CD-Review: RESURRECTED: Blood Spilled. Mehr von RESURRECTED

RESURRECTED: Blood Spilled





  • Oje, von RESURRECTED hab ich immer die Finger gelassen, da sie mir immer zu unerotisch um die Ecke knüppelten. Ohne Sinn und Verstand mit miesester Rüpelproduktion, dass ich diese Band schon abgeschrieben hatte. Um ihr mittlerweile viertes Album hab ich mich nicht gerade gerissen, doch jetzt liegt gerade "Blood Spilled" in meiner Anlage und überrascht mich ganz gewaltig. Die Duisburger US-Freaks gehen nämlich ganz gut ab, 1000 mal besser als das letzte Mal, dass ich sie gehört habe, was übrigens zur "Faireless to the Flesh" gewesen sein muss.

    Altmodisch-Klassisch präsentieren sich die vier Jungens, gegrunzt und gerifft wird auf Kanaltiefe, alles ohne Schnickschnack, und voll in die Fresse. Das Drumming ist sehr blastig und wuchtig, und geht ganz gut ab. Aber leider ist das Album doch wiederum zu simpel gehalten, auch wenn die Riffs und das Drumming komplex wirken, so hat dieses Album doch wenig an Spielereien und verrückten Ideen zu bieten. Da wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen um "Blood Spilled" für längere Zeit interessant bleiben zu lassen. Dafür gibt es coole Songs wie "Necronymphomaniac", "Divine Illumination" und das knusprige NAPALM DEATH-Cover "Mass Appeal Madness", die so richtig zur Sache gehen und sofort im Ohr hängen bleiben.

    So gesehen kann man nicht meckern, auch wenn ich mit der Produktion, die viel zu basslastig und matschig ist, immer noch nicht zufrieden bin. Die, denen CANNIBAL CORPSE zu frickelig, SIX FEET UNDER viel zu langsam und DECEIDE zu langweilig sind, werden diese Scheibe hier lieben, auch wenn sie wirklich nichts Besonderes ist.

    VÖ: 25. Februar 2003

    Spielzeit: 33:43 Min.

    Line-Up:
    Carsten Scholz - All Vocalic Torture
    Thomas Granzow - Distorted Inhuman Assault
    Stefan Bays - Deep Tone Dismemberment
    Michael Scholz - Percussive Wrecking

    Label: Perverted Taste

    Homepage: http://www.resurrected.net

    Email: blood@resurrected.net

    Tracklist:
    1. A Sacrificed Murder – Introduction
    2. Prepare the Siege
    3. Faireless to the Flesh
    4. The Ultimate Damnation (Reprisal)
    5. Rest Before the Bloodstorm
    6. Necronymphomaniac
    7. Mass Appeal Madness
    8. Divine Illumination
    9. The Rapist
    10. Blood Spilled



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    Außerdem hat sie Nieten. Zumindest eine.

    Der Käpt´n beweist, dass Biene Maja Metal ist.

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