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FALKENBACH: Heralding the Fireblade

CD-Review vom 14.11.2005   drucken senden

cdreview - FALKENBACH: Heralding the FirebladeEine Brandung. Leise, verstohlen nähern sich die ersten Klänge von "Heralding - The Fireblade", nur um kurz darauf die ganze Sturmgewalt von FALKENBACH zu entfesseln. Ja, es ist wieder Zeit für majestätische Klänge aus dem Hause FALKENBACH. Dieses Mal war es kein sechs Jahre dauerndes, banges Warten wie anno 2003 auf "Ok Nefna Tysvar Ty". Dennoch umranken Besonderheiten das neue Werk, denn "Heralding - The Fireblade" ist jung und alt zugleich und unternimmt eine akustische Retrospektive in die frühesten Tage des Einmann Pagan/Black Metal Projektes.

Frisch und leidenschaftlich klingen diese alten Kompositionen und deutlich haftet an ihnen der mächtige Geist des Debüts "...en their medh riki fara". Dementsprechend dominant sind die schwarzmetallischen Elemente auf dem neuen Album, welche die vergangenen rohen FALKENBACH-Zeiten in ihrem Atem tragen und wehmütig heraufbeschwören. Mit von der Partie sind jedoch auch die hypnotischen, cleanen Gesänge (wie man sie in ähnlicher Art und Weise von SATYRICONs "The Shadowthrone" kennt), welche einen nicht mehr loslassen, bis man sich ihrer Macht ergibt und sich tief berührt davon in ihre Welten entführen lässt. Stampfend, schleppend oder mit getragener Würde mahlen sich die Kompositionen in die Seele des Hörers. Stets regiert die Leidenschaft, in jeder Note schwingt pure Emotion mit, komme sie von einer folkigen Geige (wie in "Heralder") oder einer verzerrten Gitarre. Wie schon bei früheren FALKENBACH-Werken kommt zudem der Gedanke auf, dass hier der perfekte Soundtrack für die Edda und die altisländischen Sagas komponiert wurde.

Fazit: Mit "Heralding - The Fireblade" ist FALKENBACH ein wahrlich bewegender Rückblick gelungen, der einen nicht mehr loslässt und einen so gefangen hält, dass die Worte zur Beschreibung des Gehörten nicht mehr fließen mögen. Einfach zum Heulen schön.

Veröffentlichungstermin: 25.11.2005

Spielzeit: 41:56 Min.

Line-Up:
Vratyas Vakyas: Vocals, Gitarren, Bass; Kompositionen, Texte

Gastmusiker
Boltthorn (VINDSVAL): Drums
Hagalaz (VINDSVAL): zusätzliche akustische Gitarren
Tyrann (VINDSVAL): zusätzliche akustische Gitarren

Produziert von Vratyas Vakyas, Patrick Damiani
Label: Napalm Records

Homepage: http://www.falkenbach.de


Tracklist:
1. Heathen Foray
2. Of Forests Unknown
3. Havamal
4. Roman Land
5. Heralder (Neuaufnahme, ursprünglich als Bonus auf "...En their medh riki fara")
6. Laeknishendr (Neuaufnahme, ursprünglich auf "...En their medh riki fara")
7. Walkiesjar
8. Skirnir
9. Gjallar (Neuaufnahme, ursprünglich auf "Skinn Av Sol Valtiva"-Demo)




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