CD-Review: HEATHEN: Recovered. Mehr von HEATHEN

HEATHEN: Recovered

  • cdreview - HEATHEN: RecoveredDie Thrash Metal-Gemeinde hatte vor einiger Zeit, genauer gesagt im Jahr 2001, einen Grund zum Feiern. Die Bay Area-Legende HEATHEN, die durch die grandiosen Scheiben „Victims Of Deception“ (1989) und „Breaking The Silence“ (1987) für Aufsehen sorgte, hatte sich reformiert.

    Das erste musikalische Lebenszeichen seit der Wiedervereinigung stellt nun die vorliegende Veröffentlichung „Recovered“ dar, welche die Band selbst über ihre Website vertreibt. Ich persönlich hätte mir lieber ein Werk mit ausschließlich brandaktuellen Eigenkompositionen gewünscht und nicht eine CD, die aus Coverversionen, lediglich einem neuen Stück und dem remasterten Demo „Opiate Of The Masses“ besteht. Bei den Covertracks haben sich HEATHEN Stücke alteingesessener Rock-Heroen vorgenommen. Spielerisch werden Songs von QUEEN („Death On Two Legs“), THIN LIZZY („The Holy War“), TIGERS OF PAN TANG („Hellbound“) und SWEET SAVAGE („Eye Of The Storm“) optimal und auf gewohnt hohem technischen Niveau in Szene gesetzt. Die Stück sind Geschmackssache, eine Ecke härter und jeder hat sie sicherlich schon irgendwo mal gehört, jedoch konnten mich oben genannte Bands noch nie wirklich vom Hocker hauen.
    Der neue eigene Track „In Memory Of…“ ist eine gefühlvolle Ballade im HEATHEN-Stil mit zahlreichen Akustikgitarren und genialen Vocals von Frontmann David White versehen. Man merkt, dass die Herren das Musizieren noch nicht verlernt haben.
    Nun, die vier Stücke des „Opiate Of The Masses“-Demos weisen halt den typischen Demo-Sound auf, sind später eh auf der „Victims Of Deception“-CD in fettem Sound erschienen und lediglich für Sammler und Die Hard-Fans von HEATHEN lohnenswert.

    Hmmmm…“Recovered“ muss man als HEATHEN-Neueinsteiger nicht unbedingt haben und ich empfehle die beiden alten Longplayer „Victims Of Deception“ und „Breaking The Silence“. Immerhin ist „Recovered“ ein Lebenszeichen und ich hoffe, dass das Quintett einen fetten Deal einfährt und eine Hammerscheibe abliefert. Ich warte gespannt…

    VÖ: 2004

    Spielzeit: 47:43 Min.

    Line-Up:
    David White – vocals
    Lee Altus – guitars
    Ira Black – guitars
    Darren Minter – drums
    Michael “Yaz” Jastremski – bass


    Produziert von Rob Beaton & Heathen
    Label: Eigenproduktion

    Hompage: http://www.heathenmetal.com


    Tracklist:
    Death On Two Legs
    The Holy War
    In Memory Of…
    Hellbound
    Eye Of The Storm

    (Opiate Of The Masses-Demo)
    Hypnotized
    Opiate Of The Masses
    Timeless Cell
    Mercy Is No Virtue



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    Uwe, programmier´ mir mal ein 2000-Liter-Aquarium und gleich noch das Haus drumrum!

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