vampster - Heavy Metal Magazin. Metal-Blog, RSS-Feeds, News, Clubguide, Metal-Bands, CD-Reviews, Interviews, Festivals, Konzerte, Community, Links
 
News CD-Reviews Interviews Konzertberichte Multimedia-Reviews Hell Of Fame Residenz Evil
Foto-Gallery MP3s Videos
Community / Forum Blog Gästebuch Umfragen fragt dr.vampster
Veranstaltungs-Kalender Festivalübersicht Bands A-Z Clubguide RSS-Feeds News-Ticker Links
Kontakt Impressum vampster-Team Werben auf vampster Link zu uns Hilfe & FAQ Partner vampster unterstützen
vampster RSS-Feeds vampster-Newsletter abonieren Merchandise, CDs, Tickets... Einkaufen bei vampster Translate this site into english
vampster.com > artikel > cdreview

PARAGON: Revenge

CD-Review vom 24.03.2005   drucken senden

cdreview - PARAGON: RevengeWahnsinn, dass die Hanseaten von PARAGON in diesem Jahr bereits ihr 15-jähriges Bestehen feiern können! Dreizehn Jahre nach dem ersten Demotape ("Maelstrom Of Decline") und elf Jahre nach der ersten EP (Into The Black") bzw. dem ersten Album ("World Of Sin") legen die Mannen um Bandgründer/Gitarrist Martin Christian nun bereits "full length"-Studioalbum Nummer Sieben vor. Und ich bin mir 100%ig sicher, dass die Hamburger mit "Revenge", übrigens die erste Scheibe mit Neu-Gitarrist Günny Kruse, keinen ihrer zahlreichen wie treuen Fans enttäuschen werden.

Erneut arbeitete die Band mit ihrem Mentor, Mischer, Masterer und Produzenten Piet Sielck zusammen, was natürlich und erwartungsgemäß mit einem "fetten Sound" gleichzusetzen ist. Wie nicht anders zu erwarten, hat sich auch stilistisch bei der Band nichts verändert, und ich meine es nicht negativ, wenn ich an dieser Stelle darüber berichte, dass mich "Revenge" deshalb auch nicht großartig positiv wie negativ überrascht. Hier bekommt der PARAGON-Fan das, was er erwartet und verdient.

Natürlich, man könnte rummosern, dass die Band weder "originell" noch "eigenständig" zu Werke geht. Man könnte auch versuchen, der Band einen Strick daraus zu drehen, dass ihre Musik (nicht ihr Sound) "altbacken" klingt und wohl nur Traditionalisten ansprechen dürfte - aber wieso, weshalb und warum sollte man das tun? Ich bin sicher, die Band möchte so klingen, wie sie klingt und die Musik machen, die sie macht.

Möchte man, dass eine Band wie PARAGON nach dem bisherigen Karriereverlauf plötzlich versucht, wie LINKIN PARK zu klingen? Nein, möchte man genau sowenig wie eine neue SYSTEM OF A DOWN-Scheibe, auf der die Band auf einmal nach AC/DC klingt, oder?

Also, es ist und bleibt alles beim Alten und die Song-Schuster blieben bei ihren Leisten. Das bedeutet, das man weiterhin traditionell-teutonischen Metal zu hören kommt, der deutlich von Bands wie GRAVE DIGGER und/oder ACCEPT beeinflusst wurde, aber auch an die alten Recken von MANOWAR und JUDAS PRIEST denken lässt.

Das heißt, es gibt eine fiftyfifty Mischung aus schnellen (z.B. "Impaler", "Assassins", "Masters Of The Seas", "The Battle Rages On" oder das fast schon thrashige Titelstück) Tracks und Songs der eher wuchtigern Sorte (u.a. "Traitor", "Symphony Of Pain" oder "Beyond The Veil"). Hinzu kommen das eher getragene "Empires Of The Lost" und (als Bonustrack) der MANOWAR-Song "The Gods Made Heavy Metal", der aber aufgrund der 1:1-Wiedergabe eher zur überflüssigeren Sorte gehört. Allerdings wird hier auch deutlich, was einen guten Sänger (Andreas Babuschkin) von einem Sänger mit "Weltklasse"-Format (Eric Adams) unterscheidet. Damit möchte ich aber nicht sagen, dass Herr Babuschkin nicht singen kann. Im Gegenteil, denn ähnlich wie seine Kollegen Dirkschneider und Boltendahl, die genre-übergreifend auch nicht zu den besten Vokalakrobaten gehören, passt seine Stimme zu der Art von Musik wie der berühmte Arsch auf den nicht minder berühmten Eier und rundet ein durch und durch gelungenes Album ab, das wieder mal mit einer erstklassiges gestalteten Verpackung (= Cover) versehen wurde.

Für Fans der oben genannten Bands ein todsicherer Tipp!

Veröffentlichungstermin: 18.04.2005

Spielzeit: 59:20 Min.

Line-Up:
Andreas Babuschkin - Vocals
Martin Christian - Guitars, Backing Vocals
Günny "Gunman" Kruse - Guitars, Backing Vocals
Jan Bünning - Bass, Backing Vocals
Markus "Big M" Corby - Drums


Produziert von Piet Sielck
Label: Remedy Records

Homepage: http://www.paragon-legions.de

Email: legionsofmetal@gmx.de

Tracklist:
Intro/Impaler
Assassins
Traitor
Masters Of The Seas
Revenge
Symphony Of Pain
Beyond The Veil
Battle Rages On
The Art Of War
Empire Of The Lost
The Gods Made Heavy Metal


PARAGON im vampster-Archiv

Es wurden 27 Artikel zu PARAGON im vampster-Archiv gefunden.
Artikelübersicht anzeigen:

CD-Review
PARAGON: Larger than life [EP] (16.07.2008)
PARAGON: Forgotten prophecies (16.07.2008)
PARAGON: The Dark Legacy (21.07.2003)
PARAGON: Law Of The Blade (22.05.2002)
PARAGON: Steelbound (11.04.2001)
PARAGON: The Final Command (10.08.1998)


Interview
PARAGON: Baggern für den wahren Metal (26.08.2003)


News
PARAGON: neues Album im Spätsommer (08.03.2012)
PARAGON: neues Line-Up (01.09.2010)
PARAGON: suchen Gitarristen (27.05.2010)
PARAGON: ´Screenslaves´ - neues Album im November (22.09.2008)
PARAGON: ´Larger Than Life´-EP mit Coversongs (04.06.2008)
PARAGON: Vertrag bei Massacre Records (14.09.2007)
PARAGON: neues Album im Sommer 2006 (30.11.2005)
PARAGON: Drummer verlässt Band (10.08.2005)
PARAGON: Tracklist steht (05.12.2004)
PARAGON: Aufnahmen beginnen nach Wacken (06.08.2004)
PARAGON: arbeiten am neuen Album (11.01.2004)
PARAGON: trennen sich von Klampfer (25.08.2003)
PARAGON: "The Dark Legacy" im Juli 2003 (10.06.2003)
PARAGON: Aufnahmen (18.03.2003)
PARAGON: (17.01.2003)
PARAGON: Werkeln am neuen Album (20.11.2002)
PARAGON: "Law Of The Blade" im Mai (02.03.2002)
PARAGON: Neues Album im Mai (26.01.2002)
METAL MEETING in Ludwigshafen (18.10.2000)
Paragon (16.03.1999)




Einkaufen

PARAGON im vampster-Shop »