WACKEN OPEN AIR: Der Festivalbericht 2004

Freitag, 06.08.2004
ORPHANAGE | MNEMIC | CATHEDRAL | ARCH ENEMY | WEINHOLD |
BRAINSTORM | MAYHEM | GRAVE DIGGER | KOTIPELTO | DIO | ELÄKELÄISET | DORO / WARLOCK | AMON AMARTH
Samstag, 07.08.2004
MYSTIC PROPHECY | DEATH ANGEL | UNLEASHED | ANTHRAX | CANNIBAL CORPSE | NEVERMORE | HYPOCRISY | THUNDERSTONE | CHILDREN OF BODOM | SAXON | SATYRICON / NOCTURNO CULTO | J.B.O.

Fünfzehn Jahre WACKEN OPEN AIR. Wenn man sich die Entwicklung des Festivals einmal vor Augen führt, bleibt nur zu sagen: Respekt! Den Wacken-Machern Sheree Hesse, Thomas Jensen und Holger Hübner ist es beim 15-jährigen Jubiläum gelungen, ein Festival auf die Beine zu stellen, das tadellos organisiert war und das uns, also dem vampster-Team, so viel Spaß wie schon lange nicht mehr gemacht hat. Und bevor wir uns mit langen Vorreden aufhalten stürzen wir uns einfach mitten ins Getümmel und beginnen mit...
ORPHANAGE
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Lange, lange hatte man nichts von ORPHANAGE gehört. Vier Jahre lagen zwischen dem 2000er Album Insane und dem aktuellen Album Driven, dazwischen gab es nur eine kleine Toursingle als Lebenszeichen. Doch die Band hat eigentlich nichts verlernt: Frisch, hoch motiviert und recht professionell präsentierten sich die Niederländer auf dem Wacken 2004. Besonders Sänger George Oosthoek freute sich wie ein kleines Kind über die zahlreich erschienenen Festivalbesucher, die die undankbare Opener-Position der Niederländer schnell vergessen machte.
ORPHANAGE waren als Weckkommando eine gute Wahl. Statt das Festivalgelände in Schwulst und Schmacht zu legen, gab es auf der Bühne eine Energie geladene Performance mit viel, viel Power - da rieb man sich doch gerne die letzten Schlafsandkörnchen aus den Augenwinkeln, um auch wirklich alles zu sehen. Denn zumindest Sänger George war nicht zu stoppen, zog Grimassen, schäkerte mit dem Publikum und lieferte nebenbei eine astreine Gesangsleistung ab. Das konnte man von Sängerin Rosan van der Aa nicht behaupten. Nett anzusehen im Lackdress, gestikulierte sie ziemlich unbeholfen und lag mit ihrer Stimme ein ums andere Mal ziemlich daneben. Höhepunkt war die deutsche Version von "At the mountains of Madness", die komplett auf Deutsch gesungen wurde. Ein guter Song und eine nette Geste der Holländer! ORPHANAGE waren zwar in der Versenkung verschwunden, ganz weg vom Fenster sind sie noch nicht. Mit ihren orientalisch angehauchten Melodien zeigten sie dem Wackener Publikum, dass Gothic Metal auch 2004 noch lebt und nicht zwangsläufig auf purem Kitsch bestehen muss. Weiter so.
MNEMIC
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Es hat, zumindestens für Zuschauer wie mich, einen Vorteil, wenn Bands schon um 11.00 morgens auf die Bühne müssen: Es ist noch nicht so verdammmt voll. Da das diesjährige Wacken in diesem Sinne sowieso alle Grenzen zu sprengen schien, war es richtig angehm zu dieser frühen Zeit, inmitten einer (verhältnismäßig) sparlich anwesenden Menge, eine Show zu erleben. Leider, leider, war die so ziemlich der einzigste Vorteil des MNEMIC-Auftritts, denn mich hat dieser ein wenig enttäuscht. Zwar schienen direkt vor der Bühne nicht wenige Fans ihren Spaß zu haben, aber wer nüchtern und kritisch etwas weiter hinten stand wird mir vielleicht recht geben. Auf Platte konnten die Dänen ja noch ziemlich überzeugen, aber live hat ihr Sound den entschiedenen Nachteil nicht ordentlich rüberzukommen. Die Soundqualität war gelinde gesagt unterdurchschnittlich und ließ die Song unfertig und halbgar wirken. Ich behaupte einfach mal, dass der MNEMIC-typische Cyber-Future-Sound auf Platte zwar machbar ist, aber für live Auftritte denkbar ungeeignet ist. Jedenfalls konnte keines der Lieder mich richtig mitreißen oder begeistern, weder "Liquid" noch das starke "Ghost" und auch der Titeltrack vom Debüt-Album "Mechanical Spin Phenomena". Um eine spätere Uhrzeit hätte der Pegel der Zuschauer sicher für die Dänen gearbeitet, aber so war es einfach nicht genug. Vielleicht ist MNEMIC auch wirklich nur eine der Bands, die in kleineren Locations einfach besser rüberkommen.
CATHEDRAL
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Lee Dorian hat vermutlich einen DeLorian DMC12 in seiner Garage stehen. Und wenn der Fluxkompensator dieser aus amerikanischen Spielfilmen bekannten Zeitmaschine nicht kaputt ist, fährt er damit zurück in die 70er Jahre. Dort klaut er dann ein paar Songideen und das Outfit für seinen Basser. Unglaublich, was der Mann am Viersaiter trug, das Stirnband muss einfach original-alt gewesen sein. Sowas gibt es heute gar nicht mehr. Dafür gibt es heute Leute wie Lee Dorian, der heute alles gaaaaaaaanz gemütlich angehen lässt. CATHEDRAL hatten an diesem Tag offenbar selbst noch die Schlafmützen auf, denn technisch war dieser Gig nicht unbedingt einwandfrei. Machte nichts, denn so ganz gemütlich rockten sich die Herren in Form. Vollkommen unzeitgemäß und wahrscheinlich gerade deshalb so entspannt.
Quer durch die Diskographie groovten sich CATHEDRAL und nach und nach - natürlich in angemessenem Tempo - fiel auch das Publikum in den Wiege-Rhythmus ein. Und so dirigierte der Sänger mit britisch-blassem Gesicht eine wogende Menge, die von ihren Bewegungsabläufen her betrachtet, gar nicht auf ein Metalfestival passen wollte. Aber sieht man schon böse Blackmetaller im undergroundigen Shirt mit unleserlichem Schriftzug gemütlich vor sich hin wiegen? Zwischendurch verloren sich CATHEDRAL zwar etwas in ihren spontanen Jam-Einlagen, doch spätestens bei den Songs "Congregation of Sourcerers", "Ice Cold Man" und dem unvermeidlichen "Wytchfinder Gereral" war wieder alles im Lot und mehr und mehr Menschen genossen die Groove-Orgie zu High Noon.
ARCH ENEMY
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Dann waren ARCH ENEMY an der Reihe und es bestätigte sich der Verdacht, dass zahlreiche Besucher das Augenmerk ganz besonders auf die schwedischen Melodic Deather um die deutsche Frontfrau Angela Gossow gerichtet hatten - schon gegen 14:30 Uhr tummelten sich vergleichsweise viele Metalheads vor der Bühne, um keine Sekunde des Spektakels zu verpassen. Und dies sollte sich im Groben auch wirklich auszahlen: Pünktlich startete das Intro des letzten Longplayers "Anthems Of Rebellion" und kurz darauf legte das Quintett mit "Silent Wars" so richtig los - die Band entfachte ein Inferno, das sogar die unbändigen Temperaturen in der prallen Mittagssonne noch toppen konnte und die Fans reagierten mit tosendem Applaus und auch der ein oder andere Moshpit machte sich in den Menschenmassen breit.
Auch Fräulein Gossow war an diesem Tag in absoluter Bestform - gut gelaunt machte sie sämtliche Ansagen in ihrer Muttersprache, auch wenn diese ihren skandinavischen Bandmitgliedern nicht geläufig ist - und es war eigentlich schon etwas schade, dass man aufgrund des enormen Andrangs nicht noch ein paar Schritte näher an das Geschehen herankam. Umso fataler war es jedoch, dass gerade in den hinteren Rängen (Zeugen in den vorderen Reihen waren mit dem Sound restlos zufrieden) größere Probleme mit der Abmischung die Runde machten, so dominierte das Schlagzeug beim folgenden "We Will Rise" mit derartiger Intensität, dass man zeitweise seine Zweifel hatte, ob die Amott-Brüder - eines der hoffnungsvollsten Gitarrenduos der Stunde - nicht am Göteburger Flughafen schlichtweg vergessen wurden. Trotz dieser Kritikpunkte spielte die Band einen einwandfreien Gig und lieferte mit "Dead Eyes See No Future" und "The Immortal" einen weitereren Beweis dafür, das die Frontblondine auch bei den Bandklassikern sehr gut abschneidet. Nun schienen die Mühen des Mischers doch noch etwas Wirkung zu zeigen, jedenfalls konnte man nun wieder den wunderschönen und facettenreichen Twin-Gitarrensoli lauschen. Deshalb zündete das folgende "Dead Bury Their Dead" dank der erstarkten Gitarrenwand noch einmal richtig gut, auch wenn man sich im Nachhinein natürlich ärgert, nicht über die volle Länge des ansonsten wirklich eindrucksvollen Auftritts von ARCH ENEMY eine solche Transparenz erfahren zu haben. Fazit: Technisch durchwachsen, spielerisch brillant - trotzdem zeigen aber alle Daumen nach oben!
WEINHOLD
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Man sollte ehrlich sein. Und so bleibt nach dem Auftritt vom Jutta Weinhold auch nur ein mögliches Fazit: Selten habe ich gesehen, wie jemand den Platz vor der Bühne so schnell leergeräumt hat. Das Fanaufkommen war ohnehin nicht besonders groß, als die norddeutsche Sängerin die Bühne betrat.
Der ein oder andere ZED YAGO-Song ging ja in Ordnung - auch wenn die Stimme arg gewöhnungsbedürftig war. Vielleicht hätte Frau Weinhold einfach ihre Ansagen etwas kürzen sollen - denn ihr Geschwurbel von den "heiligen Feldern Wackens", "Walhalla" und den "hexischen Weibern" stieß größtenteils auf vollkommenes Unverständnis.
So gab es wenig Musik vor wenig Leuten - dafür war der Andrang an den Fess- und Getränkeständen umso größer. Am vollsten war es dem Vernehmen nach zu dieser Zeit übrigens auf dem Metalmarkt und der Händlermeile. Wer sich dort rumdrückte, verpasst einen sehr eigenwilligen Auftritt einer Frau, die sich wenig um Klischees zu scheren scheint - und damit viele Besucher in die Flucht schlug. Wenig halfen auch die Gastauftritte von Sabina Classen und RECKLESS TIDE-Gitarristin Susanne Swillus, die als "hexische Weiber" angekündigt, dramatisch zu ebenso dramatischem Songmaterial herumfuchtelten. Eine sehr schräge Angelegenheit - doch für die erste Reihe war dieser Auftritt offenbar ein Ereignis. Allerdings auch wirklich nur für die erste Reihe.
BRAINSTORM
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"Ich weiß, hier herrscht eine Bullenhitze - aber trotzdem sollt ihr heute alles geben. Hier geht jedenfalls keiner mehr trocken nach Hause!". Andy B. Franck, Frontmann von BRAINSTORM, scheint ganz genau zu wissen, wie man ein Publikum vollkommen unter Kontrolle bringt. Kein Wunder also, dass auch die Meute in Wacken sofort von seiner liebenswürdigen Ausstrahlung angetan war, die Shootingsstars ausgelassen abfeierte und auch mit den eingeforderten Schweißtropfen nicht zu geizen wusste - der Dauereinsatz der Wasserschläuche vor der Bühne sorgte sogar dafür, dass selbst zögerliche Zeitgenossen vollkommen durchnässt zurück zum Zeltplatz pilgern mussten. Doch nicht nur in dieser Hinsicht konnten die Schwaben die vielen Fans an diesem Nachmittag wunschlos glücklich machen: Auch in musikalischer Hinsicht überzeugte das eingespielte Quintett auf der ganzen Linie. Songs wie "Blind Suffering", "Hollow Hideaway" oder das unumstrittene Highlight "The Leading" sind nicht nur hervorragende Live-Hymnen, sie sind mittlerweile klammheimlich sogar zu Genreklassikern mutiert, was durch die grandiose Reaktion der Zuschauer unmissverständlich bestätigt wurde. Da wird im Publikum kollektiv gesungen, gesprungen und geklatscht, es werden zahllose Stagediver auf den Weg geschickt und diese müssen gehörig acht geben, die unbändigen Moshpits unversehrt zu überqueren, um anschließend von den kontinuierlich beschäftigten Securities mehr oder weniger behutsam wieder auf die Erde befördert zu werden. In punkto Stimmung und musikalischer Qualität kam also jeder Besucher absolut auf seine Kosten und BRAINSTORM haben wieder einmal bewiesen, dass sie DIE Hoffnungsträger des deutschen Power Metals sind. Besser gehts nimmer!
MAYHEM
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Hasst mich, Zerstückelt mich, verflucht mich oder lobt mich für dieses Review, es ist mir gleich. Konnten MAYHEM noch auf dem WITH FULL FORCE mit einem atmosphärischen Set (um 4 Uhr morgens) aufwarten, wo Sänger Maniac in Robe mit Kapuze erschien, so schien man den Auftritt auf dem WACKEN OPEN AIR wieder einmal gänzlich extremer gestalten zu wollen. Wahrscheinlich fiel den Jungs nichts anderes ein, ihre Show auch bei Tageslicht intensiv genug rüberzubringen. Auf jeden Fall kündigten die aufgespießten Reste von zig Schweineköpfen bereits im Vorfeld an, dass es nicht gerade harmlos zugehen würde. Als dann die Klänge des ersten Songs erklingen und Maniac mit einer theatralischen Doppelklinge die Bühne betritt, um seinem kalkweißen Gesicht die Vocals zum klirrenden Soundgewand zu entlocken, dass so gänzlich gar nicht zur tropischen Hitze passte, die zur Zeit auf dem Gelände herrschte. Die Show nahm ihren Lauf und tatsächlich fuhren anscheinend viele auf das kranke Image der Norweger ab. Maniac verletzte sich selbst mit der Klinge und posierte mit blutüberströmter Hand vor den Fans, schüttelte das tropfende Blut in die Menge oder leckt es ab. Hilfe in Form von Verband lehnte er selbstverständlich ab und zog es stattdessen vor Schweineköpfe zu liebkosen und abzuschlecken. MAYHEM ließen sich bejubeln, als Maniac die Tierreste aufspießte und einen nach den anderen ins Publikum befördert, sofern ihm dies gelang. Sobald sie ihren Weg dahin fanden, wurden sie scheinbar willig aufgenommen und sich vor der Bühne wie skurrile Stagediver zugeworfen. Sorry, Leute, aber Image und tatsächliche Abartigkeit sind zwei Paar Schuhe. Ach, da hat noch Musik stattgefunden? Die war sicher für viele Nebensache, wahrscheinlich einschließlich der Band selbst. Für mich nicht nur indiskutabel, sonder auch ein völlig inakzeptabler Auftritt. Ende.
GRAVE DIGGER
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Obwohl sie zweifelsohne zu den bekanntesten Acts des Festivals zählten, war bei den Teutonen-Metallern GRAVE DIGGER an diesem Spätnachmittag deutlich weniger Andrang als sonst - da gibt es auch leider keine Ausreden, zumal zur Zeit des Auftritts keine einzige Parallelveranstaltung auf dem Plan stand und somit niemand den Totengräbern letzteren durchkreuzen konnte.
Nichtsdestotrotz wurde der komprimierten Zuhörerschaft ein recht fettes Best Of-Set geboten. Boltendahl und Co. boten einen Querschnitt durch sämtliche Schaffensphasen und konnten dabei sogar noch ein wenig überraschen, indem sie endlich wieder "Battle Of Bannockburn" ins Set integrierten und somit auch für den ersten Höhepunkt sorgten. Der zweite war auch ziemlich schnell gefunden, denn "Rebellion" lud weniger zum Marschieren als zum kollektiven Crowdsurfen ein - da gerät auch der nach wie vor live schwächelnde Chorus fast schon in Vergessenheit, die mehrstimmigen Chorgesänge der Studioversion kann die Band jedenfalls nicht adäquat umsetzen. Ansonsten konnte man eigentlich nicht besonders viel an den Totengräbern herumnörgeln: Die Band ist momentan wirklich sehr eingespielt, die Riffs werden punktgenau, die Soli messerscharf an den Mann gebracht, auch wenn Herr Schmidt an der Klampfe meist ziemlich steril auf der Bühne herumgeistert. Da man aber an diesem Tag keinen DVD-Mitschnitt wie beim Auftritt vor drei Jahren geplant hatte, verzichtete man auf diverse Show-Einlagen, schließlich hatte man das Publikum trotzdem felsenfest im Griff. Dennoch hatte man nach dem Konzert einen ziemlich zwiespältigen Eindruck: Für GRAVE DIGGER-Neulinge war dieser Auftritt also ein großartiger Stimmungsmacher und der perfekte Anreiz, sich alsbald ein Album seiner neuen Lieblinge zuzulegen, für die Veteranen (welche durch die reichliche Live-Präsenz der Combo wohl eindeutig in der Überzahl waren) wurde allerdings auf der Bühne etwas zu wenig geboten - die Band muss bei allem Respekt einfach aufpassen, auf Dauer nicht zu berechenbar und unspektakulär zu werden.
KOTIPELTO
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Dann war es Zeit für den Ex(?)-STRATOVARIUS -Frontmann Timo KOTIPELTO , sich erstmals nach den Streitigkeiten seiner Hauptband mit seinem Solo-Projekt in deutschen Landen zu präsentieren. Da der finnische Blondschopf mit seiner jüngsten Veröffentlichung "Coldness" bisher nicht die erwarteten Erfolge verbuchen konnte, sollte er sich diesen Auftritt eigentlich ganz besonders zu Herzen genommen haben, schließlich bietet sich bei einem Festival dieser Größenordnung in punkto Publicity eine recht viel versprechende Option und kurz vor dem Auftritt versammelten sich auch entsprechend viele Leute vor der Party-Stage. Doch schon nach wenigen Minuten wurde es klar, in welche Richtung sich die Laune der Besucher entwickeln würde: Auch wenn sich KOTIPELTO mühten, etwas Dynamik in ihr Set zu packen und mit "Seeds Of Sorrow" zeitweise ziemlich flink, mit "Waiting For The Dawn" auch etwas gediegener zu Werke gingen, so zog es das schrumpfende Publikum früher oder später doch eher vor, die Gunst der Stunde für ein spontanes Abendessen zu nutzen, weshalb man an der angrenzenden Essensbude sein Geld lieber in eine saftige Bratwurst investierte, als seine Aufmerksamkeit in einen zumindest zu Beginn etwas schwerfälligen Auftritt.
Und man konnte sich sehr viel Zeit mit dem Verzehr lassen, denn KOTIPELTO spielten insgesamt mehr als eine Stunde und somit spürbar zu lange, was viele Gäste auch zu bemängeln wussten. So richtig in Fahrt kamen diese eigentlich erst wieder, als man plötzlich mit großem Erstaunen eine vertraute Melodie vernahm und sich ehe man sich versah in einer großartigen Interpretation des QUEENSR YCHE-Klassikers "I Don´t Believe In Love" befand - plötzlich kehrte die gute Stimmung dann doch wieder zurück und somit konnte das folgende "Take Me Away" den bisher größten Applaus für einen KOTIPELTO Song ernten - die Band schien jedoch schon zu fürchten, dass dies schnell wieder abreißen könnte. Jedenfalls schüttelte man im Eiltempo gleich den nächsten Coversong aus dem Ärmel, dieses Mal war es der STRATOVARIUS-Hit "S.O.S.", der durch den Originalsänger natürlich auch ziemlich nah an der Vorlage klebte, dennoch oder gerade deswegen aber regelrecht abgefeiert wurde. "Reasons" - einer der stärksten KOTIPELTO-Songs - beendete dann den strittigen Auftritt noch mit einem letzten Paukenschlag, jedoch war man sich im Nachhinein absolut einig, dass diese Band zumindest in der momentanen Form einfach wenig Zukunftsperspektive hat. Um an die STRATOVARIUS-Erfolge anknüpfen zu können, werden sich Herr KOTIPELTO und Konsorten also noch gehörig steigern müssen.
DIO
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Offenbar zog es mehr Leute zu DESTRUCTION als zur lebenden Legende. Selbst schuld, denn wer DIO an diesem Abend nicht gesehen hat, hat eine einmalige gute Performance des kleinen Mannes mit der großen Stimme verpasst. Ronnie James war gut in Form und extrem motiviert - und das obwohl er mehr Jahre auf dem Buckel hat wie manch komplette Band. "King Of Rock n Roll" war zwar als Einstieg etwas hoch gegriffen - doch die Skepsis legte sich schnell. Auch beim Publikum, denn alles, was DIO auf der Bühne machte, wurde euphorisch bejubelt. Nach "Sign of the Cross" folgte auch schon ein Drumsolo. Glücklicherweise recht kurz gehalten. Ist halt noch alles alte Schule, was der Brite macht - und dazu gehört eben auch ein Schlagzeugsolo. Ob es das Publikum nun hören will oder nicht.
Es ist kaum zu glauben, wie gut DIO noch bei Stimme ist. Es passte einfach alles zusammen, eine spielfreudige Band, klassische Songs - die im Gegensatz zu vielen anderen so genannten Klassikern nicht tot gespielt sind, weil sie immer und überall laufen und eine tolle Lightshow, die in der einsetzenden Dämmerung wunderbar zur Geltung kam. Zurück zu den Songs: "Rainbow at the dark", "Man at the Silver Mountain" "Rock n Roll Children" flossen ineinander über - bei diesen Songs konnte man durchaus von einer ergriffenen Stimmung sprechen. DIO schob außerdem den RAINBOW -Song "The gates of Babylon" dazwischen, der sehr gut bei seinen treuen Fans angekommen ist - und auch wer mit Alt-Herren-Vereinen wie RAINBOW nicht viel anfangen kann, musste zugeben, dass der Track - wie auch "Man at the Silver Mountain" - eine Klasse für sich ist. Spätestens beim Pflichtprogramm "Holy Diver" und "Heaven and Hell" war das Publikum kaum zu bremsen und der kleine Mann auf der Bühne mit dem Riesencharisma sah gerührt über die Menge. Ein toller Auftritt: DIO machte zu keiner Sekunde den Eindruck eines alternden Rockers, der seine Songs zum x-ten Mal spielt, weil es eben erwartet wird. Und auch wenn er klammheimlich vielleicht doch lieber neue Songs spielen würde - vom aktuellen Album schaffte es gerade "The Eye" auf die Setlist - so zelebrierte er voller Inbrunst und Leidenschaft eine zeitlose Rockshow mit vielen, vielen Klassikern.
ELÄKELÄISET
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Von einem ernsthaften Auftritt eines Klassemusikers ging es nahtlos über in Anarchie und Alkoholdunst. ELÄ KELÄISET baten zum Tanz.
Die Finnen sind ja mittlerweile schon fast Stammgast auf dem Wacken Open Air und die Beliebtheit der Band steigt und steigt. Kein Wunder, denn die wie immer gutgekleideten Herren sind anpassungsfähig und respektieren die Wünsche des Publikums. "Was wollen Sie hören? "Was für Musik wollen Sie hören?" ist zwar grammatisch eigentümlich formuliert, zeigt aber, dass ELÄKELÄISET ihr Publikum ernst nehmen. Vielleicht. Denn so genau weiß man ja nie, was die Band zwischen den Songs redet. Es sei denn man spricht fließend finnisch. Vermutlich verpasst man einiges, denn ELÄKELÄISET nutzen gerne aus, dass man sie nicht versteht und stellen interessante Theorien über das Publikum auf. Dafür ist ihre Musik überall und auch in jedem Alkoholisierungsgrad verständlich. Ein Vier-Viertel-Takt und die ein oder andere bekannte Melodie drüber - fertig ist das Erfolgsrezept. Verhumppt wurden dieses Mal "Living On A Prayer", "Wings of Change" oder "Smoke on the water". Stürmisch gefordert wurde "Humppalakki" - obs am Song an sich liegt oder eher daran, dass man sich wenigstens den Titel ganz gut merken kann, will ich nicht beurteilen. Die JUDAS PRIEST-Adaption gab es jedoch vorerst nicht zu hören. Dafür "Running Free" - aber nicht in der bekannten Humppa Version, sondern als obskuren Folk-Song. Macht nix, ELÄKELÄISET rocken immer. Das Publikum rockte mit, verbrüderte sich spontan und tränkte den Boden mit Bier. Zum Schlucken kam kaum jemand - zwar hatten sich fast alle im Voraus mit entsprechenden Vorräten ausgestattet, doch im kollektiven Pogo-, Polonäise- und Wanktanz bleiben die Kehlen trocken. Eng wars, witzig wars und auch die Bagage auf der Bühne hatte ihren Spaß.
DORO / WARLOCK
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Doro hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen für ihren Auftritt. Jedes Jahr dieselbe Show mit ein, zwei neuen Songs zu spielen ist ja auch öde. Fürs Publikum - und vermutlich auch für die Musiker. Deshalb stand 2004 die WARLOCK Besetzung von 1986 auf der Bühne, ergänzt um klassische Musiker und Gastauftritte. WARLOCK-Songs wie "I rule the Ruins" wurden neu verpackt und als Schleifchen obendrauf gabs Unterstützung vom Orchester. Ein gelungenes Experiment, denn die kleine Frontfrau hat genug Power, um auch den getragenen Arrangements den nötigen Pfeffer zu geben.
Zwischendurch gab sich außerdem als "Special Guest" BL AZE BAILEY die Ehre. "The Trooper" und "Man on The Edge" gab es als Duett - mal was anderes und durchaus gefällig. "Deep inside my Heart" und "Für Immer" trieben den Fans die Tränen in die Augen - und so mancher wischte sich verstohlen die Feuchtigkeit von den Wangen. Dass die Balladen mit Orchesteruntermalung umso dramatischer klingen, versteht sich von selbst. Doch diese Versionen waren wirklich etwas Besonderes.
Besonders ist auch dass Frau Pesch in all den Jahren nichts von ihrer Bühnenpräsenz verliert. Mir würde nicht im Traum einfallen, ein WARLOCK- oder DORO-Album zuhause aufzulegen. Doch live ist sie immer gut - und dabei ist egal, vor wie vielen Leuten sie spielt. Ob man auf dem Wacken nun Ansagen unbedingt fast ausschließlich auf Englisch machen muss, ist Geschmacksache. Als Gruß an de vielen, vielen Gäste aus dem Ausland ist es aber mit Sicherheit eine nette Geste. Übrigens, alle die unbedingt "Humppalakki" hören wollten, kamen jetzt auf ihre Kosten. Doro spielte "Breaking The Law".
Die von nahezu allen Anwesenden mitgebrüllte Hymne "All we are" beendete einen guten Gig, der sich endlich mal vom üblichen DORO-Festival-Programm unterschied.
AMON AMARTH
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Was war das denn? Bislang war ich der festen Überzeugung, dass AMON AMARTH eine der besten Livebands überhaupt sind. Ich dachte, die Schweden könnten live gar nicht schlecht sein. In etlichen Diskussionen hab ich sie verteidigt. Wachgehalten habe ich mich bis um 2 Uhr nachts. Und wozu? Um zu sehen, dass ich mich getäuscht habe. Denn was AMON AMARTH in dieser Nacht auf der Bühne boten, war weit entfernt von den üblichen Triumphmärschen. Vielleicht waren sie müde, vielleicht betrunken, vielleicht schlecht gelaunt. Vermutlich alles zusammengenommen und dazu noch erkältet und hungrig. Im Publikum machte sich bereits beim Opener "Victorious March" Skepsis breit - kein Wunder, denn so lahm hat man die Schweden noch nie gesehen. "Stabwounds in our Back", "Fate Of Norns", "Death In Fire" oder "Bleed for the ancient Gods", "Vs the world" - an der Songauswahl hat es nicht gelegen. Der Sound war mies, doch auch daran scheiterte der Abend nicht. Es lag an den Musikern: Doch Johann Hegg wirkt müde und langsam. Statt ihr sonst übrliches, eindrucksvolles Synchronpropellerbanging vorzuführen, schlichen die Gitarristen nur auf der Bühne umher. Der donnernde Schlagzeugbeat war zu stolprigen Geklapper verkommen. Mir Müh und Not retteten sich Amon AMARTH über ihre Spielzeit - eine kleine Steigerung war mit viel gutem Willen ab der Setmitte zu spüren. Doch da war es zu spät. Von unbändiger Wikinger-Power war in dieser Nacht nichts zu sehen.
Samstag
MYSTIC PROPHECY
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Mit "Regressus" konnten die deutsch-griechischen Power-Metaller MYSTIC PROPHECY im letzten Jahr mächtig für Furore sorgen und man ernannte die Band schnell zu den Hoffnungsträgern der Szene. Dies war schließlich nicht ganz unbegründet, konnte der Longplayer doch mit technisch brillantem Liedgut und einer gehörigen Portion an Eigenständigkeit aufwarten - deshalb war man am frühen Wackener Mittag auch ziemlich erpicht darauf, die Combo endlich einmal live erleben zu können. Und dies wurde von der Band auch entsprechend belohnt, als sie sich pünktlich mit dem starken "Night Of The Storm" im Gepäck auf der Bühne einfand und mit einem überraschend heftigen Soundgewitter für haufenweise offene Mäuler sorgte. Neben dem transparenten Sound konnte man dem Quintett auch in spieltechnischer Hinsicht absolut nichts ankreiden und es bestätigte sich einmal mehr, dass der mehrfach ausgezeichnete Gitarrero Gus G. berechtigterweise zu den großen Nachwuchstalenten zählt - neben MYSTIC PROPHECY ist Gus schließlich auch bei DREAM EVIL und NIGHTRAGE tätig und leistet auch dort ein überdurchschnittlichen Job. Auch Sänger R.D. Liapakis - an diesem Tag erinnerte sein Outfit mit Sonnenbrille und ungewohnter Kopfbedeckung nicht wenig an SCORPIONS -Fronter Klaus Meine - war in bester Singlaune und leistete sich nicht den kleinsten Aussetzer. Erstaunlich ist zudem die Tatsache, dass er live noch einen ganzen Tacken kräftiger und kerniger als auf den beiden Studioalben wirkt, was dem Gesamtsound eigentlich nur zugute kommt. Schade ist nur, dass das Spektakel leider schon nach einer halben Stunde gezwungenermaßen beendet wurde, die Band hätte nämlich problemlos eine doppelte Spielzeit absolvieren können. Mit "Burning Bridges" lieferte man dann noch einen kleinen Ausblick auf die demnächst erscheinende Langrille und da das Stück dem übrigen Liedgut wirklich in nichts nachstand, wird der nächste Release mit ungetrübtem Optimismus erwartet...
DEATH ANGEL
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Mark Osegueda ist ein ziemlich guter Frontman. Um diese Erkenntnis kommt man einfach nicht rum. Der gute Mann ist fit, hat Ausstrahlung und machte auch den Auftritt beim Wacken zum Erlebnis. Im weit ausgerissenen T-Shirt - man soll den Erfolg des Workouts ja auch sehen - hetzte er von einer Seite der Bühne zur anderen, reckte sich in die Höhe, kauerte am Boden und ließ dabei immer seine Gesangspower hören. Auch der Rest der Band stand ihm in nichts nach und so herrschte lebhaftes Gewusel auf der Bühne. Der DEATH ANGEL-Auftritt schient viele zu interessieren und so fanden für die Zeit ziemlich viele Besucher zum Frühstücksappell vor der Bühne ein. "Same Old Story", "Man without anguish", "Thicker Than Blood", "I will sit down while you die" und der Rausschmeißer "Kill as one" wurden dankbar angenommen.
Allerdings hätte Osegueda auf der Bühne vielleicht nicht unbedingt einen kräftigen Schluck aus der Gin-Flasche (war doch Gin, oder?) zum Frühstück nehmen sollen, denn seine Ansagen waren etwas dick aufgetragen: "Alle sagen, dass Wacken sei das coolste Festival. Sie haben recht!" Dabei hätte er es gar nicht nötig gehabt, sich so beim Publikum einzuschleimen. DEATH ANGEL haben auch so überzeugt - allerdings haben sie gegen die Kollegen von ANTHRAX im Direktvergleich dann doch den Kürzeren gezogen. Denn DEATH ANGEL waren gut. ANTHRAX waren unfassbar.
UNLEASHED
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Da DEICIDE ihren Auftritt in Wacken abgesagt hatten, sprangen kurzerhand die schwedischen Ur-Deather UNLEASHED ein - kein Problem, denn die Band ist ja nicht nur auf dem Papier ein mehr als adäquater Ersatz, sie konnte zudem durch ein hohes Maß an Spiellaune positiv überzeugen. "To Asgard We Fly" markierte den Beginn einer großartigen Stunde Wikinger-Deathmetals, die ihren Platz allerdings - wie es ja in diesem Jahr bei einigen Hochkarätern war (DEATH ANGEL, ARCH ENEMY oder auch NEVERMORE sind nur ein paar Beispiele) - wieder einmal viel zu früh in der Running Order wieder finden musste. Trotzdem ließ sich das Quartett durch diesen Umstand nicht unterbuttern, sondern zelebrierte in der glühenden Mittagssonne ein klasse Best Of-Programm, das alle bemerkenswerten Songs der Bandhistory in sich vereinte. Neben Klassikern wie "Berserk", "The Immortals" oder auch "Death Metal Victory", welches sich dank der Publikumsspielchen auch zum erwarteten Stimmungshighlight entpuppte, gab es sogar noch Platz im Set für eine kleine Überraschung: ULEASHED performten den DE ATH-Song "Evil Dead" und auch hier war die Resonanz im Publikum extrem hoch und es wurden musikalisch keine Gefangenen gemacht. Nach einer halben Stunde fand man dann auch endlich Zeit, sich den etwas neueren Stücken zu widmen, weshalb die Band zunächst das bejubelte "Hell’s Unleashed" abfeuerte und schließlich auch mal zumindest einen einzigen Song vom aktuellen Album "Sworn Allegiance" zum Besten gab. Der Opener "Winterland" war diesbezüglich eine ausgezeichnete Wahl und musste sich glücklicherweise auch vor keinem anderen Klassiker verstecken - leider kam man nicht in den Genuss, noch mehr Material von der neuen Langrille begutachten zu dürfen, aber Sänger Johnny kündigte an, dass sich dies bei der kommenden Tournee selbstverständlich ändern würde. Nach dem abschließenden "Into Glory Ride" hatte man mit dem erstklassigen Auftritt eigentlich schon abgeschlossen, doch die Wikinger entschlossen sich, noch drei (!) weitere Zugaben - namentlich "Victims Of War", "In The Name Of God" und "Before The Creation Of Time" - auf die immer noch hungrige Meute loszulassen, bevor sie sich endgültig auf ihre liebenswürdige Art verabschiedete. Daumen hoch für UNLEASHED!
ANTHRAX
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Das beliebte Diskussionsthema "Wer ist der coole ANTHRAX -Sänger?" hat eine neue Facette. Denn nach diesem Auftritt müssen sich Bush-Kritiker eine neue Argumentation überlegen. An seiner Performance war nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Im Gegenteil. In strahlendem Sonnenschein zauberten die Amis ihren Fans ein ebenso strahlendes Lächeln auf das Gesicht. Das war rundum gelungen, was Scott Ian und seine Mitstreiter hier auf die Bühne brachten. Mit richtig fettem Sound legten die Bermuda-Fans los und bereits beim Opener "N.F.L." brüllte das Festivalgelände mit. Der Energieaustausch zwischen Bühne und Publikum funktionierte für eine Stunde reibungslos - Fans und Musiker stachelten sich gegenseitig an. Mit dem Erfolg, denn am Ende des Sets kochte die Wiese. Dazwischen gab es "Got The Time", "Caught in a mosh", "Sane Home", "Antisocial", "Indians", Uralt-Kamellen wie "Deathrider" vom ersten Album "Fistfull of Metal" und "State of Euphoria". Das volle Klassikerprogramm - das mehr als nur dankbar angenommen wurde. Und da Songs wie "Antisocial" ohnehin jeder kennt, tobte die Menge - Bush sah sich das nicht lange an und sprang in die erste Reihe, um den Fans ganz nah zu sein. Bush gab den alten Songs unglaublich viel Power und Ausdruck. Und mit jedem Stück tobten die Fans ein wenig mehr - die Band, die bestimmt schon viel gesehen hat, stand fassungslos auf der Bühnen und konnte sich gar nicht genug freuen über so viel Begeisterung. War aber auch ein Spitzenkonzert.
CANNIBAL CORPSE
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Zu oft gesehen? Vielleicht. CAN NIBAL CORPSE sind ja ständig unterwegs. Auch auf dem Wacken machten die Amis Halt - und sie machten das, was sie am besten können: Sie spielten ein Set, das ohne Überraschungen war. Das einzig Auffallende war die extrem hässliche Armbanduhr von George Corpsgrinder Fischer. Solche Chronographen sieht man sonst nur als Handgelenken von Rentnern in Gelsenkirchen. Nach zwei neuen Songs, widmete er "Fuck with a knife" allen anwesenden Damen im Publikum. Einen ähnlich langen Bart haben auch die unablässigen Rufe nach "Hammer Smashed Face", das CANNIBAL CORPSE ja nicht spielen dürfen, weil… Ich spar mir die Erklärung, ist schließlich alles hinlänglich bekannt.
Bekannt ist auch die Ansage vor "They Deserve to die": "Next Song is a Fuck off to censorship". Dazwischen gab es "Bloodthirst", "Dorment Bodies Bursting", "Gallery of Suicide", "Pit of Zombies" und "Wretches Spawn". Zwischen den Songs herrschte entsetzlich viel Leerlauf, offenbar setzte die Hitze auch den Musikern zu - oder sie langweilen sich mittlerweile selbst bei der Songauswahl.
Wie auch immer, sobald sie dann endlich einen Song angefangen hatten, war die Welt auch in Ordnung - da passte jedes Riff, jeder Urlaut aus Fishers Kehle. Wäre ja auch schlimm, wenn es anders wäre. Schließlich spielen CANNIBAL CORSPE immer dasselbe. Zum Beispiel noch "Staring in The Eyes Of The dead" und "Devoured By Vermin". Ein Auftritt mit Höhen - den einzelnen Songs - und Tiefen - die langen Zeiten zwischen den Songs, in denen die Musiker keinen Kontakt zum Publikum aufnahmen und auch sonst nichts unternehmen, was aus dem Showallerlei etwas besonderes gemacht hätte.
NEVERMORE
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Wohl kaum eine Band wurde derartig herbeigesehnt wie die amerikanischen Power Metal-Götter NEVERMORE , jedenfalls waren schon eine Viertelstunde vor Beginn entsprechende Sprechchöre zu hören. Klar, dass sich diese Euphorie bis ins Unermessliche steigerte, als der exzentrische Fronter Warrel Dane schließlich mit Sonnenbrille und Hut verkleidet das Publikum begrüßte und man sich nach einem eingespielten Intro auch sofort auf das Wesentliche konzentrierte. Überraschenderweise handelte es sich bei den ersten Stücken um die "The Politics Of Ecstasy"-Songs "The Seven Tongues Of God" und "This Sacrament" - jene hatte man schon längere Zeit live nicht mehr erleben dürfen, weshalb die beiden Stücke natürlich von den echten Fans umso mehr bejubelt wurden. Auch wenn sich durch die strikten Sicherheitsvorgaben in Wacken keine Leute auf der Bühne tummeln konnten, was ja ansonsten ein eindeutiges Markenzeichen der Band ist, wirkten die fünf Musiker - Gitarrist Steve Smyth ist übrigens mittlerweile fest ins Bandgefüge eingestiegen - in allen Belangen alles andere als dezimiert, das Zusammenspiel mit dem Publikum schien auch so tadellos zu funktionieren. Das absolute Stimmungshighlight war "The Heartcollector" - den Löwenanteil daran hatte aber nicht nur das geniale Musikstück, sondern auch die humorvolle Ansage Danes "The Next Song is from the "Dead Heart in a Dead World"-Album, and it starts with an H... Hammer Smashed Face!" über die nicht nur CANNIBAL CORPSE-Fans schmunzeln mussten.
Insgesamt war der Auftritt in Wacken also absolut zufrieden stellend - vergleicht man die Live-Präsenz der Band mit den übrigen Akteuren, so wird man das Gefühl einfach nicht los, dass NEVERMORE insgesamt gesehen einfach in einer anderen Liga (durch die Ausstrahlung Danes vielleicht sogar auf einem ganz anderen Planten) als der oft einfach zu vorhersehbare Rest des Festivals spielen. Das nächste Konzert kommt bestimmt...
HYPOCRISY
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Die Bedingungen waren alles andere als optimal: Brütende Hitze, kaum Schatten, eine Mischung, die in Verbindung mit Alkohol äußerst unangenehm sein kann. Zu einer solchen Zeit musste dann die schwedische Institution HYPOCRISY an den Start. Aber HYPOCRISY schaffen es eigentlich fast jedesmal wieder einen klasse Auftritt hinzulegen. Sie schaffen es allerdings auch jedesmal diesen ohne nenneswerte Überraschungen über die Bühne gehen zu lassen. Ein routiniertes Set, ein routiniertes Auftreten und ein ganzer Batzen bewährtes Liedgut, da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Der Besetzungswechel war ja nicht mehr ganz so neu, (ex IMMORTAL /ex- GRIMFIST) Drummer Horgh gehörte mittlerweile zum Inventar, auch wenn es für viele vielleicht das erste Mal war, dass sie HYPOCRISY ohne Lars Szöke sahen. Immerhin erledigte der neue Rythmusgeber seine Arbeit äußerst souverän, auch wenn ich seinen Weggang bei GRIMFIST als bedauernswert empfinde. Auf jeden Fall boten die Schweden um Peter Tägtgren eine mehr als gute Show. Peter selbst legte eine klasse Gesangsleistung hin, die wirklich kickte und der Sound stimmte auch. Liedtechnisch konzentriert man sich vor allem auf die neue Platte "The Arrival", von dem man Stücke wie "Born Dead, Buried Alive", "Eraser" oder "Slave To The Parasites" zum Besten gab. Im Ganzen gesehen setzte die Band augenscheinlich auf langsamere Nummer aus der "The Final Chapter", "Abducted" oder "Fouth Dimension"-Ära. Gerade gegen Ende wurden die Songs zumehemend langsamer und atmosphärischer. Das obligatorische "Wacken 47" durfte natürlich auch nicht fehlen und so darf man auf ein gelungenes Set zurückblicken. Und eine Überaschung gab es eigentlich doch: Peter Tägtgren war nicht einmal betrunken. Während der gesamten Show trank er Wasser und gab sogar selbst bekannt "Not even drunk" zu sein, was wohl bedeutete, dass er weniger als 10 Bier intus hatte. Aber Alkohol hin oder her, wer HYPOCRISY dieses Jahr verpasst hat ist selber Schuld.
THUNDERSTORM
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Mit "Until We Touch The Burning Sun" eröffneten THUNDE RSTONE ihr Set, auch wenn die Zuschauer bei den selbst am frühen Abend noch sehr hohen Temperaturen nicht unbedingt das Bedürfnis hatten, selbiges zu tun. Die Finnen machten ihre Sache aber dennoch ziemlich gut, versuchten stets, das schwerfällige Publikum zum Mitklatschen zu animieren und wirkten dabei auch immer sehr sympathisch. Trotzdem fühlte man sich irgendwie an den Auftritt von KOTIPELTO am Vorabend erinnert, denn auch hier wollte der Motor aufgrund des merklich unausgereiften Liedguts irgendwie nicht so recht anspringen. "Me, My Enemy" und "Break The Emotions" gehören noch zu den positiv herausstehenden Stücken, doch wurden diese schon ziemlich früh verblasen und somit hatten die fünf Musiker das Pulver für den sich wie ein Kaugummi ziehenden Rest des Auftritts schon verschossen. Großes Problem der Finnen ist es einfach, eine eigene musikalische Identität zu besitzen, jedenfalls hatte man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, die THUNDERSTONE-Welt habe irgendwelche eigenständigen Charakteristika, die man noch nicht bei mindestens zehn anderen Acts auch schon gehört hätte. Auch wenn sich diese Eindrücke tatsächlich über den gesamten Auftritt bestätigten, sei an dieser Stelle trotzdem noch gesagt, dass zumindest noch "Eyes Of A Stranger" (anders als am Vorabend war es diesmal allerdings kein QUEENSRYCHE-Cover!) und das dynamische "Forth Into Black" positiv auffielen und von sehr feiner Gitarrenarbeit zeugten.
Zugegeben, die Musiker können allesamt mit ihren Instrumenten hervorragend umgehen, doch reicht dieser Umstand alleine einfach noch nicht aus, um aus der Masse der Melodic Metal-Bands auf irgendeine Weise hervorzustechen. Mein Vorschlag: Setzt euch doch einfach mal mit KOTIPELTO zusammen in einen Proberaum und feilt ein wenig an einer eigenen Dufnote, genug Potenzial dazu habt ihr allemal!
CHILDREN OF BODOM
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Dann war es Zeit für einen der Senkrechtstarter der letzten Jahre. Schon vor zwei Jahren erfreuten sich CHILDREN OF BODOM an einer ziemlich hohen Resonanz im Wackener Publikum und seitdem dürfte sich der Bekanntheitsgrad der Finnen noch einmal im Quadrat gesteigert haben. Entsprechend viele Leute standen dann auch am Samstagabend vor der Black Metal Stage, als pünktlich um 20:45 Uhr "Hate Me" auf die Meute losgelassen wurde. Zwar war die Stimmung gleich richtig gut, doch der Sound an diesem Abend hinterließ einen zwiespältigen Eindruck. Je nach eigener Position war mindestens ein Instrument nur schwach oder überhaupt nicht zu hören. Dass dabei die Gitarren- und Keyboardfrickeleien dadurch erheblichen Schaden trugen, war natürlich ein recht großes Ärgernis, gehören diese doch ohne jeden Zweifel zu den Aushängeschildern der Band. Trotzdem ließen sich die meisten Besucher durch diese Querelen und die wie immer sehr wortkargen und monotonen Ansagen des Frontmanns Alexi Laiho - das "F-Wort" fiel mindestens so häufig wie das Wort "Schumi" bei einer Formel Eins-Übertragung - nicht weiter stören und das fröhliche Treiben nahm seinen Lauf.
Auch die Anzahl der Stage-Diver nahm stets zu und irgendwann konnte auch unser Herr Rezensent es nicht mehr unterlassen, deren Beispiel zu folgen und dabei schließlich elementare Utensilien zu verlieren, womit er bei den intensiven Publikumslaunen aber sicher nicht der einzige Pechvogel war. Klar, dass diese Betroffenen von nun an nur noch mit einem Ohr den Geschehnissen auf der Bühne folgen konnte, jedoch reichte dieser Eindruck, um beurteilen zu können, dass der Auftritt zwar überaus gelungen, trotzdem aber relativ überraschungsfrei war. Songs wie "Towards Dead End", "Lake Bodom" oder "Bodom After Midnight" hat man mittlerweile einfach schon zu oft in der Live-Setlist vorfinden müssen, während andere Großtaten der Band, wie "Deadnight Warrior", "Children Of Bodom" oder "Warheart", stets außen vor gelassen werden. Für den nächsten Auftritt sollte die Band in jedem Falle mal die ein oder andere Änderung in der Playlist vornehmen...
SAXON
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Auch SAXON sind Stammgäste auf dem Wacken. Ich gönn ihnen die Headlinerposition, schließlich haben die Briten auch schon weniger gute Zeiten erlebt und Auftritte bei Bikerfesten im Bierzelt sind bestimmt kein Zuckerschlecken. Doch das liegt zurück und mittlerweile sind SAXON wieder unter den Großen. Zu Recht, denn was die alten Männer auf der Bühne bringen, sollte auch den schärfsten Kritiker Respekt abnötigen.
Biff Byford ist ein routinierter Frontmann, doch bei aller Routine bringt er noch immer so viel Begeisterung für die eigenen Songs mit, dass man SAXON die immer gleiche Setlist nachsieht. Zumal es bei diesem Auftritt einige besondere Momente gab. Zum Beispiel als Wacken-Veranstalter Jensen bei "Strong Arm Of The law" den Bass spielte. Oder als Jörg Michael bei "747 - Strangers in The Night" hinterm Schlagzeug Platz nahm und die Drums übernahmen. Oder als Chris Caffery und Festival-Dauergast Schmier von DESTRUCTION bei "Denim & leather" mitsangen. Nicht ohne Grund lief der Auftritt unter dem Motto: SAXON & Special Guests & Friends".
Biff darf auch auf der Bühne hüpfen und so oft "fucking" sagen, wie er will. Denn er wirkt eigentlich immer ehrlich bei dem, Was er auf der Bühne tut. Schließlich landete noch der berühmte Adler - mit dem passenden Song untermalt, weitere Punkte auf der umfassenden Setlist waren "Heavy Metal Thunder", "Backs To the Wall", "Solid Ball Of Rock" und "20,000 Feet" spätestens bei 20,000 Feet konnte Byford seine Verärgerung über diverse Kameramänner und Kamerakräne, die die Show für eine DVD mitschnitten, nicht mehr verheimlichen. "Is this fucking Steven Spielberg or what? Those people came to see the show!" lautete seine Ansage an die arme Filmcrew, die doch eigentlich nur ihre Arbeit verrichtete. Bei "Dragonslayer" gab es das unvermeidliche Drumsolso - diesmal auch in der richtigen Länge, als Headliner kann man meinetwegen ein paar Minuten für eine Könnensdemonstration opfern. "Motorcycle Man" und "Princess of the night" folgten, "Crusader" und "Wheels of Steel". Schließlich holten sich die drei Wacken Veranstalter Thomas Jensen, Sheree Hesse und Holger Hübner ihren verdienten Applaus für ein schönes, gelungenes Festival ab, bevor ein guter Auftritt mit "Forever Free" endete.
SATYRICON / NOCTURNO CULTO
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Es war ja für viele eine Art historischer Moment. Es war ja für viele sogar ein Grund, die lange Anreise zum WACKEN OPEN AIR anzutreten. Und obwohl sich seit Donnerstag auf dem gesamten Gelände hartnäckig das Gerücht verbreitete, dass SATYRICON nicht spielen würden, schenkte keiner diesem so recht Glauben. Zu Recht natürlich, denn zu keiner Zeit war etwas Wahres daran, dass die Black Metaller um Satyr ihren Auftritt abgesagt hätten. Als ob das nicht genug wäre sollte ja DARKTHORNEs Nocturno Culto den Auftritt vergolden und quasi einmalig machen. Jedenfalls hatte sich eine beträchtliche Menge zu später Stunde vor der Bühne versammelt, um das Spektakel zu erleben, und als, noch während SAXON nebenan ihr Set runterleiern, das SATYRICON-Banner gehisst wurde, zerstreuten sich wohl die letzten Zweifel der Gerüchte-Gläubigen. Ich hatte eigentlich eine Show erwartet, die SATYRICON und DARKTHRONE-Material zu einer Einheit verwurstet, auch wenn ich mir nicht ganz vorstellen konnte, wie das ausehen könnte. Jedenfalls war dem nicht so, denn das Set bestand aus mehr oder weniger drei Teilen. Zuerst der SATYRICON-Teil, dann der DARKTHRONE-Teil und letztendlich der Zugabe (könnte man auch "Mother North-Teil" nennen). Der SATYRICON-Abschnitt machte den Löwenanteil aus und bot Material aus so gut wie der gesamten Schaffensphase der Norweger, auch, wenn Die-Hard-Blackmetal-Fans sicher beanstanden würden, dass zu viel Lieder der letzten Zwei Full-Lenght Alben ihren Weg auf die WACKEN OPEN AIR-Setlist gefunden haben. Der fulminante Opener "Walk The Path Of Sorrow" machte jedenfalls klar, dass es ein außergewöhnlich guter Auftritt werden würde, die geschminkten Gestalten auf der Bühne wurden in eine exzellente Lightshow gebadet und konnten so spielend die passende Atmosphäre zum apokalyptischen Soundgewandt schaffen. Es folgte mit "The Night of The Triumphator" eines der ältesten Stücke, bevor man zu neueren Dingen überging. "Angstridden", "Filthgrinder" und schließlich sogar das umstrittene, weil recht rockige und Blackmetal-untypische "Fuel For Hatred" (für mich trotzdem ein Klasse-Song). Danach gab`s mit "Forhekset" vom "Nemesis Divina"-Output nochmal auf die Mütze, bevor mit "Repined Bastard Nation" einer der Höhepunkte eingeläutet wurde (jaja, ich weiß, ist kein Blackmetal und so). Das Ende des eigentlichen SATYRICON-Blocks machte dann "Hvite Krists Død", was sozusagen den finalen Todesdstoß bedeutet. Danach kündigte Satyr an, dass ab nun Nocturno Culto die Vocals übernäme, und verdünnisierte sich auch gleich darauf an die Gitarre. Es folgt die DARKTHRONE-Packung, für viele geht es wahrscheinlich jetzt erst richtig los. Los ging es dann mit dem "A Blaze In The Northern Sky"-Opener "Kaatharian Life Code", also gleich lang und intensiv. Es folgt "The Hordes Of Nebulah" und das (für viele) allmächtige "Transilvanian Hunger" bevor der DARKTHRONE-Part mit "Under A Funeral Moon" auch schon zu Ende geht. Als Zugabe kam das obligatorische "Mother North" zum Einsatz, bei dem nun Nocturmo Culto die Gitarre übernam und ein erstklassiges Set, vor (angeblich) über 40.000 Zuschauern, sein Ende fand. Ein mehr als gelungener Höhepunkt für 15-Jährige WOA-Jubiläum!
J.B.O.
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Zu später Stunde war es dann mal wieder an der Zeit, einem Auftritt der fränkischen Ulknudeln J.B.O. beizuwohnen. In gewohnter Wacken-Tradtion schloss wieder einmal eine Spaßband das Festival - in den letzten Jahren wurde diese Ehre dem allseits bekannten ONKEL TOM Angelripper zuteil - und man war sichtlich gespannt, ob es den vier Instrumentalisten noch einmal gelingen konnte, die stark beeinträchtigten Energiereserven des Publikums wach zu rütteln. Die Band ging jedenfalls gleich in die Vollen und setzte ihren großen Hit "Verteidiger des Blödsinns" auch gleich an den Anfang des Sets, jedoch hatte man im Publikum das Gefühl, dass sich dieser Song eigentlich eher zu einem späteren Zeitpunkt voll entfaltet hätte. Auch zahlreiche weitere Songs vermittelten irgendwie den Eindruck, die Band sei ausgebremst oder schlicht und ergreifend unmotiviert und es fällt an dieser Stelle auch schwer, eine angemessene Begründung zu liefern: Vielleicht war es die Müdigkeit, die sich nach der dreitägigen Strapaze Wacken in Geblüt und Gebein zeigte, vielleicht waren aber auch die eingeschobenen Sprüche beim in die Länge gezogenen "Ein guter Tag zum Sterben" am heutigen Abend einfach zu flach geraten, auch wenn ich den Songtitel jetzt nicht unbedingt auf den Gig der Franken beziehen möchte. Schließlich gab es auch wieder die gewohnte Packung gute Laune, diesmal verkörpert durch Songs wie "Kuschelmetal", "Arschloch und Spaß dabei" oder "Glaubensbekenntnis" vom neuen Album "United States Of Blöedsinn". Negativ zu vermerken ist hierbei allerdings die Single des besagten Tonträgers, jedenfalls konnte der Death Metal-Lovesong "Gänseblümchen" keine einsamen Herzen für sich erobern, glücklicherweise haben J.B.O aber einen Live-Song in petto, der ein jedes Konzert der Band doch noch zu einem Highlight formen kann: Bei "Ein Fest" konnten dann nochmal sämtliche Leute ihre angeschlagen Stimmbänder strapazieren, für etwaige Textprobleme hat die Band ja sowieso immer ein großes Plakat auf der Bühne, und somit doch noch zufrieden die Heimreise antreten. Trotzdem sei gesagt, dass J.B.O. in ihrer Vergangenheit schon weitaus bessere Auftritte an den Mann gebracht haben - der letztjährige Auftritt von ONKEL TOM konnte da doch mehr Wackener für sich begeistern...
alle Fotos & Layout: boxhamster
WACKEN OPEN AIR im vampster-Archiv
Es wurden 398 Artikel zu WACKEN OPEN AIR im vampster-Archiv gefunden.Artikelübersicht anzeigen:
Residence Evil
WACKEN OPEN AIR 2002 - Ein Blick voraus (Der Vorab-Festival-Nachbericht) (23.07.2002)
Festival-Bericht
WACKEN OPEN AIR 1998 (21.08.2008)
WACKEN OPEN AIR: Der Festivalbericht 2007 (01.07.2008)
WACKEN OPEN AIR: Der Festivalbericht 2005 (04.10.2005)
WACKEN OPEN AIR: Der Festivalbericht 2003 (30.12.2003)
WACKEN OPEN AIR: Der Festivalbericht 2002 (20.08.2002)
WACKEN OPEN AIR 2001 (01.09.2001)
WACKEN OPEN AIR 2000 (22.08.2000)
WACKEN OPEN AIR 1999 (29.08.1999)
Multimedia
V.A.: Live At Wacken 2007 [2-DVD] (12.10.2008)
Wacken Open Air History [Buch] (20.02.2005)
News
WACKEN OPEN AIR 2012: GHOST BRIGADE bestätigt (01.12.2011)
WACKEN OPEN AIR 2011: Bericht im TV (02.09.2011)
WACKEN OPEN AIR: erste Bands für 2012 bestätigt (08.08.2011)
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WACKEN OPEN AIR 2011: Mitschnitte im TV (03.08.2011)
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WACKEN OPEN AIR 2011: mit MORGOTH (22.12.2010)
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WACKEN OPEN AIR 2011: mit JUDAS PRIEST, SODOM und STIER (08.12.2010)
WACKEN OPEN AIR 2011: mit IN SOLITUDE (06.12.2010)
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WACKEN OPEN AIR 2011: EXCREMENTORY GRINDFUCKERS spielen (01.12.2010)
WACKEN OPEN AIR 2011: Mit OZZY OSBOURNE (25.10.2010)
WACKEN OPEN AIR 2011: MAYHEM und AIRBOURNE bestätigt (22.09.2010)
WACKEN OPEN AIR 2011: mit BLIND GUARDIAN, AVANTASIA, APOCALYPTICA und SUICIDAL TENDENCIES (23.08.2010)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit THE BOSS HOSS, KATAKLYSM sagen ab (21.05.2010)
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WACKEN OPEN AIR 2010: mit ETERNAL LEGACY und zwei weiteren Bands (20.01.2010)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit GOJIRA (18.01.2010)
WACKEN OPEN AIR 2010: METSATÖLL bestätigt (16.01.2010)
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WACKEN OPEN AIR 2010: FIDDLER´S GREEN und drei weitere Bands bestätigt (28.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: IHSAHN bestätigt (27.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit CANDLEMASS und TIAMAT (25.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: EQUILIBRIUM und sieben weitere Bands bestätigt (24.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: CRUCIFIED BARBARA bestätigt (23.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit LAKE OF TEARS (22.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit KAMPFAR (20.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit ALICE COOPER (19.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: AMORPHIS bestätigt (19.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit SLAYER und PRIMAL FEAR (18.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit MÖTLEY CRÜE und EKTOMORF (17.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: IRON MAIDEN und TORFROCK bestätigt (16.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: 1349 bestätigt (15.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: DESPISED ICON bestätigt (14.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: W.A.S.P. und GRAVE DIGGER bestätigt (14.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit ENDSTILLE (11.12.2009)
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WACKEN OPEN AIR 2010: mit GHOST BRIGADE (09.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit CALIBAN (08.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit CANNIBAL CORPSE (07.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit EDGUY (06.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit STRATOVARIUS (05.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit ARCH ENEMY (04.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit DIE APOKALYPTISCHEN REITER (03.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit THE DEVIL´S BLOOD (02.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: U.D.O. bestätigt (01.12.2009)
WACKEN OPEN AIR 2010: mit IMMORTAL und CORVUS CORAX (04.08.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: ANTHRAX haben abgesagt (29.07.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: FEJD bestätigt (20.07.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: ADORNED BROOD und drei weitere Bands bestätigt (11.07.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: THIN LIZZY, MÄGO DE OZ sagen ab - SUIDAKRA spielen (01.07.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit SWASHBUCKLE (27.06.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit HEAVEN SHALL BURN (25.05.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: GRAND MAGUS und zwei weitere Bands bestätigt (22.05.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit PENTAGRAM und COHEED AND CAMBRIA (19.05.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: zahlreiche Neubestätigungen (16.05.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit ANTHRAX und ONKEL TOM (15.05.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: THE BOSS HOSS bestätigt (11.05.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit THIN LIZZY (10.05.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit VREID (04.05.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: TROUBLE und zwei weitere Bands bestätigt (03.05.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: Abschiedsshow von RUNNING WILD (18.04.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: SUBWAY TO SALLY und zwölf weitere Bands bestätigt (10.04.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: SAXON bestätigt (05.04.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: AIRBOURNE bestätigt (12.03.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit TRACEDAWN (16.02.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: HEAVEN & HELL und drei weitere Bands (12.02.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit WHIPLASH und TURISAS (25.01.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit TESTAMENT und KINGDOM OF SORROW (20.01.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: BORKNAGAR bestätigt (12.01.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: Festival ist ausverkauft (02.01.2009)
WACKEN OPEN AIR 2009: DRAGONFORCE bestätigt (19.12.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: BULLET FOR MY VALENTINE bestätigt (03.12.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: VOLBEAT bestätigt (29.11.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit NAPALM DEATH und GWAR (28.11.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: EPICA bestätigt (20.11.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit CALLEJON und AXEL RUDI PELL (14.11.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: NEVERMORE auf dem Billing (11.11.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit IN FLAMES (29.10.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: HAMMERFALL bestätigt (24.10.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit KAMPFAR und KORPIKLAANI (21.10.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: TRISTANIA und WALLS OF JERICHO bestätigt (17.10.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: mit AMON AMARTH (06.10.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: IN EXTREMO bestätigt (01.10.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: Reunionsshow von EINHERJER (30.09.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: CATHEDRAL bestätigt (27.09.2008)
WACKEN OPEN AIR 2009: MACHINE HEAD als erste Band bestätigt (19.09.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: MASSACRE spielen nun doch (14.07.2008)
WACKEN WARM UP PARTY in Dortmund mit HEADHUNTER und HOLY MOSES (08.07.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: ohne MASSACRE (02.07.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: GIRLSCHOOL und SWEET SAVAGE komplettieren Billing (20.06.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: STONE GODS spielen (10.06.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: ohne AXEL RUDI PELL (23.05.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit HOLY MOSES und MORTAL SIN (18.04.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit LAUREN HARRIS (15.04.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: STAM1NA auf dem Billing (11.04.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: MUSTASCH bestätigt (08.04.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit AVENGED SEVENFOLD (28.03.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: AIRBOURNE bestätigt (26.03.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: Festival ist ausverkauft (14.03.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit KAMELOT (10.03.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: MASSACRE bestätigt (07.03.2008)
WACKEN OPEN AIR: THE HAUNTED auf dem Billing, 60.000 Karten verkauft (06.03.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: NEGURA BUNGET und ALESTORM (29.02.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit TORTURE SQUAD (26.02.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: UNEARTH und JOB FOR A COWBOY (21.02.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit LEAVES´ EYES (12.02.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: STURM UND DRANG bestätigt (31.01.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: CYNIC, MERCENARY und MACHINE MEN (28.01.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit 3 INCHES OF BLOOD (25.01.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: SOILWORK bestätigt (23.01.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: OPETH bestätigt (20.01.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit EXODUS (16.01.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit WATAIN (10.01.2008)
WACKEN OPEN AIR 2008: GRAVE und PSYCHOPUNCH (22.12.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit ENSIFERUM (20.12.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: HEADHUNTER und VAN CANTO (19.12.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: GIRUGÄMESH bestätigt (16.12.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit AXEL RUDI PELL (14.12.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: NIFELHEIM, DESTRUCTOR und EVOCATION (14.12.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: CORVUS CORAX mit ´Cantus Buranus Teil 2´ (12.12.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: LORDI kommen (12.12.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: ENEMY OF THE SUN und WARBRINGER (09.12.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit NIGHTWISH (08.12.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: GORGOROTH bestätigt (03.12.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: PRIMORDIAL und drei weitere Bands (29.11.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit OBITUARY und SABATON (22.11.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: AS I LAY DYING auf dem Billing (22.11.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: KILLSWITCH ENGAGE bestätigt (15.11.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: AXXIS auf dem Billing (09.11.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: DREAM OF AN OPIUM EATER bestätigt (05.11.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: CREMATORY und LORD BELIAL (02.11.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit KRYPTERIA (30.10.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: EXCREMENTORY GRINDFUCKERS bestätigt (23.10.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: AT THE GATES, HATEBREED und THE BONES spielen (18.10.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: SALTATIO MORTIS bestätigt (10.10.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit CARCASS (05.10.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: Dokumentation im WDR (11.09.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: SONATA ARCTICA bestätigt (07.08.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit AVANTASIA als weiterer Headliner (05.08.2007)
WACKEN OPEN AIR 2008: mit CHILDREN OF BODOM (30.07.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: OVERKILL bestätigt (26.07.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: ausverkauft! (11.07.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: SABBAT bestätigt (05.07.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit TURISAS; IRON MAIDEN kommen 2008 (03.07.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: MAROON bestätigt (24.05.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: SUIDAKRA ersetzen VADER (22.05.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit TURBONEGRO (16.05.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: TYPE O NEGATIVE kommen, zwei Bandabsagen (15.05.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: weitere Bandbestätigungen (12.05.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: miete dein eigenes Klo (08.05.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit DIMENSION ZERO (06.05.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: BLITZKRIEG auf dem Billing (26.04.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit ANIMAL ALPHA (25.04.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: ROSE TATTOO bestätigt (23.04.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: SAHG auf dem Billing (23.04.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: LORDI sagen ab (20.04.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: AS I LAY DYING und POSSESSED (18.04.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit SUBWAY TO SALLY (15.04.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: ELECTRIC EEL SHOCK bestätigt (12.03.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit VITAL REMAINS (07.03.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: ALL THAT REMAINS bestätigt (23.02.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: DIR EN GREY bestätigt (25.01.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: ICED EARTH kommen (25.01.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: NARZISS und THE SORROW (23.01.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: LORDI und MENDEED (19.01.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit SWALLOW THE SUN (12.01.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: 1349 und CHTHONIC (11.01.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: FALCONER bestätigt (10.01.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: UNHEILIG bestätigt (05.01.2007)
WACKEN OPEN AIR 2007: SODOM mit Jubiläumsshow (23.12.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: DESTRUCTION bestätigt (21.12.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: BULLET FOR MY VALENTINE bestätigt (15.12.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit NORTHER (14.12.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: DIMMU BORGIR bestätigt (05.12.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: THE VISION BLEAK bestätigt (30.11.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit SACRED REICH (29.11.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: LACUNA COIL und BENEDICTUM (28.11.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: VADER auf dem Billing (24.11.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: MUNICIPAL WASTE bestätigt (22.11.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit DIE APOKALYPTISCHEN REITER (18.11.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit LACUNA COIL (07.11.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: DISILLUSION und NEAERA (23.10.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: LETZTE INSTANZ bestätigt (19.10.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: NAPALM DEATH und zwei weitere Acts (12.10.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: mit HEAVEN SHALL BURN (11.10.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: ENSLAVED und drei weitere Bands (10.10.2006)
WACKEN OPEN AIR: neuer Bühnenaufbau 2007, Mitschnitte bei Premiere-TV (09.10.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: STORMWARRIOR auf dem Billing (04.10.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: J.B.O. bestätigt (02.10.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: AMORPHIS, CANNIBAL CORPSE und weitere Bands (30.09.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: KAMPFAR neu bestätigt (22.09.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: HAGGARD kommen (16.09.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: MOONSPELL auf dem Billing (06.09.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: IN FLAMES bestätigt (04.09.2006)
WACKEN OPEN AIR: Dokumentation im TV (11.08.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: die ersten Bands (07.08.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: zwei Bands canceln (25.07.2006)
WACKEN OPEN AIR 2007: IMMORTAL sind Headliner (12.07.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: HELLFUELED bestätigt (27.05.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: ARCH ENEMY komplettieren Billing (05.05.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: MORBID ANGEL bestätigt (30.04.2006)
WACKEN Open Air 2006: CARNIVORE und zwei weitere Bands (24.04.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: vier neue Bands bestätigt (17.04.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: VREID und CALIBAN (29.03.2006)
WACKEN Open Air 2006: FEAR FACTORY auf dem Billing (20.03.2006)
WACKEN Open Air 2006: die nächsten fünf Acts (15.03.2006)
WACKEN Open Air 2006: OPETH bestätigt (05.03.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: MOTÖRHEAD kommen (26.02.2006)
WACKEN Open Air 2006: drei Neuzugänge (22.02.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: SCORPIONS und LEGION OF THE DAMNED (10.02.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: BATTLELORE bestätigt (02.02.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: MINISTRY bestätigt (29.01.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: SIX FEET UNDER auf dem Billing (23.01.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: AMON AMARTH und METAL INQUISITOR (19.01.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: acht neue Bands bestätigt (15.01.2006)
WACKEN OPEN AIR 2006: weitere Bands bestätigt (22.12.2005)
WACKEN OPEN AIR 2006: EMPEROR kommen (02.10.2005)
WACKEN OPEN AIR 2006: die ersten Bands (11.08.2005)
WACKEN OPEN AIR: Running Order online (29.06.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: HATESPHERE bestätigt (07.06.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: MACHINE HEAD kommen (19.05.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: CATARACT und PRIMORDIAL im Billing (29.03.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: zwei Ostereier im Nest (25.03.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: CANDLEMASS bestätigt (21.02.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: SENTENCED spielen Abschiedsshow (20.02.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: ZYKLON bestätigt (19.02.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: MORGANA LEFAY kommen (15.02.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: HAMMERFALL und EQUILIBRIUM (12.02.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: COUNT RAVEN auf dem Festival (06.02.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: vier weitere Bands (03.02.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: BLOODBATH und OOMPH! bestätigt (02.02.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: METAL CHURCH kommen (20.01.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: erste Newcomer bestätigt (17.01.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: APOCALYPTICA und DISSECTION (11.01.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: GOREFEST spielen (08.01.2005)
WACKEN OPEN AIR 2005: SAMAEL bestätigt (24.12.2004)
WACKEN OPEN AIR 2005: SUFFOCATION nächste Band (22.12.2004)
WACKEN OPEN AIR 2005: TORFROCK spielen (08.12.2004)
WACKEN OPEN AIR 2005: FINNTROLL auf dem Billing (25.11.2004)
WACKEN OPEN AIR 2005: OBITUARY bestätigt (24.11.2004)
WACKEN OPEN AIR 2005: OVERKILL und EDGUY kommen (20.11.2004)
WACKEN OPEN AIR 2005: viele Neuverpflichtungen (19.11.2004)
WACKEN OPEN AIR 2005: Nightwish bestätigt (16.11.2004)
WACKEN OPEN AIR 2005: ACCEPT bestätigt (01.11.2004)
WACKEN OPEN AIR 2004: zweites Viva-Special (09.09.2004)
WACKEN OPEN AIR: Special auf Viva (04.09.2004)
WACKEN OPEN AIR: 72 Stunden Livestream im Internet (31.07.2004)
WACKEN OPEN AIR: UNLEASHED statt DEICIDE (27.07.2004)
WACKEN OPEN AIR: Running Order, Buch und DVD (05.07.2004)
WACKEN OPEN AIR: FEINSTEIN/ THE RODS (15.06.2004)
WACKEN OPEN AIR 2004: weitere Bands (24.03.2004)
WACKEN OPEN AIR 2004: fünf weitere Bands (25.02.2004)
WACKEN OPEN AIR 2004: SATYRICON mit Specialshow (20.02.2004)
WACKEN OPEN AIR 2004: ARCH ENEMY kommen (06.02.2004)
WACKEN OPEN AIR 2004: die nächsten Bands (31.01.2004)
WACKEN OPEN AIR 2004: die Spaßbands kommen (30.01.2004)
WACKEN OPEN AIR 2004: HELLOWEEN bestätigt (22.01.2004)
WACKEN OPEN AIR 2004: DEATH ANGEL bestätigt (14.01.2004)
WACKEN OPEN AIR 2004: zwei weitere Acts (23.12.2003)
WACKEN OPEN AIR 2004: zweiter Headliner (18.12.2003)
WACKEN OPEN AIR 2004: DEICIDE kommen (12.12.2003)
WACKEN OPEN AIR 2004: DIO bestätigt (28.11.2003)
WACKEN OPEN AIR 2004: weitere Bands bestätigt (20.11.2003)
WACKEN OPEN AIR 2004: DESTRUCTION kommen (19.08.2003)
WACKEN OPEN AIR 2004: die ersten Bands (02.08.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: das Billing steht (05.07.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: Twisted Sister für Iced Earth (30.06.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: zwei Neuzugänge (20.06.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: wieder zwei neue Bands (06.06.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: Billing fast komplett (04.06.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: das Billing wächst (14.05.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: mit FREEDOM CALL (12.05.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: zwei Neuzugänge (19.04.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: TESTAMENT spielen (22.03.2003)
WACKEN OPEN AIR: Neue Bands bestägigt (15.03.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: VICTORY-Reunion (27.02.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: Band-Update (25.02.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: IN FLAMES anstatt COF (19.02.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: SLAYER Headliner (30.01.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: weitere Bands am Start (28.01.2003)
WACKEN OPEN AIR 2003: CRADLE OF FILTH bestätigt (20.12.2002)
WACKEN OPEN AIR 2003: Eidolon, Heavenshallburn & Sentenced (18.12.2002)
WACKEN OPEN AIR 2003: Lordi auf dem Billing (12.12.2002)
WACKEN: Neu auf dem Billing, Roadshow-Dates (06.12.2002)
WACKEN OPEN AIR 2003: RUNNING WILD und ASSASSIN (04.12.2002)
WACKEN OPEN AIR 2003: Weitere Bands (26.11.2002)
WACKEN OPEN AIR 2003: Nile und Malevolent Creation (18.11.2002)
WACKEN OPEN AIR 2003: Weitere Band (16.11.2002)
WACKEN OPEN AIR 2003: Die ersten Bands (06.11.2002)
Wacken restlos ausverkauft! (31.07.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: 1. All German Air Guitar Championship (22.07.2002)
WACKEN-OPEN-AIR: Running Order online (05.07.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: weitere Bands (20.06.2002)
METAL TRAIN zum Wacken Open Air (05.06.2002)
WACKEN WARM UP PARTY: Am 20.07. in Irhhove (03.06.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Weitere Bands (01.06.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: HALFORD-Ersatz (13.05.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Weitere Bands (04.05.2002)
WACKEN OPEN AIR: Neue Bands (22.04.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Neue Band (28.03.2002)
W:O:A 2002: BLITZKRIEG auf dem Billing (23.03.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Neue Band (21.03.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Neue Band (14.03.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Metal-Karaoke aus Osterode (09.03.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Nun also doch (06.03.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Neue Combo (04.03.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: EVERGREY sind dabei! (28.02.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Neue Bands (27.02.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: EXODUS kommen!!! (26.02.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Neue Band (20.02.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Neues (13.02.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Das Billing füllt sich (18.01.2002)
WACKEN OPEN AIR 2002: Zwei neue Bands (14.01.2002)
WACKEN: CANDLEMASS-Reunion! (23.12.2001)
W:O:A 2002: Neue Band bestätigt (16.12.2001)
WACKEN OPEN AIR 2002: PRETTY MAIDS und WOLF (14.12.2001)
WACKEN OPEN AIR 2002: Das Billing füllt sich (12.12.2001)
WACKEN OPEN AIR 2002: Nachschub (11.12.2001)
WACKEN OPEN AIR 2002: Weitere Band (09.12.2001)
W:O:A 2002: Neue Bands bestätigt (02.12.2001)
WACKEN OPEN AIR 2002: Neue Band (25.11.2001)
WACKEN OPEN AIR 2002: 3 weitere Bands (14.11.2001)
WACKEN OPEN AIR 2002: Die ersten Bands (05.11.2001)
METAL-TRAIN: Sonderzug nach Wacken (27.09.2001)
WACKEN OPEN AIR 2001: Neue Bilder in der Festival-Gallery (04.09.2001)
WACKEN OPEN AIR 2001: Es waren 33.000... (07.08.2001)
WACKEN OPEN AIR: letzes Update! (01.08.2001)
WACKEN OPEN AIR: ...noch 8 Tage! (26.07.2001)
WACKEN OPEN AIR: WASP neu auf dem Billing! (27.05.2001)
WACKEN OPEN AIR: Neue Bands und neuer Service! (23.05.2001)
WACKEN OPEN AIR: Crematory & Helloween... (25.04.2001)
WACKEN OPEN AIR: Motörhead, Saxon und Overkill! (12.04.2001)
WACKEN OPEN AIR: Ein ganzer Schwung Neuigkeiten (22.03.2001)
WACKEN OPEN AIR: Millenium Metal & Metal Urgestein (09.01.2001)
WACKEN: Mach Deinen eigenen Scheiß! ;-) (27.11.2000)
WACKEN OPEN AIR 2000: Bericht online! (23.08.2000)
WACKEN PICS Teil 2 (16.08.2000)
WACKEN OPEN AIR: Erste Fotos online (14.08.2000)
Wacken Open Air: ARMORED SAINT spielen doch! (27.07.2000)
WACKEN OPEN AIR - News (24.07.2000)
WACKEN OPEN AIR: Immortal für Annihilator und andere News (20.07.2000)
WACKEN OPEN AIR: Annihilator sagen ab (11.07.2000)
WACKEN 2000: Line Up steht fest (25.05.2000)
WACKEN: Absage von CRADLE! (02.05.2000)
WACKEN 2000 - Update (24.04.2000)
WACKEN 2000: SENTENCED und THIN LIZZY! (26.02.2000)
WACKEN-News (21.02.2000)
Und schon wieder WACKEN! (13.01.2000)
WACKEN OPEN AIR - die neuen Bands (12.01.2000)
Wacken Open Air 1999: Bericht und Gallery (30.08.1999)
Wacken Open Air - Bilder in der Gallery (14.08.1999)
Wacken 99 - Wetterbericht (05.08.1999)
Wacken 99 Treffpunkt (05.08.1999)
Wacken-Festival-Planer! (31.07.1999)
Wacken Open Air 99 - Verlosung (15.07.1999)
Wacken Open Air (21.04.1999)

Tragt ja keine THE CROWN-Sprüche mehr von mir ein!