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HERO DESTROYED: Hero Destroyed [EP]

  • cdreview - HERO DESTROYED: Hero Destroyed [EP]Da haben einige Leute von COMMIT SUICIDE nach deren Split schnell wieder ein neues Pferd ins Rennen geschickt. Boshaften, nihlistischen und vor allem gnadenlosen Death-Grind gibt es auf dem ersten Lebenszeichen von HERO DESTROYED allerdings nicht. Die fünf wilden Jungs aus Pittsburgh ballern sich eher mit altmodischen Mathcore und Chaoscore durch ihre Debütscheibe und hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck.

    Technisch durchaus solide, mit einer gesunden Mischung aus vertrackten Rhythmen, dissonanten Riffs und nicht allzu schwer verdaulichen Passagen sind alle sieben Songs. Dabei wird die Aggression bis zum Anschlag aufgedreht und HERO DESTROYED sorgen für ein 22minütiges Säurebad. Was Besonderes ist das allerdings nicht. Viel mehr etwas, das BURNT BY THE SUN und THE RED CHORD schon vor vielen Jahren von sich gegeben haben, und das auch nicht an die Qualität von alten Relapse-Klassikern wie COALESCE und LUDDITE CLONE heran reicht. Ein wenig antiquiert wirken HERO DESTROYED, auch bis zu einem gewissen Grad lustlos, Wut ist das eine, Intensität allerdings etwas völlig Anderes.

    Das ist sehr schade, denn es hat sich sicherlich gutes Songmaterial eingeschlichen. Versierte Gitarren- und Schlagzeugarbeit, wütender Gesang und eine ordentliche Produktion sorgen für einen Kick, der aber leider nicht auf den Hörer überspringen will. Abwechslungsreich ist das Material, aber dennoch vorhersehbar. Wie gesagt, was HERO DESTROYED machen, ist heute nicht mehr innovativ und überraschend. Um mit ihrem Debütalbum überzeugen zu können, werden die fünf Jungs noch eine ordentliche Schippe drauf legen müssen. Die nächste Band nach ABYSMAL DAWN, bei der man sich fragt, warum Relapse sie unter Vertrag genommen hat.

    Veröffentlichungstermin: 18. Juli 2008

    Spielzeit: 22:38 Min.

    Line-Up:
    Pat McNicholas – Vocals
    Zach Moore – Guitar
    Jeff Turko – Guitar
    Dustin Newman – Bass
    Neal Andrus – Drums

    Label: Relapse Records

    Homepage: http://www.herodestroyed.com


    Tracklist:
    1. Cause for Cancer
    2. Bloody Hand
    3. Flashers
    4. Texas Heart Shot
    5. Code of Arms
    6. Head in the Noose
    7. Thin White Line


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    Außerdem hat sie Nieten. Zumindest eine.

    Der Käpt´n beweist, dass Biene Maja Metal ist.

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