieren mag, in den Wald hinauszulaufen und sich dort der Musik hinzugeben... Ein definitiver Anspieltipp der härteren Sorte ist sicher "Wartunes" (trotz dem Titel), der wohl auch die technischen und musikalischen Fortschritte, die Suidakra in der Zwischenzeit gemacht haben, am besten herausstreicht. Die Kombination von Keyboardfläche und getriggertem Drum (ja, es kann auch positiv auffallen) in diesem Stück ist beinahe suchterregend und die Gitarrenduette die darauf folgen unterstreichen die Qualität dieses Songs mehr als genug. Als weiterer abwechslungsreicher Anspieltipp gilt ebenfalls "Dragonbreed", in dem Suidakra Akustikpassagen mit dunklen Hymnenklängen verbinden. Der Gesang zeichnet sich durch das ganze Album durch abwechslungsreiche Verwendung aus, so wird gesungen, gekreischt (niemals so, dass man das Gefühl hätte, einem Maniac begegnet zu sein) und erzählt.
Suidakras "The Arcanum" ist alles in allem ein gelungenes Schwarzmetal Album, gewürzt mit Folkklängen und keltisch anmutenden Harmonien. Einziger Schmerzpunkt ist, dass keiner der durchaus kreativen Songs das Zeug zu einer neuen, ohrwurmverdächtigen Black Metal Hymne hat... Doch wer Abwechslung möchte von satankreischenden Pandabären und samplersüchtigen Psychometallern, sollte bei diesem von alten Zeiten und Sagen inspirierten Schmankerl auf jeden Fall zugreifen.
Spielzeit: 41:36
Trackliste
1. Wartunes
2. Last Fortress
3. Dragonbreed
4. Rise of Taliesin
5. Rest in Silence
6. Fates of Nevermore
7. Serenade to a Dream
8. The Arcane Spell
9. The one Piece Puzzle (Cover von Skyclad)
Das ruhigere akustische "Rise of Taliesin" erinnert daran, dass es trotz der neuen Black Metal "Technologie" (man höre sich nur die heutigen Scheiben von Troll, Mayhem oder The Kovenant an) auch noch gute Stücke mit einer unverzerrten Gitarre geben kann. Diese "natürlichen" Teile ihrer Songs untermalen Suidakra ausserdem noch mit Flötenklängen - eine Mischung, die selbst bei Regen dazu zu motivieren mag, in den Wald hinauszulaufen und sich dort der Musik hinzugeben... Ein definitiver Anspieltipp der härteren Sorte ist sicher "Wartunes" (trotz dem Titel), der wohl auch die technischen und musikalischen Fortschritte, die Suidakra in der Zwischenzeit gemacht haben, am besten herausstreicht. Die Kombination von Keyboardfläche und getriggertem Drum (ja, es kann auch positiv auffallen) in diesem Stück ist beinahe suchterregend und die Gitarrenduette die darauf folgen unterstreichen die Qualität dieses Songs mehr als genug. Als weiterer abwechslungsreicher Anspieltipp gilt ebenfalls "Dragonbreed", in dem Suidakra Akustikpassagen mit dunklen Hymnenklängen verbinden. Der Gesang zeichnet sich durch das ganze Album durch abwechslungsreiche Verwendung aus, so wird gesungen, gekreischt (niemals so, dass man das Gefühl hätte, einem Maniac begegnet zu sein) und erzählt.
Suidakras "The Arcanum" ist alles in allem ein gelungenes Schwarzmetal Album, gewürzt mit Folkklängen und keltisch anmutenden Harmonien. Einziger Schmerzpunkt ist, dass keiner der durchaus kreativen Songs das Zeug zu einer neuen, ohrwurmverdächtigen Black Metal Hymne hat... Doch wer Abwechslung möchte von satankreischenden Pandabären und samplersüchtigen Psychometallern, sollte bei diesem von alten Zeiten und Sagen inspirierten Schmankerl auf jeden Fall zugreifen.
Spielzeit: 41:36
Trackliste
1. Wartunes
2. Last Fortress
3. Dragonbreed
4. Rise of Taliesin
5. Rest in Silence
6. Fates of Nevermore
7. Serenade to a Dream
8. The Arcane Spell
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Wir sind ja so schlimm neutral, wir haben gar keine Feinde mehr.