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  • BOHREN UND DER CLUB OF GORE: Black Earth



    • Es ist vorbei. Diese karge Welt wird hinter Dir gelassen. Kein Licht brennt, kein Vogel singt, kein Lachen kommt über Deine Lippen. Der Weg scheint klar. Gefühlsregungen haben schon lange nicht mehr stattgefunden. Du bist froh, endlich zu verschwinden und niemanden mehr zu sehen. Die Dunkelheit zeigt sich endlich von ihrer echten Seite, nicht von der bedrohlichen, sondern von der tröstlichen aber hinterhältigen.

      Kein Wunder, dass BOHREN UND DER CLUB OF GORE ihre extrem minimalistische Musik "Horror Jazz" nennen. Ganz langsam, eigentlich doomig und bedrohlich beginnt das Mellotron die Luft undurchdringlich werden zu lassen. Karge Kontrabassläufe und Saxophonklänge kommen zu dem extrem langsamen und dezenten Schlagzeug hinzu, hier und da ein Piano, Xylophon und andere Instrumente. Diese Musik macht zwangsweise depressiv und schwermütig.

      Viel passiert nicht in den Songs des als Hardcore-Band gegründeten Vierers, aber der unglaublichen Atmosphäre und Intensität kann sich wirklich niemand entreißen. Songtitel wie "Destroying Angels" und "The Art of Coffins" könnten die Musik gar nicht besser umschreiben; ebenso der Titel: "Black Earth" ist im wahrsten Sinn des Worte schwarze, kalte, unwirkliche Erde, die wohl niemanden kalt lassen dürfte. Macht eine Kerze an, trinkt ein Glas guten Rotwein und passt mir bloß auf, dass ihr euch nicht umbringt!


      Spielzeit: 70:55 Min.

      Line-Up:
      Thorsten Benning – Drums
      Christoph Clöser – Saxophone, Piano, Rhodes
      Morten Gass – Piano, Mellotron, Rhodes
      Robin Rodenberg – Double Bass


      Produziert von Morten Gass
      Label: Wonder

      Homepage: http://www.bohrenundderclubofgore.de


      Tracklist:
      1. Midnight Black Earth
      2. Crimson Ways
      3. Maximum Black
      4. Vigilante Crusade
      5. Destroying Angels
      6. Grave Wisdom
      7. Constant Fear
      8. Skeletal Remains
      9. The Art of Coffins



    •   Über Captain Chaos

      Über Captain Chaos

      Die vom RockHard haben sich gedacht, das sind alles Studenten, die können alle in die Zukunft reisen...

      Der Captain sieht Wacken 2002 aus einer anderen Perspektive

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