CD-Review: BLACK LABEL SOCIETY: Mafia. Mehr von BLACK LABEL SOCIETY

  • cdreview - BLACK LABEL SOCIETY: MafiaVon dem Mann, nach dem seit neuestem eine Chopper-Serie benannt ist (Zakk Wyldes Die-Cast Custom Chopper), dessen Les Paul im original Zakk Wylde-Design vertrieben wird, der mit süßen 19 Jahren bei Altmeister Ozzy einstieg und ihm noch immer die Stange hält, kann man jährlich einen Output erwarten und wird nicht enttäuscht.
    Während im letzten Jahr mit "Hangover Music Vol. VI." - der entspannten Katermusik für anspruchsvolle Hörer und tolerante Rocker - an die "Book of Shadows" und Pride & Glory" - Zeit angeknüpft wurde, widmet er sich in 2005 wieder dem härteren Stoff, für den der Name BLACK LABEL SOCIETY steht. Trotzdem gibt es mit "Mafia" keine konsequente Rückkehr in alte Gefilde, sondern kleine, aber hörbare Veränderungen, die der Musik sehr gut stehen.
    War es bei den regulären Vorgängern vor allem die Mischung aus authentischer Atmosphäre und genialer Instrumentalarbeit, die seiner Mischung aus Blues und South Rock Erfolg bescherte, seltener aber die Songs an sich, scheint die stilistisch aus der Reihe tanzende weil so erwachsen klingende und nachdenkliche "Hangover Music Vol VI." Spuren hinterlassen zu haben.
    Auch auf "Mafia" gibt es wieder wunderschöne, ruhige Stücke zu hören, die Piano-Ballade "In this River" und das Outro "Dirt on the Grave", bei denen sich Zakk einmal mehr als gesangliches Ozzy-Double beweist.
    Es scheint, als hätte sich durch das Balladen-Schreiben seine Fähigkeit, Rocksongs zu schreiben, verbessert. Nicht abzustreiten jedenfalls, dass sich auf "Mafia" nicht nur die altbekannte (und geliebte) Trademarks wiederfinden, sondern auch einiges an Struktur dazugekommen ist. Ob erstklassig rockende Stücke wie "Suicide Messiah", "Say What You Will" oder dem Opener "Fire it Up" - bei dem James LoMenzo, Basser aus alten (Pride & Glory"-) Tagen mit seinem Viersaiter den Hörer intensiver denn je in den Strom mitreißt – an keinem Song gibt es etwas auszusetzen.
    So bestätigt sich 2005 nicht nur die unglaublich große und gerechtfertigte Anerkennung der Institution Zakk Wylde. Von meiner Seite aus ist sie mit "Mafia" noch größer geworden.


    Veröffentlichungstermin: 21.03.2005

    Spielzeit: 47:52 Min.

    Line-Up:
    Zakk Wylde – vocals, guitars, bass piano
    Nick Catanese – guitars
    James LoMenzo – bass
    Craig Nunenmacher – drums


    Produziert von Zakk Wylde/Barry Conley
    Label: Artemis Records

    Homepage: http://www.zakkwylde.com

    Email: mgmt@zakkwylde.com

    Tracklist:

    Fire It Up
    What´s In You
    Suicide Messiah
    Forever Down
    In This River
    You Must Be Blind
    Death March
    Dr. Octavia
    Say What You Will
    Too Tough To Die
    Electric Hellfire
    Spread Your Wings
    Been A Long Time
    Dirt On The Grave



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