CD-Review: HARMONY: Dreaming Awake. Mehr von HARMONY

  • Die schwedische Band HARMONY wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich dem melodischen Metal verschrieben. Auf „Dreaming Awake“ wird dann auch solider Melodic Metal geboten und auch balladeske Stücke — die von den Harmonien her an GOTTHARD oder gar ältere BON JOVI-Werke erinnern — finden auf diesem Silberling ihr Plätzchen.

    In den perlenderen Parts — etwa bei „Fall of Man“ zu hören — kommen von den Kompositionen her Parallelen zu YNGWIE MALMSTEENs neuerem Material zum Vorschein. Auch „Eternity“—inklusive Bombaststreicher-Part—schwingt sich auf diese Welle. Wer jetzt allerdings Malmsteen-artige Soli erwartet, dürfte enttäuscht sein. Auch die Keyboardleistungen von HARMONY ist nicht mit der eines Jens Johansson zu vergleichen. Doch wie der Name der Band bereits impliziert, harmonieren die einzelnen Instrumente miteinander und an den Kompositionen und dem Zusammenspiel gibt es nichts zu kritisieren. Allerdings muss dazu bemerkt werden, dass die Riffs von HARMONY nicht wirklich einen „neuen“ Eindruck machen, und wohl in ähnlicher Art und Weise bereits von anderen Bands dargeboten wurden.

    Insgesamt ist „Dreaming Awake“ ein solides Musik-Oevre, das auch ruhigere Momente besitzt und beim Hörer nicht das Gefühl aufkommen lässt, dass eine Band, die erst seit drei Jahren existiert, hier musiziert.


    Spielzeit: 53:37 Min.

    Line-Up:
    Henrik Bath: Vocals
    Markus Sigfridsson: Gitarren
    Andreas Olsson: Bass
    Magnus Holmberg: Keyboards
    Tobias Engbert: Drums

    Label: Massacre Records

    Tracklist:
    1. Into the Afterlife
    2. Eternity
    3. Dreaming Awake
    4. Fragile (instr.)
    5. Without you
    6. The Fall (instr.)
    7. Fall of Man
    8. When Shadows Fall
    9. Maze of the Past
    10. She
    11. Remember




  •   Über Arlette Huguenin

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    Koffein ist Krieg!

    Im Cola Light-Rausch wird Arlette unberechenbar.

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