CD-Review: HOLY MARTYR: Hellenic Warrior Spirit. Mehr von HOLY MARTYR

HOLY MARTYR: Hellenic Warrior Spirit

  • cdreview - HOLY MARTYR: Hellenic Warrior SpiritNur ein gutes Jahr nach dem Release ihres ersten Full lenght-Albums "Still At War" legen HOLY MARTYR mit "Hellenic Warrior Spirit" nach. Bei dem Albumtitel kommt der eine oder andere schon auf den Gedanken, dass es sich bei den Herren wohl um Griechen handelt. Nein Fierce, Italiener sind´s. Na ja, Griechen, Italiener, halt die linke Flanke beim KEEP IT TRUE, wie auch immer. Während mich "Still At War" noch nicht so recht begeistern konnte, haben sich HOLY MARTYR auf ihrem Zweitling ganz schön gesteigert, denn wo der Schreiber beim Erstling höchstens mal gemächlich mit dem Kopf nickte, geht hier die Faust von ganz allein nach oben.

    Nicht dass HOLY MARTYR an ihrem Stil groß was geändert hätten, es gibt immer noch Epic Metal, wie er typischer kaum sein könnte. Nur dass die Songs diesmal einfach deutlich mitreißender sind, was sich schon auf dem letzten SWORDBROTHERS FESTIVAL erleben ließ, wo die Italiener mit zu den besten Bands des Tages gehörten. Thematisch befasst man sich, ihr werdet es ahnen, mit den Griechen, zum Teil mit der Schlacht an den Termophylen, die ja durch "300" inzwischen fast jedem ein Begriff ist. Allerdings bestehen HOLY MARTYR darauf, dass sie das Konzept schon lange vor dem Film in der Tasche hatten. Nun ja, wir wollen es ihnen mal glauben, zumal die "Hail To Hellas" EP aus dem Jahre 2003 ein recht eindeutiger Beleg ist.

    Nach dem pragmatisch "March" betitelten Intro geht es mit dem treibenden Stampfer "Spartan Phalanx" richtig gut los. Jawohl, so klingt guter Epic Metal. Auch das nachfolgende "Lakedaimon" steht da kaum nach. Okay, bei der Ballade "Kamari, Andreia, Polemos" wird´s dann doch etwas kitschig, aber was soll´s, ein wenig Kitsch gehört halt zum Epic Metal dazu. "The Call To Arms" beginnt mit einem ganz leicht doomigen Touch, bevor sich auch dieser Song zur Schlachthymne entwickelt. Als Gast konnte man sogar Vittorio Ballerio von ADRAMELCH gewinnen. Insgesamt ist "Hellenic Warrior Spirit" ein wirklich gutes Epic Metal-Album geworden, welches sich die entsprechende Klientel auf jeden Fall auf den Einkaufszettel schreiben sollte. Wer schon "Still At War" mochte, hat das Teil wahrscheinlich eh´ schon längst im Schrank stehen.


    Veröffentlichungstermin: 12.09.2008

    Spielzeit: 56:39 Min.

    Line-Up:
    Alex Mereu - vocals
    Ivano Spiga - guitars
    Eros Melis - guitars
    Rob Frau - bass
    Daniele Ferru - drums


    Produziert von Luigi Stefanini @ New Sin Audio Design Studios
    Label: Dragonheart / SPV

    Homepage: http://www.holy-martyr.com

    MySpace: http://www.myspace.com/hmartyr

    Tracklist:
    01. March
    02. Spartan Phalanx
    03. Lakedaimon
    04. H´Tan H´Epi Tas
    05. Hellenic Valour
    06. Kamari, Andreia, Polemos
    07. The Call To Arms
    08. Molon Labe
    09. Defenders In The Name Of Hellas
    10. The Lion Of Sparta
    11. To Kalesma Sta Opla


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    Ich hab fast so große Hupen wie Tarja! Da merken die ganzen Nightwish Kiddies nach dem zweiten Bier-Cola eh keinen Unterschied mehr.

    WOSFranks Vorschlag, A&E als neue NIGHTWISH-Sängerin zu empfehlen, hat Chancen

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