CD-Review: HATESPHERE: Bloodred Hatred. Mehr von HATESPHERE

HATESPHERE: Bloodred Hatred



  • Dieser Sommer wird verdammt teuer für alle Liebhaber des melodischen Death/Thrash Metals. Nach den gelungenen Werken von DARK TRANQUILLITY ("Damage Done"), IN FLAMES ("Reroute To Remain") und IMPIOUS ("The Killer"), legen die Dänen HATESPHERE mit ihrem zweiten Output „Bloodred Hatred“ nochmals ordentlich Brikett in den Todesofen.

    „Bloodred Hatred“ wurde im Gegensatz zum selbstbetitelten Debütalbum "Hatesphere" eine Scheibe ohne einen einzigen Ausfall bei den Songs. Schon nach dem kurzen Spieluhr-Intro ballert uns die HATESPHERE-Maschinerie mit „Believer“ ein Death/Thrash-Knalller par excellence um das lichte Haupthaar. Filigranes Gitarrenriffing der Klampfer Hansen/Ziggy prägen sämtliche Songs, die neben aller Brachialität feine Melodien aufweisen können und eher in die herbe, anspruchsvolle Thrash Metal-Richtung einzustufen sind. Ein Wechselspiel aus rasenden und groovige Drums lassen die neun Tracks (inkl. o.g. Intro) noch abwechslungsreicher erscheinen und Brüllwürfel Bredahl zeigt auf „Bloodred Hatred“, dass er neben brutalen Grunzern, fiesen Schreien (ob der „Eröffnungsschrei zu „Hell Is Here“ wohl ein Augenzwinkern an SLAYERs Tom Araya ist?) auch eine sehr gute melodische Röhre besitzt und diese auch an den passenden Stellen gekonnt einsetzt.

    Egal welchen Track ihr auf „Bloodred Hatred“ anwählt, jede dieser Kompositionen ist eine kleine Perle für sich und die Konkurrenz mit den „großen“ Namen darf schon mal die Winterkollektion aus dem Kleiderschrank ziehen. HATESPHERE lassen auf ihrem Zweitwerk nichts anbrennen und verweisen meiner Ansicht nach das neue Album von IN FLAMES auf die Plätze. Gerade Leuten, denen „Reroute To Remain“ zu experimentell und melodisch geworden ist, kann ich „Bloodred Hatred“ durch seine Unbekümmertheit und Tightness guten Gewissens empfehlen.

    Die Spielzeit ist mit knapp 32 Minuten leider verdammt kurz geraten, lässt aber dadurch die Repeat-Taste nicht nur einmal zum Einsatz kommen und jede Minute ist ihr Geld wert. Bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass sich viele Death/Thrasher diese Scheibe ins Regal stellen und HATESPHERE die Aufmerksamkeit bekommen, die sie sich verdient haben.

    VÖ: 30.09.2002

    Spielzeit: 31:56 Min.

    Line-Up:
    Bredahl – vocals
    Peter Lyse Hansen – guitars
    Ziggy – guitars
    Mikael Ehlert – bass
    Morten Toft Hansen – drums


    Produziert von Tommy Hansen
    Label: Scarlet Records

    Homepage: http://www.hatesphere.com


    Tracklist:
    Intro
    Believer
    Hell Is Here
    Insanity Arise
    Disbeliever
    Plague
    Low Life Vendetta
    Deeper And Deeper
    Kicking Ahead

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    Mensch Frank, ess mal weniger Müsli

    Ob WOSFranks missverständliche Erklärungsversuche wirklich an der Ernährung liegen..?

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