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  • HADES ALMIGHTY: Millenium Nocturne

    • Der Milleniums-Wahn greift ja schon geraume Zeit um sich. Hades Almighty (dabei handelt es sich um die norwegische Band, die ihren Bandnamen um Almighty ergänzt hat, da es bereits eine US-Band gleichen Namens gibt) präsentieren uns nun ihre Vision vom kommenden Jahrtausend. Die ist düster, schwerfällig und verworren. Irgendwo zwischen Death- und Old-School Blackmetal schleppen sich die Tracks des Albums „Millenium Nocture“ durch die Boxen.

      Die kreischenden Vocals sorgen dafür, daß man beim Hören unwillkürlich zusammenzuckt und sich umschaut, ob sich nicht doch ein Unbekannter im selben Zimmer aufhält. Die Songs von Hades Almighty sind mit Sicherheit nicht dazu geeignet, sich zu entspannen, sie erzeugen eine Atmosphäre, in der sich jeder Muskel anspannt.

      Die düstere Atmosphäre wird verstärkt durch die schleppende Gitarrenriff und das Drumming, das zwar meist nicht schnell ist, dafür aber die Schläge genau dort einsetzen, wo sie am besten wirken. Es gibt allerdings auch Songs wie ‚Nemesis‘ in denen der Schlagzeuger zeigen darf, was er kann. Trotz der Geschwindigkeit der Schlagfolge werden auch hier die Drums so eingesetzt, daß der schleppende Charakter der Songs nicht verlorengeht.

      Einige Songs des Albums erinnert an Werke von Bathory zu Zeiten von Twilights of the Gods und Hammerheart. Allerdings sind die Songs weniger hymnisch und bombastisch. Parallelen zu Bathory werden besonders bei „A ballad of Death and Obsession“ erkennbar, das Gitarrenriff klingt sehr nach „Blood and Iron“ (Twilight of the Gods) „A ballad..“ ist aber kein billig abgekupferter Song, sondern eher eine Verbeugung in Richtung Quorthon, zumal der Song durch teilweise klaren Gesang eine eigene Note hat.

      Mit „Carnival Blaspheme“ zeigen die Norweger, daß sie durchaus eigenständige Songs schreiben können, wobei sich die Düsternis durch alle Tracks zieht. Sämtliche Anleihen, die an andere Bands wie Bathory erinnern, werden so in das Gesamtbild eines düsteren Chaos des Albums integriert, daß es keine Brüche zwischen den Songs gibt.

      Ein intensives und anstrengendes Album, das durch die musikalische Umsetzung schleichenden Wahnsinns überzeugt.

      Tracklist:
      Millenium Nocturne
      Dream Traveller
      Carnival Blaspheme
      Nemesis
      To reach divine Fulfillment
      Gardens of Chaos
      A Ballad of Death and Obsession
      Nighttime Endurance
      Warcry

      Spielzeit: 58:43

      VÖ: 3.5.99

      Label: Hammerheart Records

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      Könnt ihr euch vielleicht einmal wie MÄNNER benehmen?

      Wenn der Captain dem Psycho Kosenamen gibt wird es der Chefin zu bunt...

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